Willkommen zum Fukushima-Info- und -Diskussions-Forum des physikBlogs.

Die Zahl der Kommentare auf unsere Fukushima-Beiträge ist jenseits der 1000er Marke. Es wird zu unübersichtlich!
Daher gibt's dieses Forum, bei dem ihr über den Unfall von Fukushima kommentieren könnt, was das Zeug hält!

Zu einer kleinen Einführung, hier entlang.

Ihr seid neu hier? Das physikBlog hat in vier Artikeln den Unfall von Fukushima begleitet. Eine Lektüre, zumindest des Aktuellsten, empfiehlt sich vor dem Mitdiskutieren!

Es sei erwähnt, dass wir bei der Moderation der Kommentare hier weniger streng sind, als im Blog. Ihr seid freier in eurer Themenwahl.

Viel Spaß, André & Andi vom physikBlog.

Kernkraftwerke abschalten? Wie geht es dann weiter?
  • vosteivostei November 2011
    Außerdem kann man Ings. und Techniker auch in anderen Anlagen solcher Konzerne beschäftigen, darüber hinaus bleibt der Servicebedarf bei Atomanlagen im Ausland bestehen und hier steht die Mammutaufgabe an, die Dinger wegzubauen - auch dies generiert Arbeit.
  • TimTim Januar 2012
    > Seltene Erden: Knapp, teuer und verschwendet - taz.de
    http://www.taz.de/Seltene-Erden/!84720/

    Seltenerdmetalle sind Bestandteil in Handys, Laptops und Windrädern. Ihre Gewinnung in Minen ist teuer. Trotzdem werden die Metalle nicht recycelt.


  • hobbyphysikerhobbyphysiker Januar 2012
    Dieser Markt ist seit wenigen Jahren fest in chinesischer Hand. Nachdem man das bemerkt hat, sucht man einen Ausweg in dem man die aufwendige, umweltbelastende Aufarbeitung wieder in Kanada anlaufen lassen will.
  • TimTim Januar 2012
    > Solar power from external walls / New material allows for more efficient energy production : Business : DAILY YOMIURI ONLINE (The Daily Yomiuri)
    http://www.yomiuri.co.jp/dy/business/T120103002965.htm
  • TimTim Januar 2012
    > Kontext | Strom für alle: alternative Entwicklungshilfe | Schweizer Radio DRS
    http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/kontext/5005.sh10205834.html
  • TimTim Januar 2012
    > Akku: Zink-Luft-Akku als Energiespeicher für das Stromnetz - Golem.de
    http://www.golem.de/1201/88858.html

    Siehe auch:

    > Startup Promises a Revolutionary Grid Battery - Technology Review
    http://www.technologyreview.com/computing/39425/
  • TimTim Januar 2012
    +

    > Zinc-Air Batteries Mean Low-cost Energy Storage for Power Utilities and Electric Vehicles - YouTube
  • TimTim Januar 2012
    > Energy Innovations Across The Globe - 01.08.2012 - YouTube



    Energy solutions could change the way we live - from one city's bold smart grid experiment, to radical home-building redesigns, and cutting-edge technology that could surround us in solar power no matter where we live. This week energyNOW! looks at energy innovations across the globe.



    The Pecan Street Project

    The smart grid conjures up images of controlling home energy use with iPhones and utilities communicating with customers in real time like never before. But across most of the country, the smart grid is more fantasy than reality - except in the Lone Star State.
    Correspondent Josh Zepps reports from Austin, Texas on the Pecan Street Project, a smart grid experiment that could help prevent blackouts and change the way we all use electricity.


    The Round House

    Consumers don't need to wait for smart grid technology to go mainstream in order to save energy and reduce their electricity bills. Measures like adding insulation or using efficient appliances are well known, but what about changing the way we build our homes?

    Correspondent Lee Patrick Sullivan tours a factory constructing prefabricated round homes that can help lower heating and cooling bills while reducing construction costs.


    Solar Power From Nanotechnology

    The solar cell, our main technology for capturing solar energy and turning it into electricity, has been steadily getting cheaper and much more efficient. What it hasn't been doing, however, is becoming more flexible or thinner.

    Correspondent Josh Zepps checks out how nanotechnology is helping MIT researchers pioneer solar cells that can be printed on flexible plastic cells as thin and light as a sheet of paper.


    Solar Ovens in South Africa

    Renewable energy innovations generally appeal to high-tech aspects of life, and can often be taken for granted. But in less-developed countries, people's relationship with energy is much different and power doesn't come with the flick of a switch.
    Chief correspondent Tyler Suiters visits South Africa to learn how one abundant energy source, ...


    More videos: http://www.youtube.com/user/energynownews/videos
  • MatthiasMatthias Januar 2012
    Heute ab 20:15 h Themenabend auf Arte: Gas Monopoly – Woher nimmt Europa das Gas, das es so dringend braucht?
    http://www.arte.tv/de/Gas-Monopoly/6274084.html
  • TimTim Januar 2012
    Hier verfügbar:
    http://videos.arte.tv/de/videos/gas_monopoly-6308306.html

    Hier auf YT:



    Die naiven und direkten Fragen im Gespräch mit den Mächtigen sind nicht schlecht.
    Ansonsten schöne Bilder und guter Überblick.

    Man kann nur hoffen, dass die wirklich Mächtigen gegen regenerative Energieerzeugung erst zu spät intervenieren oder nicht die Möglichkeit dazu bekommen werden.
  • TimTim Januar 2012
    > Strom auf heißem Sand - Die Zukunft der Solarenergie in Ägypten | Hintergrund | Deutschlandfunk
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1630406/

    Bis 2020 will Ägypten seine Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen auf 20 Prozent erhöhen. Das Land hat die idealen Voraussetzungen dafür: ebene Wüstenlandschaften und ein fast immer wolkenloser Himmel. Auch das Großprojekt Desertec plant Solarfelder auf dem Sonnengürtel Nordafrikas.


    18 Minuten Audiobeitrag
  • TimTim Februar 2012
    > Töpfer Finanzmittel zur Energie-Sanierung von Gebäuden reichen nicht - Direktor des Instituts für Klimawandel fordert sofortigen Beginn geplanter Maßnahmen | Interview | Deutschlandfunk
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1672817/

    Bundesrat und Bundestag haben sich am Abend erneut nicht auf eine steuerliche Förderung für die energetische Sanierung von Gebäuden einigen können. Klaus Töpfer vom Institut für Kimawandel fordert sofortiges Handeln, die Erhöhung der Sanierungsquote und eine deutliche Aufstockung der Finanzmittel - und warnt vor einem Vernachlässigen des Klimawandels.


    Bin nicht so tief drin, jedoch fast jeder sagt doch es macht Sinn bei uns besonders in Sanierung/Wärmedämmung von Gebäuden zu investieren - woran harkt es dann? Politik-/Interessensspiele?
  • JorindeJorinde Februar 2012
    Ganz einfach.
    VermieterInnen haben hohe Kosten, die sie nicht in wirtschaftlich sinnvollen Zeiträumen auf die MieterInnen umlegen können. Diese haben durch den verringerten Energieverbrauch zwar niedrigere Kosten, aber die wiegen die Investitionen auch nicht binnen bspw. 10 Jahren auf...
  • mafaldamafalda Februar 2012
    Ökologisch wäre deutlich höhere Energieeffizienz notwendig und technisch ist sehr viel (bis zum sogenannten Energie-Plus-Haus) machbar. Leider sind dafür aber zunächst hohe Investitionen erforderlich. Meine Schlussfolgerung daraus: Die Energiepreise müssen -z. B. durch Energiesteuern - höher werden, denn dann lohnt sich viel von dem, was bisher aus finanziellen Motiven unterbleibt.
    Natürlich belastet das die Wirtschaft. Weiter machen wie bisher wird aber langfristig noch viel teurer. Die Steuereinnahmen könnte man gegebenenfalls verwenden, um sich ergebende soziale Schieflagen auszugleichen.
  • mafaldamafalda Februar 2012
    @Tim : Nein, das Insiderwissen fehlt mir da auch. Auf die Gefahr hin, dass ich was erkläre, was bereits allen bekannt ist: Die für einen sogenannten Bilanzkreis verantwortlichen Personen müssen den von ihnen geschätzten Strombedarf (wenn ich mich richtig erinnere einen Tag im voraus) kaufen, z. B. indem sie ihn an der Börse kaufen, wo beispielsweise Kraftwerksbesitzer ihren Strom anbieten. Wenn der Kraftwerksbesitzer seinen Strom nicht verkaufen kann, lässt er das Kraftwerk ausgeschaltet (oder nur gedrosselt laufen). Viele Kraftwerkstypen sind nur träge regelbar, so dass sie nur mit längerer Vorwarnzeit (Stunden bis Tage) hochgefahren werden können.
    Natürlich sind die Schätzungen des Bilanzkreisverantwortlichen nur ungefähr korrekt und daher wird immer eine gewisse Leistung als Regelenergie vorgehalten, die aus schnell regelbaren Kraftwerken stammt (oder auch aus dem Recht, einzelne Verbraucher in ihrer Leistungsabnahme zu drosseln). Wenn ich die Artikel in der Presse richtig verstanden habe, liegt der Preis von Regelenergie bei ca. 100 Euro pro MWh, also 10 cent pro kWh und damit deutlich höher, als der Börsenpreis im Jahresmittel. Und vielleicht wollten die Bilanzkreisverantwortlichen lieber auf diese Regelenergie zurückgreifen, als "regulären" Strom zu kaufen,da letzterer in den jetzigen Spitzenzeiten wohl auch schon mal 380 Euro/MWh gekostet hat. Dann ist aber gegebenenfalls zu wenig Regelenergie da, wenn z. B. aus technischen Gründen ein Kraftwerk ausfällt.
    Leider konnte ich unter http://www.transparency.eex.com zwar die heutige Stromerzeugung in Deutschland sehen, nicht aber die Exportbilanz. Nach der Menge zu schließen ist dies eine ganz normale Stromerzeugung, die bei den vorhandenen deutschen Kraftwerkskapazitäten locker deutlich höher sein könnte. Ich vermute, hier wird nur die Stromerzeugung angezeigt, die auch in Deutschland verbraucht wird. Das könnte bedeuten, dass andere Länder (z. B. Frankreich) derzeit einfach bereit sind, mehr für den Strom aus Deutschland zu zahlen und daher einige Bilanzkreisverantwortliche auf die Verfügbarkeit von Regelenergie gewettet haben.

    Noch ein kleiner Hinweis. Der Grundbedarf für den Strom wird oft schon lange vorher zu wesentlich billigeren Preisen gehandelt. Wenn also von 380 Euro/MWh die Rede ist, so ist da sicher nur der Preis für die Energie, die man erst relativ kurzfristig bestellt, weil man z. B. weiß, dass beim gegebenen Wetter mehr Strom verbraucht wird.
  • JorindeJorinde Februar 2012
    Aktuelle Daten zu Im- und Export bekommt man über
    http://www.entsoe.net/
    Herr Fell (MdB) veröffentlicht auch gelegentlich solche Daten auf seiner Homepage oder in den Infobriefen (http://www.hans-josef-fell.de/content/), im aktuellen Infobrief den Link http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=657&Itemid=77 für die zweite Februarwoche.
    Link zu den französischen Strompreisen (auf „France“ klicken):
    http://www.eex.com/de/Marktdaten/Handelsdaten/Strom/Stundenkontrakte
  • %5BDeleted+User%5D[Deleted User] Februar 2012
    Der Nutzer und alle zugehörigen Inhalte wurden gelöscht.
  • mafaldamafalda Februar 2012
    @ Jorinde: Danke für die Links. Finde ich sehr hilfreich.

    @ ilseluise: Soweit ich die Datenlage interpretieren kann, spricht eine ganze Menge für die Theorie, dass da Bilanzkreisverantwortliche mehr an die finanzielle Bilanz als an die energetische Bilanz gedacht haben. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird jetzt von der Bundesnetzagentur geprüft, ob es justitiables Fehlverhalten gab. Und ich bin optimistisch, dass die Netzagentur gegebenenfalls auch durchgreifen wird. Denn ein Netzausfall wäre zwar Wasser auf die Mühlen einiger Atomfreunde, würde aber auch bei der Industrie zu wenig Begeisterung führen.
  • TimTim Februar 2012
    Solarenergie senkt die Stromkosten | Wissen & Umwelt | DW.DE | 15.02.2012
    http://www.dw.de/dw/article/0,,15742535,00.html

    Globale Energiewende ist preiswert | Welt | DW.DE | 21.02.2012
    http://www.dw.de/dw/article/0,,15566656,00.html

    Solarstrom wird immer flexibler | Global Ideas | DW.DE | 17.01.2012
    http://www.dw.de/dw/article/0,,6696277,00.html

    Ökostrom als Gas speichern | Wissen & Umwelt | DW.DE | 06.12.2011
    http://www.dw.de/dw/article/0,,15508751,00.html

    Die sonnige Zukunft der Solarenergie | Wirtschaft | DW.DE | 11.09.2011
    http://www.dw.de/dw/article/0,,15377208,00.html

    Solare Revolution in Marokko | Afrika | DW.DE | 18.10.2011
    http://www.dw.de/dw/article/0,,15469771,00.html

    Solarstrom statt Kerosin | Wirtschaft | DW.DE | 18.08.2011
    http://www.dw.de/dw/article/0,,15218342,00.html
  • TimTim März 2012
    > Ein Jahr nach Fukushima - Was wird aus der Energiewende? | Wortwechsel | Deutschlandradio Kultur
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wortwechsel/1690092/

    Ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hält Deutschland Kurs auf den beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie, doch viele Einzelfragen der Energiewende sind offen.



    Pünktlich zum Jahrestag streicht die Bundesregierung die Förderung von Solarstrom drastisch zusammen, ein weiterer Schlag für die krisengeschüttelte Solarindustrie. Im kalten Winter 2011/2012 sind wir offenbar nur knapp an einer Versorgungskrise bei Elektrizität vorbeigeschrammt.

    Der Ausbau der Stromnetze - Voraussetzung für die vermehrte Nutzung erneuerbarer Energieträger - stößt auf Probleme bei Finanzierung und Bürgerakzeptanz. Und der Ölpreis kennt nur eine Richtung: aufwärts. Derweil hält unser Nachbar Frankreich an der Kernenergie fest, etliche weitere Länder planen den Bau neuer Atommeiler.

    Hat die Welt etwas aus dem Fukushima-Unglück gelernt? Ist Deutschland mit der Abkehr von der Kernenergie auf dem richtigen Weg? Wie weit sind wir bei der Energiewende, woran hakt es, wo müsste umgesteuert werden? Darüber diskutieren im "Wortwechsel" von Deutschlandradio Kultur:

    # Prof. Christian Hey, Generalsekretär des Sachverständigenrates der Bundesregierung für Umweltfragen;
    # Prof. Claudia Kemfert, Abteilungsleiterin Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin;
    # Mycle Schneider, internationaler Energieberater mit Sitz in Frankreich


    http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/03/02/drk_20120302_1907_346d6eeb.mp3

    60 Minuten Diskussion
  • MatthiasMatthias März 2012
    Guter Beitrag von Matthias Kurt (bis vor Kurzem Chef der Bundesnetzagentur) in der FAZ (Di, 16.3.2012). Gibt es nicht online, daher ein paar Zitate:

    Das zentrale Problem der Energiewende wird bleiben, dass ihre gravierenden Konsequenzen wahlweise verniedlicht, dramatisiert oder schlicht geleugnet werden.

    Wenn es einen Härtetest für die Energiewende geben wird, steht dieser in Deutschland erst in sechs bis sieben Jahren bevor. Da liegen noch zwei Bundestagswahlen dazwischen. Man darf also gespannt sein, ob die parteiübergreifende Einigkeit beim Thema Energiewende auch diese Termine unbeschädigt überstehen wird – bei der Solarförderung verläuft die Diskussion ja inzwischen eher an altbekannten Frontlinien ab.

    Während die Perspektiven beim Netzausbau also vorsichtig optimistisch stimmen können, sieht es beim Zubau von konventionellen Ersatzkapazitäten zurzeit noch trübe aus.

    Egal, wie diese Debatte über „Kapazitätsmärkte“ oder „strategische Stromreserve“ ausgehen wird, sie sollte zu schnellen Ergebnissen führen. Die Planungs- und Bauzeit eines Gaskraftwerks beträgt sechs bis sieben Jahre, und es bleibt nicht mehr viel Zeit bis zur Abschaltung weiterer Kernkraftwerke.“

    Wenn die Energiewende gelingen soll, bedarf es natürlich einer Entschlossenheit zum raschen Handeln, aber auch eines gehörigen Maßes an Pragmatismus und Realitätsbewusstsein. Die Art und Weise, wie wir Strom erzeugen und Umwelt und Klima schützen, eignet sich nicht als säkulare Ersatzreligion oder Mythenbildung, sondern sie erfordert die Mobilisierung der besten technischen und wissenschaftlichen Lösungen und den kreativen Wettbewerb unterschiedlicher Ideen und Konzepte.
  • TimTim April 2012
    > Energiewende Gut gemeint aber auch gut gemacht? - Gäste: Carsten Wachholz vom Naturschutzbund Deutschland e.V. und Heiko Stubner vom Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. | Radiofeuilleton - Im Gespräch | Deutschlandradio Kultur
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/imgespraech/1624806/

    Der Ausstieg aus der Kernenergie ist beschlossen, der Weg für die erneuerbaren Energien frei. Auch der Weltklimagipfel in Durban hat einmal mehr eine beschleunigte Energiewende gefordert, die Branche boomt.


    2x 45 Minuten Diskussion mit Anruferfragen
  • TimTim April 2012
    > Ein Jahr nach Fukushima – Wie weit ist die Energiewende? - Gäste Rainer Baake Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe und Johannes Winterhagen , Technikjournalist | Radiofeuilleton - Im Gespräch | Deutschlandradio Kultur
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/imgespraech/1699140/

    Am 11. März jährt sich der Atomunfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima. Dieser GAU führte zu einer überraschenden Kehrtwende in der deutschen Energiepolitik. Der Ausstieg aus der Kernkraft bis zum Jahr 2022 ist beschlossene Sache.


    2x 45 Minuten Diskussion mit Anruferfragen
  • TimTim April 2012
    > Solar Power Revolution - Here Comes The Sun -- Documentary - YouTube



    Countries all over the world are leading the way towards a green economy. Unfortunately lobbying by the oil, gas, coal and nuclear industries are hindering progress. Very soon, perhaps even now depending on the cost of electricity in your area, solar technology will be more economically cost effective than traditional forms of electrical production.


    Nicht mehr ganz aktuell und auch etwas sehr einseitig positiv.

    Wenn man die Leute hört denen es nur noch ums Geld verdienen und eine hohe Rendite geht, wird einem auch bewusst wo einige der Fehlentwicklungen her kommen.
    Obwohl man (bei uns in DE) einiges besser hätte machen können, lässt sich der Aspekt wohl kaum vermeiden.

    Was mir mit der Doku erst richtig bewusst wurde, wie die Elektronikindustrie mit ihrer Massenproduktion und Fertigungstechniken in den Energieerzeugungsmarkt drängt und gegen die alten Riesen kämpft.
    Wenn Macht und Einfluss nicht zu stark sind/bleiben, sollte sich Technologie und Marktwirtschaft durchsetzen.
  • TimTim April 2012
    > Compass Summit - FORA.tv - Partner

    http://fora.tv/partner/Compass_Summit

    Compass Summit is the conference created by four of the founders of Techonomy in an effort to expand and evolve the original program we debuted at Lake Tahoe in 2010 (see www.techonomyarchive.com). Compass is a broader and more focused look at what’s possible and what’s important when leaders contemplate solutions to some of the big, global challenges and economic opportunities facing their organizations and our society.


    http://compass-summit.com/

    Ganz vergessen zu posten.. eine exzellente Konferenz der Silicon Valley Elite aus Forschung, Industrie, Startup und Risikokapitalgebern.

    Viele Vorträge auch zum Thema erneuerbare Energien.

    Am Rande: Es ist lustig wie lächerlich sich die McKinsey Leute mit ihren Nonsense/Blabla Vorträgen vor diesen Experten machen. :-)
  • waeckywaecky April 2012
    Japan veröffentlicht Einspeisetarife - Vorbild ist das EEG

    http://www.heise.de/tp/blogs/2/151880
  • TimTim Mai 2012
    > "Bei der Energiewende fehlt ein Masterplan" - Klaus Töpfer sieht eine große Chance darin, dass Deutschland seine Energieerzeugung verändert | Tacheles | Deutschlandradio Kultur
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/tacheles/1747375/

    Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer sieht Defizite bei der Umsetzung der Energiewende. Er fordert, dass ein Manager mit entsprechender Erfahrung die nötigen Prozesse steuern soll. Ein solcher Kopf sei dafür besser geeignet als ein Energieministerium, das derzeit als neue Behörde im Gespräch ist.


    Gutes Interview
  • mafaldamafalda September 2012
    Ja, Strom aus Sonne und Wind ist tatsächlich teurer, als Strom aus abgeschriebenen AKWs (wenn man Versicherung und Entsorgung teilweise von der Allgemeinheit bezahlen lässt) oder Strom aus Kohle (wenn man die Umweltschäden nicht in Rechnung stellt). Aber ganz so dämlich, wie es egghat darstellt, ist die Förderung der Erneuerbaren nicht gelaufen, sonst hätten wir nicht im ersten Halbjahr bereits 25 % des Stromes aus Erneuerbaren Quellen gehabt. Auch hat die Förderung der Photovoltaik einerseits erreicht, dass wir an einem nicht gerade sonnigen Tag wie heute um die Mittagszeit (also in der Verbrauchsspitze) fast 25% der abgerufene Leistung (über 15 GW, siehe
    http://www.transparency.eex.com/de/) per Photovoltaik bereitstellen konnten. Bei einer kleinen Dachanlage liegt der Vergütungssatz derzeit bei 19,5 cent/kWh, bei großen Freianlagen bei 13,5 cent/kWh. Das ist natürlich deutlich teurer, als fossil erzeugter Strom, aber noch immer billiger, als das, was mein Versorger von mir will, wenn er mir eine kWh verkauft. Die Anschubfinanzierung hat also schon eine Menge erreicht und wenn die Preise bei Photovoltaik weiter so fallen würden, wie bisher, müssten sich die Kohlekraftwerke bald warm anziehen.
    Auch die Förderung von Windkraft auf hoher See erscheint mir ganz sinnvoll. Alpha-ventus hat beispielsweise Vollaststundenzahlen, die über 50 % der Jahresstundenzahlen entsprechen. Wenn die Dinger irgendwo zwischen die halbe Zeit zu 100 % und die ganze Zeit zu 50 % ihrer Nennleistung laufen, ist die (in der Tat nicht einfach lösbare) Problematik mit der Speicherung eine ganze Ecke entspannter. Klar ist natürlich, dass die Dinger dort noch billiger werden müssen, aber hier stehen wir ja auch noch ganz am Anfang der Entwicklung.
    Natürlich gibt es beim EEG auch Fehlentwicklungen, aber da geht es dann doch mehr um das "wie" als um das "ob". Ich halte es jedenfalls für sehr viel sinnvoller, Geld in erneuerbare Technologien zu stecken, als jedes Jahr von neuem für viele Milliarden in den Import von fossilen Rohstoffen auszugeben.

    PS: Die Diskussionen über das Netz sind im Ergebnis die Folge der Privatisierung der Energienetze. Als 91 die Wiedervereinigung kam, war das Telefonnetz Gott sei Dank noch staatlich. In der Folge wurde völlig geräuschlos in den neuen Ländern ein modernes Telefonnetz installiert. Natürlich hat auch das der Verbraucher bezahlt, aber es gab keine TenneT, die sich erst mal trotz gesetzlicher Verpflichtung weigert, die Investitionskosten zu tragen um anschließend zu meckern, sie könne die (m. E. dadurch teilweise erst verursachten) Haftungsrisiken nicht schultern.
  • TimTim September 2012
    mafalda du hast egghat da (etwas) falsch verstanden. Er weisst auf die dämliche politische Umsetzung (fehlende automatische Anpassung der Vergütung) und den Einfluss der 4 Großkonzerne hin. Sowie die fehlende/verspätete Förderung der weiteren Technologien die notwendig sind.

    Es ist eben sehr viel Politik/Einfluss/Macht bei der ganzen Entwicklung mit im Spiel. Unter dem Gesichtspunkt läuft es eh recht gut.

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