Willkommen zum Fukushima-Info- und -Diskussions-Forum des physikBlogs.

Die Zahl der Kommentare auf unsere Fukushima-Beiträge ist jenseits der 1000er Marke. Es wird zu unübersichtlich!
Daher gibt's dieses Forum, bei dem ihr über den Unfall von Fukushima kommentieren könnt, was das Zeug hält!

Zu einer kleinen Einführung, hier entlang.

Ihr seid neu hier? Das physikBlog hat in vier Artikeln den Unfall von Fukushima begleitet. Eine Lektüre, zumindest des Aktuellsten, empfiehlt sich vor dem Mitdiskutieren!

Es sei erwähnt, dass wir bei der Moderation der Kommentare hier weniger streng sind, als im Blog. Ihr seid freier in eurer Themenwahl.

Viel Spaß, André & Andi vom physikBlog.

Linksammlung - Tschernobyl
  • TimTim April 2011
    Ein Thread für Hintergrundwissen aller Art zu Tschernobyl.

    ---

    ZAMG rechnet Tschernobyl nach
    http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&artikel=ZAMG_2011-04-23GMT08:00

    Abbildung 1: Ablagerung von Jod-131 am Boden/Europa
    Abbildung 2: Ablagerung von Cäsium-137 am Boden/Europa

    Zeigt sehr gut die Belastung in Europa.
    Am Ende auch vier Animationen zur Ausbreitung damals per Luftströmungen.
  • SileneSilene April 2011
    How Many Cancers Did Chernobyl Really Cause?

    Chernobyl: 20 Years On
    Health Effects of the Chernobyl Accident European Committee on Radiation Risk
    Documents of the ECRR 2006 No1


    Chernobyl
    Consequences of the Catastrophe for People and the Environment
    Published by Blackwell Publishing on behalf of the New York Academy of Sciences - 2009

    Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl
    20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe
    Metaanalyse Stand: April 2006

    20 Jahre danach
    Der Unfall von Tschernobyl
    mensch+umwelt spezial 18. Ausgabe 2006
  • vosteivostei Mai 2011
    Weiter hohes Risiko für Schilddrüsen-Ca nach Tschernobyl
    http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/646053/weiter-hohes-risiko-schilddruesen-ca-nach-tschernobyl.html
    aerztezeitung.de, 21.03.2011Weiter hohes Risiko für Schilddrüsen-Ca nach Tschernobyl

    Die Katastrophe von Tschernobyl
    Fazit nach 25 Jahren: Keine Gewissheit über Auswirkungen
    http://www.1a-krankenversicherung.de/nachrichten/fazit-nach-25-jahren-keine-gewissheit-ueber-auswirkungen-11406
    1a-krankenversicherung.deSamstag, 23. Apr 2011, 13:57

    In dieser Quelle geht es um das Für und Wider der These, dass lt. UNSCEAR, dem Wissenschaftlichen Ausschuss der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung, und BfS, dem Bundesamt für Strahlenschutz, keine Auswirkungen durch freigesetzte Strahlung in der Bevölkerung nachzuweisen wäre.
  • SileneSilene Juni 2011
  • TimTim Oktober 2011
    > Der Tanz um das "Goldene Grab" - Wem nützt der Sarkophag von Tschernobyl? | Das Feature | Deutschlandfunk
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dasfeature/1538193/

    Für 550 Millionen Euro soll die Welt vor den Strahlen aus der Ruine des Kernkraftwerks Tschernobyl geschützt werden. Allein 42,4 Millionen Euro will Deutschland übernehmen. Der neue Sarkophag wird gebraucht, weil der alte instabil und undicht ist und weil sich allein in dem zerstörten Reaktorblock IV noch 200 Tonnen Kernbrennstoff befinden sollen, dessen Strahlung eine erhebliche Gefahr darstellt.

    Das ist die offizielle Begründung. Konstantin Tschetscherow, ein Wissenschaftler des Kurtscharow-Instituts für Kernforschung in Moskau, hat den zerstörten Reaktor mehrfach gründlich untersucht. Dass noch 200 Tonnen Kernbrennstoff in der Ruine lagern, bezweifelt er, entsprechende Strahlenwerte konnte er nicht messen. Doch wo ist das Material geblieben?

    Seine Theorie: Im Laufe des Unglücks von 1986 kam es zu einer Explosion, die nahezu das gesamte Brennmaterial aus dem Reaktor schleuderte und in der Umwelt verteilte. Tschetscherow vermutet noch höchstens vier bis fünf Prozent des Materials in der Reaktorruine.

    Aber wofür wird dann der neue 550-Millionen-Sarkophag gebraucht, was soll in ihm begraben werden?

    Wer hat die internationalen Regierungen eigentlich bei ihren Geldzusagen beraten?

    Wirklich unabhängige Untersuchungen hat es in Tschernobyl jedenfalls nie gegeben.


  • TimTim Oktober 2011
    Dazu auch die Doku:

    > Tschernobyl - Der Millionensarg



    Die Katastrophe von Tschernobyl (auch: Super-GAU von Tschernobyl) ereignete sich am 26. April 1986 im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe der Stadt Prypjat, Ukrainische Sowjetrepublik, als Folge einer Kernschmelze und Explosion im Kernreaktor Tschernobyl Block 4. Sie gilt als die schwerste nukleare Havarie und als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen aller Zeiten.

    Auf der INES-Skala wurde sie als bisher einziges Ereignis mit dem Höchstwert 7 (katastrophaler Unfall) eingestuft.

    Grundlegende Mängel in der Konstruktion des Reaktors sowie Planungs- und Bedienungsfehler bei einem Versuch schaukelten sich auf und bewirkten einen Super-GAU. Große Mengen an radioaktivem Material wurden in die Luft geschleudert und verteilten sich hauptsächlich über die Region nordöstlich von Tschernobyl, aber auch über viele Regionen Europas.

    Der Unfall führte bei einer nicht genau bekannten Zahl von Menschen zum Tod. Bei vielen Erkrankungen wird die Strahlung als mögliche Ursache angesehen. Dazu kommen psychische, soziale, ökologische und ökonomische Schäden. Über die zu erwartenden Langzeitfolgen besteht seit Jahren ein Streit auch unter Wissenschaftlern.

    Nach der Katastrophe hatten hunderttausende Helfer, so genannte Liquidatoren, einen Sarkophag -- einen provisorischen Betonmantel -- um den explodierten Reaktor errichtet. Dieser ist inzwischen an vielen Stellen gerissen und droht einzustürzen. Mit ausländischer Finanzhilfe soll deshalb in den kommenden Jahren eine neue Schutzhülle gebaut werden.

    Bekannt ist die Katastrophe unter dem russischen Namen der Nachbarstadt Tschernobyl, da Russisch zum Zeitpunkt der Katastrophe Hauptamtssprache war. Der heute amtliche ukrainische Name der Stadt lautet Tschornobyl. Vereinzelt werden auch die englischen Schreibweisen Chernobyl bzw. Chornobyl verwendet.


  • OlorinOlorin Oktober 2011
    Hallo Tim,


    genau die letzten zwei Links habe ich lange gesucht, die sind ein Muß dieser Sammlung.
    Danke!

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