Willkommen zum Fukushima-Info- und -Diskussions-Forum des physikBlogs.

Die Zahl der Kommentare auf unsere Fukushima-Beiträge ist jenseits der 1000er Marke. Es wird zu unübersichtlich!
Daher gibt's dieses Forum, bei dem ihr über den Unfall von Fukushima kommentieren könnt, was das Zeug hält!

Zu einer kleinen Einführung, hier entlang.

Ihr seid neu hier? Das physikBlog hat in vier Artikeln den Unfall von Fukushima begleitet. Eine Lektüre, zumindest des Aktuellsten, empfiehlt sich vor dem Mitdiskutieren!

Es sei erwähnt, dass wir bei der Moderation der Kommentare hier weniger streng sind, als im Blog. Ihr seid freier in eurer Themenwahl.

Viel Spaß, André & Andi vom physikBlog.

Warum sollen die KKW abgeschaltet werden ?
  • TimTim Juli 2011
    > Power firm execs account for 72% of individual donations to LDP in 2009
    http://mdn.mainichi.jp/mdnnews/news/20110723p2g00m0dm022000c.html
  • TimTim Juli 2011
    Hm passt hier mehr oder weniger:

    > Errors in Genkai plant report threaten to delay restart of nuclear reactors
    http://mdn.mainichi.jp/mdnnews/news/20110723p2a00m0na017000c.html

    The errors were found in a final report Kyushu Electric submitted in 2009, which was connected with its safety assessment on whether the No. 3 reactor at its Genkai plant could withstand a powerful earthquake, NISA said. The report listed the weight of a roof of a condensate storage tank above the reactor building as 260 metric tons. But in fact, the figure should have been 2,600 tons. In addition, constants showing the relationship between the foundation of an auxiliary reactor building and the ground were double the correct figures in two places of the report. The errors were put into the report by Obayashi Corp., which was commissioned by a Kyushu Electric subsidiary.


    Den Artikel sollte man jedoch für den Kontext ganz lesen.

  • TimTim Juli 2011
    > All Things Nuclear • Fission Stories #45: Station Blackout at Vogtle
    http://allthingsnuclear.org/post/6751984903/fission-stories-45-station-blackout-at-vogtle

    The sad state of reality.
  • TimTim Juli 2011
    > NISA asked Chubu Electric to stage questions in nuclear symposium
    http://mdn.mainichi.jp/mdnnews/news/20110729p2a00m0na021000c.html

    The finding, which emerged during investigations following an e-mail scandal involving Kyushu Electric Power Co., reveals that not only power company members but also NISA have been involved in manipulating public opinion.

    ...

    "We didn't intend to slant the questionnaire, but we invited misunderstanding," a company representative said.


    More details inside.

  • TimTim Juli 2011
    > US proposes central nuclear waste storage plant
    http://www3.nhk.or.jp/daily/english/30_15.html

    A US government panel of nuclear experts has proposed a plan to build a central storage plant for spent nuclear fuel.

    The blue ribbon commission established by President Barack Obama released an interim report on Friday on how to manage spent fuel rods from US nuclear power facilities.

    The report noted a new strategy is needed as the government faces rising public interest in the disposal of spent nuclear fuel in the wake of the nuclear accident at the Fukushima plant in Japan.

    The commission called for building a central storage plant that can store spent nuclear fuel for a maximum of 100 years and to establish an independent entity to find a location for such a facility.

    The report also points to the need for a final disposal site where nuclear waste could be buried underground.

    And the report urges the government to find a way to safely manage the dangerous materials to avoid passing on the burden of nuclear waste to coming generations.

    The Obama administration has cancelled a plan to build a nuclear waste repository in the western state of Nevada, which had been pushed by the previous administration of former president George W Bush.


  • TimTim August 2011
    > NHK Newsline Kan criticizes nuke watchdog for manipulation



    1:30 Video
  • TimTim August 2011
    > Fairewinds Report for Southern Alliance for Clean Energy on TVA Bellefonte Plant

  • TimTim September 2011
    > 80% of Japan's reactors out of service
    http://www3.nhk.or.jp/daily/english/31_11.html

    > Nearly 90% of Japan's nuke reactors to be halted
    http://www3.nhk.or.jp/daily/english/03_04.html

    Fast hat Japan es schon geschafft.

    +

    Japan's remaining 6 active reactors will be halted for regular inspections by next spring. If the currently suspended reactors are not back online by then, all the country's nuclear facilities will be out of operation.


  • TimTim September 2011
    > Das Tohoku-Beben und die Erdbebenforschung - Neue Methoden zur Berechnung von Risiken gefordert
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1541421/

    Seismologie. - Auf Erdbebenrisikokarten kategorisiert man die Wahrscheinlichkeit seismischer Aktivitäten. In Japan ist spätestens nach dem Tohoku-Beben vom 11. März klar: Die Aussagekraft dieser Karten ist gering. Die Strategie bei der Erdbebenvorsorge muss sich daher grundlegend ändern.


    5 Minuten Audiobeitrag
  • TimTim September 2011
    > Einfluss von Atommüll-Zwischenlager "plausibel" - Strahlenbiologe sieht Zusammenhang mit Rückgang | Thema | Deutschlandradio Kultur
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1550614/

    Der Strahlenbiologe Edmund Lengfelder hält es für plausibel, dass radioaktive Strahlung das veränderte Geschlechterverhältnis bei Geburten im Umkreis des Atommüll-Zwischenlagers Gorleben bewirkt habe. Er bezog sich auf einen noch unveröffentlichten Bericht des niedersächsischen Landesgesundheitsamts.


    10 Minuten Audiobeitrag
  • TimTim September 2011
    Weitere Interviews mit Edmund Lengfelder - Zeitpunkt jeweils beachten.

    > Asse: Erhöhte Krebszahlen stellen Atomkraft in Frage · detektor.fm
    http://detektor.fm/politik/krebs-in-der-naehe-von-atomanlagen-studien-wurden-verwaessert/

    > “Der Super-Gau in Fukushima wird noch mehr Auswirkungen haben als in Tschernobyl” · detektor.fm
    http://detektor.fm/politik/der-super-gau-in-fukushima-wird-noch-mehr-auswirkungen-haben-als-in-tschern/

    > "Die akuten Strahlenschäden sind nur im Nahbereich zu erwarten" - Vorstandsmitglied der Gesellschaft für | Interview | Deutschlandfunk
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1409491/
  • TimTim September 2011
    > All Things Nuclear • NRC Document Details the Secret History of Nuclear Industry Stonewalling After 9/11
    http://allthingsnuclear.org/post/10004506819/nrc-document-details-the-secret-history-of-nuclear
  • TimTim September 2011
    > Wie “öko” ist Ökostrom wirklich? · detektor.fm
    http://detektor.fm/wirtschaft/wie-oeko-ist-oekostrom-wirklich/

    Immer mehr Verbraucher wechseln zu Ökostromanbietern. Dabei besitzt die Alternative zu Kernenergie nicht nur Vorteile.

    Sobald wir das Licht anschalten, werden viele Deutsche zu Umweltschützern. Dann stört es auch nicht, wenn es ein wenig länger brennt, könnte man meinen. Sie verbrauchen schließlich rein erneuerbare, klimafreundliche Energien. Und seit der Fukushima-Katastrophe ist das Bewusstsein für den Umweltschutz noch weiter gestiegen. Die Nachfrage nach Ökostrom ist ungebremst. Aber ist es wirklich so einfach? Teilweise nehmen Umweltschäden, die durch alternative Stromgewinnung entstehen, verheerende Ausmaße an.

    Was verbirgt sich hinter dem Trend zum Ökostrom? Zum Thema äußerte sich Dirk Seifert. Er ist Energiereferent bei der Umweltorganisation Robin Wood in Hamburg.


    8 Minuten Audiointerview
  • TimTim September 2011
    Für die Ewigkeit: Finnland baut das erste Endlager für Atommüll - detektor.fm
    http://detektor.fm/politik/fuer-die-ewigkeit-finnland-baut-am-ersten-endlager/

    In Finnland soll das erste Endlager für nukleare Abfälle entstehen - und 100.000 Jahre halten. Kann das gut gehen?

    Die Endlagerung von Atommüll stellt für die Deutschen immer noch ein großes Problem dar. Seit 1962 der erste deutsche Reaktor in Betrieb genommen wurde, streiten sich Politiker, Atomkraftgegner und Kraftwerksbetreiber um die Frage "Wohin mit dem Atommüll?". Zu einer zufriedenstellenden Antwort ist man immer noch nicht gekommen. Das Forschungsbergwerk Asse ist einsturzgefährdet und auch der Salzstock in Gorleben, der bisher als guter Kandidat für ein Endlager galt, scheint geologisch inzwischen nicht mehr uneingeschränkt geeignet zu sein.

    In Finnland ist man hierbei schon einen ganzen Schritt weiter. Seit 2004 wird dort ein knapp 500 Meter tiefer Tunnel in das Granitgestein gebohrt. "Onkalo" heißt das Projekt, auf deutsch bedeutet das so viel wie "Versteck". Ab 2020 soll Finnlands gesamter Atommüll dort gelagert werden. Der Clou an der Sache: Das Lager muss mindestens 100.000 Jahre halten, länger als jedes bisherige von Menschen geschaffene Bauwerk. Wie die Finnen das schaffen wollen und welche Faktoren beim Bau des Lagers eine Rolle spielen, haben wir Dr. Beate Kallenbach vom Darmstädter Institut für angewandte Ökologie gefragt.


    7 Minuten Audiobeitrag
  • TimTim September 2011
    Wie sicher sind Atomkraftwerke wirklich? - detektor.fm
    http://detektor.fm/politik/wie-sicher-ist-atomkraft/

    Im japanischen Atomkraftwerk Fukushima kam es in folge eines schweren Erdbebens in mehreren Reaktoren vermutlich zu Kernschmelzen. Wie sicher sind Atomkraftwerke?

    Die Lage im japanischen Atommeiler Fukushima I ist weiterhin dramatisch. Die japanische Regirung geht mittlerweile davon aus, dass in den drei am stärksten beschädigten Reaktoren die Brennelemente schmelzen und hat mittlerweile die Internationale Atomenergiebehörde um Hilfe ersucht. Ob tatsächlich eine Kernschmelze stattfindet, lässt sich nach wie vor nicht genau sagen.

    Die Vorgänge in Japan heizen die Diskussion um die Sicherheit von Atomkraft wieder an. Gerade die Tatsache, dass Japan bei den Sicherheitsstandards für seine Atommeiler als einer der Vorreiter gilt, gießt Wasser auf die Mühlen der Atomkraftgegner. Doch die Ereignisse dieser Tage sind nicht die ersten potentiellen Super-GAUs. Bereits Ende der 70er kam es im US-amerikanischen Atomkraftwerk Three Mile Island zu einer Kernschmelze.

    Trotz höchster Sicherheitvorkehrungen lassen sich Unfälle nicht verhindern. Wir haben mit dem Atomsicherheitsexperten Helmut Hirsch über Sicherheitsvorkehrungen in Atomkraftwerken weltweit gesprochen.


    10 Minuten Audiobeitrag
  • TimTim September 2011
    Welche Energieversorgung wollen wir haben? Antworten aus der Risikoforschung - detektor.fm
    http://detektor.fm/politik/Energieversorgung-Antworten-aus-der-Risikoforschung/

    Nach Fukushima wird heftig gestritten: über sichere und unsichere Energieversorgung - und über das "Restrisiko". Antworten aus der Risikoforschung zu einer überhitzten Debatte.

    Risikoforscher sind zurzeit begehrte Gesprächspartner: Sie berechnen, wie wahrscheinlich ein bestimmter Schaden ist – zum Beispiel eben auch: ein Erdbeben und ein Tsunami. Sie beobachten aber auch, was in der Folge dessen passieren kann – zum Beispiel eben der Ausfall eines Atomkraftwerkes.

    Ortwin Renn ist Risikoforscher an der Universität Stuttgart - und hat mit dem Dreifachrisiko in Fukushima nicht gerechnet. Und weil das vermutlich niemand getan hat, ist auch in Deutschland die Energiedebatte heftig entbrannt. Welche Energieversorgung wollen wir haben? Welche Risiken bergen die - und wieviel davon sind wir bereit, einzugehen? Wie man diese Fragen entscheiden kann, wie weit der Mensch beim Thema Kernkraft Risiken im Vorfeld berechnen kann, und warum gerade die Energiedebatte schwer zu einem Konsens zu führen ist, darüber sprechen wir mit Ortwin Renn im Interview.


    7 Minuten Audiobeitrag
  • TimTim September 2011
    Wohin mit Japans Atommüll? - “Japan muss Endlager bauen” - detektor.fm
    http://detektor.fm/politik/wohin-mit-japans-atommuell-japan-muss-endlager-bauen/

    Der Staat sucht nach einer Lösung und auch die großen Atomkonzerne beschäftigt die Endlagerfrage. Der weltgrößte Atomkonzern "Toshiba" schlug Japan und den USA vor, ein gemeinsames Endlager in der Mongolei einzurichten.

    Bislang wurden japanische Brennelemente zur Wiederaufbereitung nach Frankreich gebracht und dann wieder in das Land zurückgeschickt. In Japan, wo vier Erdplatten aufeinandertreffen, möchte man den Atommüll jedoch vor allem auf Grund der Geologie nicht endlagern.

    Ein Endlager im Ausland zu schaffen, ist aus Sicht des Experten für Atommüllentsorgung Gerhard Schmidt keine Option:

    Bei einer Lagerung im Ausland würde man die japanische Energieversorgung vom Wohlwollen eines anderen Landes abhängig machen. Japan wird nicht umhin kommen, dieses Problem im eigenen Land zu lösen.

    Welche Endlager-Möglichkeiten gibt es also für Japan? Und wie gehen andere Länder mit der Endlagerfrage um?

    Darüber sprachen wir Gerhard Schmidt vom Institut für Angewandte Ökologie in Darmstadt.


    9 Minuten Audiobeitrag
  • TimTim September 2011
    Viel Nachholbedarf: Katastrophenschutz in Deutschland - detektor.fm
    http://detektor.fm/politik/viel-nachholbedarf-katastrophenschutz-in-deutschland/

    Wie gut ist Deutschland im Fall einer Katastrophe aufgestellt? Erreichen Rettungskräfte die Bürger schnell genug? Experten warnen vor Lücken im Katastrophenschutz.

    Der Katastrophenschutz steht spätestens seit den Ereignissen in Japan auch in Deutschland auf dem Prüfstand. Die Diskussion über das Vorgehen im Katastrophenfall ist nicht neu, nur rückt sie jetzt in den Fokus der Öffentlichkeit. Bereits im Jahr 2006 wies der dritte Gefahrenbericht der Schutzkommission beim Bundesinnenministerium auf massive Probleme bei der Katastrophenvorsorge hin. Schwierig sei demnach unter anderem die Versorgung der Bevölkerung nach einer potentiellen Katastrophe.

    Wie gut ist Deutschland denn nun wirklich im Fall einer Katastrophe gerüstet? Sind die Probleme des Berichtes von 2006 noch immer aktuell?

    Experten diskutieren seit Jahren über diese Fragen. Walter Kohlenz ist Vorstand des Katastrophenschutz e.V. in Starnberg. Der Verein beschäftigt sich mit der Optimierung des Katastrophenschutzes und Rettungswesens.

    Seine Einschätzung zum Katatrophenschutz in Deutschland hören Sie hier.


    4 Minuten Audiobeitrag
  • TimTim September 2011
    Warten auf “The Big One”: Wie sich Kalifornien und die Türkei auf ein Mega-Beben vorbereiten - detektor.fm
    http://detektor.fm/politik/warten-auf-the-big-one-wie-sich-kalifornien-und-die-tuerkei-auf-das-naechst/

    Sind Haiti und Japan nur der Anfang? In einigen Regionen werden seit Jahren große Erdbeben erwartet. Vor allem Kalifornien und die Türkei gelten als sichere Kandidaten - und letztere könnte dann fatal betroffen sein.

    In Kalifornien ist man schon lange sicher: Das nächste große Beben kommt bestimmt. Der US-Bundesstaat liegt in einer geologisch sehr aktiven Zone und vor allem die "San-Andreas-Verwerfung" gilt als sicherer Erdbebenherd. Gegen ein Erdbeben scheint der Staat allerdings gut gerüstet: die Auflagen für Erdbebensicherheit sind streng und werden von den Behörden durchgesetzt.

    Von Istanbul, einer ebenfalls stark erdbebengefährdeten Region, kann man das allerdings nicht behaupten. Ganze Viertel sind in der Millionenmetropole am Bosporus ohne Baugenehmigung oder ausreichende Statik errichtet worden. Manche Gebäude sind ganz ohne Erdbeben schon einsturzgefährdet. Istanbul scheint für ein großes Beben also nur schlecht gerüstet - und das, obwohl sich 20 Kilometer vor der Stadt bereits große Spannungen in der Erdkruste aufgebaut haben. Würden die sich lösen, könnte das, so spekuliert man, ein Erdbeben der Stärke 7.6 erzeugen - mit verheerenden Auswirkungen auf die Stadt.

    Wie groß die Gefährdung wirklich ist und wann ein Beben erwartet wird, darüber haben wir mit dem Seismologen Dr. Karl Koch von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe gesprochen.


    6 Minuten Audiobeitrag
  • TimTim September 2011
    Fahrlässiger Leichtsinn? - Experten üben scharfe Kritik an geplanten Atom-Neuregelungen - detektor.fm
    http://detektor.fm/politik/atomkraft-sicherer-wird-es-nicht-experten-kritisieren-geplante-neuregelunge/

    Ein geheimes Bund-Länder-Papier zur Atomsicherheit schiebt Nachrüstungen auf die lange Bank und beschneidet das Klagerecht der Bürger. Ein Physiker und ein Jurist kommen daher zum selben Schluss: die Vorlage gibt Grund zur Sorge.

    „Gott beschütze dieses Haus, vor Atomkraft und Franz Josef Strauß.“ Das stand in den Siebzigern in vielen WG´s. Die Atomkraftwerke kamen dann doch, laufen bis heute – und sollen nun noch länger am Netz bleiben. So will es die aktuelle Bundesregierung. Und so ist die Atomenergie in der Politik wie in der Bevölkerung zur Zeit das Streitthema Nummer eins: am Wochenende demonstrieren zehntausende in Berlin unter dem Motto »Atomkraft: Schluss jetzt«

    Die Regierung betonte und betont immer: Sicherheit habe absoluten Vorrang. Doch es gibt Zweifel an der Wahrheit dieser Aussagen. Dem ARD-Magazin Monitor liegt ein bisher geheimes Bund-Länder-Papier vor, das als Vorlage für die neuen Gesetze gelten soll. Und das, wenn alles so stimmt, eigentlich nur einen Schluss zulässt: sicherer wird die Atomkraft nicht. Ob das tatsächlich so ist und wie hoch oder niedrig der Sicherheitsstandard deutscher Atomkraft ist, darüber sprechen wir mit zwei Experten, die das bisher unveröffentlichte Bund-Länder-Papier beide vorliegen haben: einem Atomphysiker und einem Juristen.
    Der Atomphysiker: "Nicht mit dem nötigen Ernst angegangen"

    „Ich habe das Gefühl, dass da bei Weitem nicht das gemacht wird, was gemacht werden sollte - und dass diese Frage nicht mit dem nötigen Ernst angegangen wird.“ Das sagt kein Lobbyist, das sagt ein Naturwissenschafter: der Physiker Dr. Helmut Hirsch. Als wissenschaftlicher Berater arbeitet er unter anderem für die österreichische Regierung und ist einer der ganz wenigen Experten, die gänzlich unabhängig von der Atomwirtschaft Gutachten schreiben.

    In dem Bund-Länder-Papier werden die Nachrüstungen in verschiedene Prioritäten aufgeteilt - und das mache diese wirkungslos. So seien die unter "kurzfristig" erfassten Maßnahmen im Sinne einer Erhöhung der Sicherheit "nicht sehr gravierend". Die mittel- und langfristigen Maßnahmen, die größeren Aufwand erforderten, kämen hingegen für die meisten Altanlagen nicht mehr zum greifen: Helmut Hirsch kritisiert, "dass die Maßnahmen spätesten zehn Jahre nach Inkrafttreten der Atomgesetznovelle verwirklicht werden sollen, also das ist dann der Zeitpunkt, wo die Altanlagen schon jenseits von Gut und Böse sind und wenn alles gutgegangen und nichts passiert ist, friedlich abgeschaltet sind.“

    Was das Papier für die nukleare Sicherheit in Deutschland bedeutet, wo Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern steht und wie sich das Problem der Endlagerung radioaktiven Mülls gestaltet, darüber haben wir mit Helmut Hirsch gesprochen.


    8 Minuten Audiobeitrag
  • TimTim September 2011
    Atommüll: Warum Alternativen zu Gorleben keine Rolle spielen - und das gefährlich werden könnte - detektor.fm
    http://detektor.fm/politik/atommuell-warum-alternativen-zu-gorleben-keine-rolle-spielen-und-das-gefaeh/

    In Gorleben wird Atommüll zwischengelagert. Dort soll auch das Endlager entstehen. So will es die Politik, und ignoriert hierfür auch Warnungen. Dabei gäbe es durchaus Alternativen...

    Er steht kurz vor seinem Ziel: der Castor-Transport, der neuen Atommüll ins Zwischenlager nach Gorleben bringt. Unsere moderne Gesellschaft produziert diesen atomaren Müll, weil sie mit Atomkraft Energie gewinnt. Sie hat aber noch immer keine kluge Lösung gefunden, wie sie mit ihm umgehen soll. Er kommt, und das seit Jahren, in ein Zwischenlager: Gorleben. Diese Situation sorgt für Unmut - auch, weil manche auch eine offene Diskussion über Alternativen zu Gorleben vermissen.

    So gibt es nicht nur Zweifel an der Tauglichkeit des Salzstocks in Gorleben, sondern auch ernsthafte Alternativen. Doch die liegen im Süden und scheinen tabu zu sein - so mancher wittert da mächtige Einflüsse von Politik, Tourismuswirtschaft und gut situierten Anwohnern. Wird also gegen jede Vernuft an Gorleben festgehalten?

    Fragen, die wir mit dem Geologe Detlef Appel vom Geowissenschaftlichen Büro „PanGeo“ besprechen, der sich seit Jahren mit der Endlager-Problematik beschäftigt.


    11 Minuten Audiobeitrag
  • TimTim September 2011
    > Fahrlässiger Leichtsinn? - Experten üben scharfe Kritik an geplanten Atom-Neuregelungen - detektor.fm
    http://detektor.fm/politik/atomkraft-sicherer-wird-es-nicht-experten-kritisieren-geplante-neuregelunge/

    Der zweite Teil weiter unten auf der Seite:

    Nicht nur Physiker, auch Juristen haben in Bezug auf die Pläne der Regierung Bedenken. So soll das bisher unveröffentlichte Bund-Länder-Papier, die Vorlage für die neuen Gesetze, zum einen die Betreiber von gewissen Sicherheitsvorkehrungen entlasten: in Zukunft könnte es genügen, wenn die Kernkraftbetreiber ein Bemühen nachweisen. Zum anderen würde das Klagerecht für die Bürger eingeschränkt.

    Genügt es also künftig, gegen Terrorangriffe aus der Luft einen Bauzaun aufzustellen? Was sich für betroffene und besorgte Bürger ändert, wo der Teufel im Formulierungs-Detail liegt und warum eine "Sorgepflicht" bei Atomkraftwerken nicht genug ist, erklärt der Atomrechtsexperte Alexander Roßnagel im Interview.


    Atomkraft und Wirtschaftsmacht - Zahlen und Fakten

    Das Ende der deutschen Kernkraftwerke war schon beschlossene Sache - doch nach dem Ende der rot-grünen Regierung machte Schwarz-Gelb diesen Schritt wieder rückgängig. Was bedeutet das?

    # Keines der 17 deutschen Kernkraftwerke bietet baulichen Schutz vor Terroranschlägen aus der Luft.
    # Keines der Kraftwerke bietet im Falle einer Kernschmelze Schutz vor Verstrahlung der Umwelt.
    # Keine der Anlagen wäre nach dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik mehr genehmigungsfähig.
    # Wollte man diese Maßnahmen vornehmen, so sind dafür geschätze 20 Milliarden Euro nötig.
    # Die Atomkraftwerke sind von den Betreibern bereits abgeschrieben. Mit der Laufzeitverlängerung verdienen sie nun weiterhin Geld damit. Ein abgeschriebenes Kernkraftwerk macht pro Tag etwa eine Million Euro Gewinn.
    # Die alten Anlagen sollen 8 Jahre, neue Anlagen 14 Jahre länger laufen.
    # Einer Studie der Landesbank Baden-Württemberg LBBW zufolge liegt der Zusatzgewinn für die Betreiber durch die Verlängerung bei rd. 119 Milliarden Euro. Im Falle steigender Strompreise könne diese Summe auf bis zu 233 Milliarden Euro steigen.
    # Pro Jahr fallen ca. 400 Tonnen radioaktiver Müll an. Eine sichere Lösung zur Endlagerung gibt es bisher nicht. Experten kritisieren, dass ein großer Teil dieses Atommülls an instabilere Staaten abgegeben werden könnte, zum Beispiel in Osteuropa.


    6 Minuten Audiobeitrag
  • TimTim September 2011
    Passt so halbwegs hier.

    > Nuclear agency's board adopts safety plan - The Mainichi Daily News
    http://mdn.mainichi.jp/mdnnews/international/news/20110914p2g00m0in056000c.html

    A 35-nation meeting of the U.N. nuclear agency on Tuesday adopted a post-Fukushima nuclear safety plan -- despite gripes by influential member nations that it was too timid in making compliance voluntary.

    Germany and several other EU states -- as well as Canada, Australia, Singapore and New Zealand -- are unhappy with the plan because it does not obligate countries to allow outside monitoring of their civilian nuclear programs and gives the International Atomic Energy Agency no enforcement powers on safety.

    ...


  • TimTim September 2011
    > Treffen der World Nuclear Association: Fukushima – ein Beweis für Atomsicherheit | RP ONLINE
    http://www.rp-online.de/panorama/ausland/Fukushima-ein-Beweis-fuer-Atomsicherheit_aid_1023338.html

    Die Nuklear-Lobby kommt auf einem Treffen in London zu denkwürdigen Einsichten. Der GAU in Japan sei zwar schlimm gewesen, spreche aber letztlich für die Sicherheit der Technik. Dass Deutschland aus der Kernenergie aussteigt, sei eine Schande.

    Zwei Dinge scheinen Konsens zu sein in der internationalen Nuklearindustrie: Der Atomunfall in Fukushima war schlimm. Und: Er ist ein Beweis dafür, wie sicher Kernkraftwerke sind. Zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer der Jahrestagung der World Nuclear Association (WNA) in London.

    Schließlich, so die Beweisführung, habe es mehrere Explosionen und drei Kernschmelzen in Fukushima-Daiichi gegeben - und dennoch sei kein einziger Mensch direkt in Folge des Super-GAUs umgekommen.

    ...


  • vosteivostei September 2011
    Wer ist die WNA: http://en.wikipedia.org/wiki/World_Nuclear_Association
    WNA zu D: http://world-nuclear.org/info/inf43.html

    Zwecks Siemens und Areva sind die nicht sonderlich uptodate - evtl. sollten die mal in Fuk beim Aufräumen helfen...

    Siemens wirft Atom-Pläne über den Haufen - Spiegel
    18.09.2011 - 11:33

    FRANFURT (Dow Jones)--Europas größter Technologiekonzern Siemens wirft seine Pläne für das Atomgeschäft über den Haufen und wird kein Gemeinschaftsunternehmen mit dem russischen Staatskonzern Rosatom gründen. "Das Kapitel ist für uns abgeschlossen", sagte Konzernchef Peter Löscher in einem am Sonntag auf der Internetseite des Nachrichtenmagazins "Spiegel" veröfffentlichten Interview. Die Entscheidung sei die Antwort seines Unternehmens "auf die klare Positionierung von Gesellschaft und Politik in Deutschland zum Ausstieg aus der Kernenergie" nach der Atomkatastrophe von Fukushima.

    ^^ Quelle Finanztreff http://nachrichten.finanztreff.de/news_news,awert,ticker,bwert,amerika,id,33379902,sektion,uebersicht.html#
    basieren auf SPON http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,786885,00.html

    Warum so kompliziert und nicht gleich Spon? Weil es scheinbar primär die Finanzwelt bewegt, wenn solche Entscheidungen anstehen - und deren Logik wurde weiland beim Thema Biblis offenbar, als die Herrschaften Aktionäre bemerkten, dass Kohlekraft bei weitem günstiger ist als die des Atoms... ^^
    http://www.welt.de/debatte/article13042481/Symbolpolitik-auf-Kosten-der-RWE-Aktionaere.html
  • TimTim September 2011
    > Atomproteste im Dreiländereck - Die französische Anti-Atom-Bewegung und | Europa heute | Deutschlandfunk
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1557946/

    In Frankreich befürchten Atomkraftgegner, dass das Interesse der deutschen Anti-Atombewegungen nach dem beschlossenen Ausstieg aus der nuklearen Energieversorgung nachlässt. Dabei haben besonders die grenznahen AKW in Frankreich einen schlechten Ruf.


  • TimTim September 2011
    > Fairewinds Introduces a Japanese Language Edition and Identifies Safety Problems in all Reactors Designed Like Fukushima on Vimeo



    Gundersen expresses concerns that the nuclear industry and the Nuclear Regulatory Commission are not addressing major safety issues that have become evident since Fukushima. These issues include serious design flaws in the BWR Mark 1 containment, fundamental flaws in the Boiling Water Reactor vessel design, and problems with detonation shockwaves. The NRC and the nuclear industry are using a flawed cost benefit computer code that underestimates the value of human life and minimize property damages after an accident, which has the effect of justifying continued operation of reactors without safety modifications.

    Also, Fairewinds announces the launch of the Japanese language version of its site, Fairewinds.jp.


  • TimTim September 2011
    > Brennelementesteuer für AKW: Gericht zweifelt an Verfassungsmäßigkeit · detektor.fm
    http://detektor.fm/wirtschaft/brennelementesteuer-gericht-zweifelt-an-verfassungsmaessigkeit/

    Anfang des Jahres wurde die Brennelementesteuer in Deutschland eingeführt - sehr zum Ärger der Energiekonzerne. Die haben sich juristisch gewehrt: mit Erfolg. Das Finanzgericht Hamburg bezweifelt die Verfassungsmäßigkeit der Atom-Sondersteuer.

    Die Kernbrennstoffsteuer, besser bekannt als Brennelementesteuer, ist vergangenes Jahr im Zuge des Sparpakets der Bundesregierung beschlossen worden. Die Steuer gilt für Betreiber von Atomkraftwerken und wird jedes Mal fällig, wenn neue Brennstäbe in ein Kraftwerk gesetzt werden. Jährlich sollten so 2,3 Milliarden Euro in die Staatskassen fließen. Ursprünglich sollten die Atomkonzerne damit belastet werden, da sie von einer Laufzeitverlängerung profitiert hätten. Mit dem Atomausstieg, der im Mai 2011 beschlossen wurde, hat sich die Situation geändert. Trotzdem hält die Regierung daran fest - schließlich sind die Einnahmen aus der Sondersteuer schon eingeplant.

    Die Energiekonzerne E.on, RWE und EnBW haben sich juristisch dagegen gewehrt und fordern die Rückzahlung der Steuerbeiträge. Das Finanzgericht Hamburg hat jetzt einem Eilantrag von E.on stattgegeben und Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Brennelementesteuer geäußert. Demnach habe „der Bund wahrscheinlich keine Gesetzgebungskompetenz zum Erlass der Brennelementesteuer“. Diesen Entscheid will die Bundesregierung jetzt allerdings anfechten. Eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass gegen die Entscheidung des Finanzgerichts Hamburg Beschwerde eingelegt werde.

    Welche Folgen das Urteil für die Zukunft der deutschen Energiepolitik hat und warum die Brennelementesteuer eventuell nicht verfassungsgemäß ist, erklärt Christoph Schönfeld, der Vizepräsident des Hamburger Finanzgerichts.


    4 Minuten Audiobeitrag
  • TimTim September 2011
    image

    > All Things Nuclear • A Recipe for Nuclear Disaster
    http://allthingsnuclear.org/post/10552511096/a-recipe-for-nuclear-disaster


    As part of our effort, in July we released a set of 23 specific recommendations to improve nuclear power safety and security in a report titled “U.S. Nuclear Power after Fukushima: Common Sense Recommendations for Safety and Security.”To highlight our concerns and to prod the public officials who are responsible for nuclear power safety and security—in Congress, the White House and the Nuclear Regulatory Commission (NRC)—to address them, we recently launched a public education campaign. Ads, like the one above, have run in New England and Washington DC.

    The campaign is also intended to help educate the public and local and state officials in the 31 states that have nuclear power plants about the measures needed to make nuclear power safer and more secure.

    UCS is neither for nor against nuclear power. Our goal is to protect the public by making nuclear power safer. Our campaign is intended to make sure we don’t go back to business-as-usual after Fukushima. What happened at Fukushima could happen here—and we need to strengthen safeguards to ensure that it doesn’t.

    UCS has acted as a nuclear power safety watchdog since its founding in 1969. Our Nuclear Safety Project is directed by Dave Lochbaum, a nuclear engineer who spent more than 17 years in the nuclear industry and more recently served as an NRC instructor. Among other things, Dave writes our weekly Fission Stories posts.

    > UCS Nuclear Power Safety & Security Recommendations | Union of Concerned Scientists
    http://www.ucsusa.org/nuclear_power/nuclear_power_risk/safety/ucs-nuclear-safety-recommendations.html



    The report outlines and explains 23 specific recommendations, listed below.

    -!- = Key recommendation that the NRC should make a top priority.

    Preventing and Mitigating the Effects of Severe Accidents

    -!- Extend the scope of regulations to include the prevention and mitigation of severe accidents.

    Require reactor owners to develop and test emergency procedures for situations when no AC or DC power is available for an extended period.

    -!- Modify emergency planning requirements to ensure that everyone at significant risk from a severe accident--not just the people within the arbitrary 10-mile planning zone--is protected.

    Improving the Safety and Security of Spent Fuel

    -!- The NRC should require plant owners to move spent fuel at reactor sites from storage pools to dry casks when it has cooled enough to do so.

    The NRC should require reactor owners to improve the security of existing dry cask storage facilities.

    The NRC should require plant owners to significantly improve emergency procedures and operator training for spent fuel pool accidents

    Making Existing Reactors Safer

    -!- The NRC should enforce its fire protection regulations and compel the owners of more than three dozen reactors to comply with regulations they currently violate.

    -!- The NRC should establish timeliness goals for resolving safety issues while continuing to meet its timeliness goals for business-related requests from reactor owners.

    The NRC should treat generic and unique safety issues alike. Until a generic issue is resolved, the NRC should account for it as a potential risk factor in its safety analyses and decisionmaking related to all affected reactors.

    The NRC should require plant owners to use multiple inspection techniques to ensure detection of any degradation in aging, high-risk equipment.

    The NRC should require plant owners to periodically inspect equipment outside the scope of normal inspections, both to determine whether that scope is appropriate and to detect problems before safety margins are compromised.

    The NRC should revise its regulations for the licensing of "high burn-up" fuel to ensure public safety, and restrict how this fuel is used until the revisions are complete.

    The U.S. government should prohibit the use of plutonium-bearing mixed-oxide (MOX) fuel in reactors, and end the program to produce MOX fuel from excess weapons plutonium.

    Ensuring the Continued Safety of Reactors with Renewed Licenses

    Before granting a license renewal, the NRC should review all differences between current regulations and any past decisions specific to the aging reactor, to confirm that these differences will not compromise public safety going forward.

    Making Existing Reactors More Secure against Terrorist Attacks

    -!- The NRC should revise its assumptions about terrorists' capabilities to ensure nuclear plants are adequately protected against credible threats, and these assumptions should be reviewed by U.S. intelligence agencies.

    The NRC should modify the way it judges force-on-force security exercises by assessing a plant's "margin to failure," rather than whether the plant merely passes or fails.

    The U.S. government should establish a program for licensing private security guards that would require successful completion of a federally supervised training course and periodic recertification.

    Making New Reactors More Secure against Terrrorist Attacks

    -!- The NRC should require new reactor designs to be safer than existing reactors.

    The NRC should require new reactor designs to be more secure against land- and water-based terrorist attacks.

    Improving the NRC's Cost-Benefit and Risk-Informed Analyses

    -!- The NRC should increase the value it assigns to a human life in its cost-benefit analyses so the value is consistent with other government agencies.

    The NRC should require plant owners to calculcate the risk of fuel damage in spent fuel pools as well as reactor cores in all safety analyses.

    The NRC should not make decisions about reactor safety using probabilistic risk assessments (PRAs) until it has corrected its flawed application of this tool.

    Ensuring Public Participation

    The NRC should fully restore the public's right to obtain information and question witnesses in hearings about changes to existing power plant licenses and applications for new licenses.




    > Recipe for Disaster: Time to Make Nuclear Power Safer | Union of Concerned Scientists
    http://www.ucsusa.org/nuclear_power/nuclear_power_risk/safety/recipe-for-disaster.html


    In fact, they could and should be doing much more to protect Americans from a nuclear accident, and their failure to address known threats is a recipe for disaster. For example:

    Radioactive fuel rods are stored in hazardous conditions at all 104 U.S. nuclear reactors

    More than 40 of the 104 reactors fail to meet basic fire safety standards that have been in place for years

    A dozen plants have not even fully implemented terrorism prevention requirements—10 years after 9/11

    Nuclear reactors currently supply nearly 20 percent of America's electricity needs, and that won't change anytime soon. What has to change is the attitude of the people entrusted with keeping Americans safe.


  • TimTim September 2011
    Scheint eine interessante Webseite mit vielen Detailinformationen und übersichtlicher Aufmachung zu sein:

    Status der norddeutschen Atomkraftwerke
    http://www.nadir.org/nadir/initiativ/sand/SAND-Dateien/akw.html

    Systemoppositionelle
    Atomkraft
    Nein
    Danke Gruppe Hamburg
    http://www.nadir.org/nadir/initiativ/sand/
  • TimTim September 2011
    > asahi.com: U.S. secretly asked Japan to help dump nuclear reactors
    http://www.asahi.com/english/TKY201109260363.html

    The United States secretly sought Japan's support in 1972 to enable it to dump decommissioned nuclear reactors into the world's oceans under the London Convention, an international treaty being drawn up at the time.

    Countries working on the wording of the pact wanted to specifically prohibit the dumping of radioactive waste at sea.

    But Washington wanted to incorporate an exceptional clause in the case of decommissioned nuclear reactors.

    These facts came to light in diplomatic records held by the Foreign Ministry in Tokyo and released at the request of The Asahi Shimbun.

    Japan did not offer a clear answer when it was approached by the United States on the issue. Eventually, however, Washington succeeded in incorporating the clause into the treaty.

    In 1972, the United States was already dismantling early-stage nuclear reactors that had been used for testing. However, the disposal method of large-scale nuclear reactors for commercial purposes had not been decided although it was an issue that could not be shelved indefinitely.

    Since Japan, a key U.S. ally, had already started its own nuclear power generation program, Washington did not hesitate to seek Tokyo's backing for its request.

    It was apparent that the United States constructed nuclear reactors without having decided on disposal methods, forcing it to consider dumping them at sea after they were decommissioned.

    The documents obtained by The Asahi Shimbun were signed by Japan's ambassador to Britain and designated as top secret.

    According to the records, a U.S. State Department official who was part of the U.S. delegation discussing the terms of the treaty, met his Japanese counterpart in November 1972. In that meeting, the official explained that the United States had a number of early-stage nuclear reactors which had reached their life spans. He said Washington was facing problems disposing of them.

    The official noted that any attempt to bury the reactors on land would invite a public backlash.

    He also pointed to the financial difficulty of scientifically processing the reactors until the risk of radioactive contamination was totally eliminated.

    Then, the official said the only other option was to dump them at sea, and asked Japan for cooperation.

    According to Kumao Kaneko, now aged 74 and then a member of the Foreign Ministry team involved in the negotiations, Japan did not take specific steps to assist the United States in this delicate matter.

    Eventually, during the general meeting of countries for the London Convention, the United States proposed incorporating a clause that would enable it to dump nuclear reactors at sea in exceptional cases in which all other means of disposal presented a risk to human health.

    When presenting the proposal, the United States made no mention of its intention to dump its nuclear reactors at sea far into the future. The proposal was accepted.

    In the early 1970s, sea pollution was a huge international issue.

    Against that backdrop, countries worked feverishly to put the finishing touches on the London Convention. The treaty designated high-level radioactive substances as well as other materials, including mercury and cadmium, as waste whose dumping at sea is prohibited.

    In 1993 revisions to the London Convention, the dumping of radioactive waste at sea was totally prohibited. However, the clause that approved of dumping in exceptional cases remained.

    For this reason, under the London Convention, it is possible for member countries of the treaty to dump radioactive waste at sea if they obtain the OK from the other parties as well as the International Atomic Energy Agency.

    According to the IAEA, the United States has not dumped radioactive waste at sea since 1970. Instead, it buries decommissioned nuclear reactors underground.


  • TimTim September 2011
    > Widespread Corruption at the International Atomic Energy Agency (IAEA)
    http://www.jm-rico.at

    Interessante Seite zur IAEA.
  • TimTim September 2011
    > Energiebranche Vattenfall will deutsche Kohlekraftwerke verkaufen 30.09.2011 | Nachricht | finanzen.net
    http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Energiebranche-Vattenfall-will-deutsche-Kohlekraftwerke-verkaufen-1395580

    Der Energiekonzern Vattenfall erwägt den Verkauf oder die Stilllegung von Kohlekraftwerken in Deutschland sowie den Niederlanden.

    Wie der Chef des schwedischen Staatskonzerns, Øystein Løseth, am Freitag im Stockholmer Rundfunksender SR sagte, seien "rein finanzielle Aspekte" Hintergrund für diese Pläne. Er verwies auf 2013 deutlich steigende Abgaben für CO2-Emissionen.

    Vattenfall hat Milliardensummen unter anderem in das neue norddeutsche Kohlekraftwerk Moorburg bei Hamburg sowie den Braunkohle-Abbau im sächsischen Boxberg investiert. Eine Unternehmenssprecherin sagte der Nachrichtenagentur dpa auf Anfrage, es gehe bei den Verkaufsplänen um ältere Anlagen. Es sei auch "nichts Neues", dass Vattenfall schon seit längerem angekündigt habe, die durch neue Anlagen steigenden CO2-Emissionen durch Abschaltung oder Verkauf älterer Anlagen zu senken.

    Løseth sagte im Rundfunk, wenn man betroffene Kohlekraftwerke nicht verkaufen könne, werde man einzelne möglicherweise stilllegen. Als Ziel nannte er die Verminderung von Vattenfalls CO2-Emissionen von 90 auf 65 Millionen Tonnen.


  • TimTim Oktober 2011
    > Science ministry announces postponement of Monju trial run - The Mainichi Daily News
    http://mdn.mainichi.jp/mdnnews/news/20111001p2g00m0dm012000c.html
  • TimTim Oktober 2011
    > Thom Hartmann Fukushima what you haven't been hearing and why



    Der Part zur NRC/Situation in den USA ab der Mitte ist interessant.
    Die UCS hat letztens ihre Vorschläge vorgelegt, was aus Fukushima für die USA "in terms of short term actions" gefolgert werden soll:

    > All Things Nuclear • Feedback to the NRC on Fukushima Task Force Recommendations
    http://allthingsnuclear.org/post/10843398491/feedback-to-the-nrc-on-fukushima-task-force
  • TimTim Oktober 2011
    Arnie Gunderson zur "cozy relationship between the NRC and the nuclear industry" und dem track record..



    Die Strategie der Pro-Nuclear Lobby alles/Fukushima auf die Behörden zu schieben ist auch sehr dreist.
    Von anderer Perspektive jedoch vielleicht auch nur konsequent und richtig im Sinne von:
    "Gewinn orientierte Unternehmen können nur so handeln"

    Was uns dazu bringt - was ist eigentlich nochmal das Argument, dass Atomkraftwerke von privaten Firmen betrieben werden sollen statt staatlich ohne Gewinnmaximierung - wobei staatlich das nicht automatisch heutzutage ausschließt und nicht zwangsläufig bessere Zustände herrschen müssen.
  • vosteivostei Oktober 2011
    Die freie Marktwirtschaft.
    Das Kernprob ist schlicht und einfach, dass Kernkraft sich wirtschaftlich nicht rechnet. Die ganzen Kunstkniffe mit Atomvertrag und Subventionen sind und waren ja schon mehr Plan- als Marktwirtschaft. Bei einem konsequent betriebenen Ausstieg ist die Endlagergeschichte ja schon teuer. Wackersdorf zu kicken war auch nicht die Folge des Protestes, sondern eine Entscheidung der Betreiber - eben wg rentabel usw...

    Die modernste westliche Variante, der EPR, die kosten ca 5, angebl, 7 Milliarden das Stück.
    Zum Thema staatl. oder privat betrieben: Demokratien sollten eigtl. wandlunsfähig sein. Energie, ÖNV und ÖFV sind Grundvoraussetzungen, die über Lebensquali und Standortvorteile einzelner Nationen entscheiden. Wenn es um Sicherheit bei Kernkraft geht könnte man ja auch die Wissenschaft zwischenschalten, als Regierungsunabhängige Instanz (NRO). Die UNIS, FH usw sind vorhanden und quasi bezahlt. VWL, BWL, Physik, Maschinenbau, Werkstoffler, QS und QT uvm - alles wird gelehrt. Als "Zwischeninstanz" wäre die direkte Verantwortung eine ziemlich ultimative Praxisnähe, wo es dann auch für Privatfirmen interessant wäre, weil die sich schlicht ein paar Sachen sparen könnten. Für die oben genannten Basics einer Zivilgesellschaft wären Private Konsortien dann sozusagen die Investitionsebene in den eigenen Markt.
    In Japan sieht man ja das Extrembeispiel einer rudimentären Demokratie, die auf einer Art Feudalstaatlichkeit basiert, wo sich NRO erst nach den Beben in Kobe anfingen aufzubauen. Zynisch betrachtet wäre dort noch die jap. Mafia die am besten "zivil organisierte NRO" - ;)
  • TimTim Oktober 2011
    > Die Asse leckt weiter - Bergung des Atommülls wird mindestens zehn | Umwelt und Verbraucher | Deutschlandfunk
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1571727/

    Bergung des Atommülls wird mindestens zehn Jahre dauern

    Asse bei Wolfenbüttel ist das wohl bekannteste Endlager für Atommüll. Täglich fließen 12.000 Liter Wasser in das Salzbergwerk ein. Die Bergung der rund 126.000 Atommüllfässer ist beschlossen, wird aber zehn Jahre dauern. Nur ferngesteuerte Roboter können die Arbeiten ausführen.


    4 Minuten Audiobeitrag (drunter auch als Text)

    ---

    Was meint ihr - Lohnt sich n eigener Thread zur Asse oder Deutschland?
  • JorindeJorinde Oktober 2011
    Man glaubt es kaum:


    Bad Bank der Stromkonzerne
    Stiftung für AKW-Rückbau

    Eine Investmentbank plant, eine Atomstiftung zu gründen. Über diese soll sich der Staat - also der Bürger - an den Abrisskosten der deutschen AKW beteiligen.

    Die in den nächsten Jahren anfallenden Milliardenkosten des Rückbaus von Atomkraftwerken in Deutschland bringen die Wirtschaft inzwischen auf überraschende Ideen: Die Investmentbank Lazard hat ein Konzept entwickelt, nach dem die finanziellen Risiken des Abrisses in eine staatliche Stiftung ausgelagert werden sollen, mit der Folge, dass am Ende die Steuerzahler einen Teil der Kosten bezahlen müssten - eine Art Bad Bank für Atomkonzerne.

    Dies soll geschehen, indem die Konzerne ihre Meiler in die Stiftung einbringen. Dafür erhält die Stiftung die zukünftigen Einnahmen aus Atomstrom. Da die Erträge aber nicht reichen werden, um die Kosten zu decken, soll der Staat einspringen, der im Gegenzug Schuldscheine der Unternehmen bekommt - von zweifelhaftem Wert.

    Zwar haben die vier deutschen Atomstrom-Konzerne in den letzten Jahrzehnten mehr als 30 Milliarden Euro an Rückstellungen gebildet, um die Endlagerung des Atommülls und den Abriss der Atommeiler finanzieren zu können. Mit dem Stiftungsmodell könnten die Konzerne das Geld nun zumindest teilweise behalten, was dann auch prompt Protest auslöst: "Ich habe selten einen so naiven wie durchschaubaren Plan gesehen", sagt Bärbel Höhn, Vize-Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag. Die Stiftung würde dazu führen, dass Eon und RWE Geld geschenkt bekämen, und zwar im großen Stil.

    Die Konzerne selbst versuchen sich aus der Schusslinie zu bringen, indem sie betonen, nicht Auftraggeber der Studie zu sein. "Wir stehen hierzu mit Lazard nicht im Gespräch", sagte ein RWE-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Und die Investmentbank bescheidet alle Anfragen mit dem Satz: "Kein Kommentar". So ist das Konzept offenbar als Testballon zu verstehen, um die Akzeptanz der Idee zu erkunden.

    Geschickt hat man dabei die Risikoverlagerung auf die Allgemeinheit mit den erneuerbaren Energien verknüpft: Weil die Bonität der Atomkonzerne wegen der anstehenden Rückbaukosten eingebrochen ist, erhalten die Firmen derzeit weder von Aktionären noch von Banken oder Anleihegläubigern Kapital. Nach der Logik des Lazard-Plans ist damit auch die Energiewende gefährdet.
    Die Gesellschaft trägt die Risiken

    Bei Atomkraftgegnern sowie in der Branche der erneuerbaren Energien ruft der Vorschlag erwartungsgemäß Empörung hervor. Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation "ausgestrahlt", sagt, das Konzept folge dem üblichen Muster im Atomgeschäft: "Die Konzerne machen die Gewinne, die Gesellschaft trägt die Risiken." Es sei schließlich von Anfang an bekannt gewesen, dass es am Ende teuer wird, wenn alte AKW abgerissen werden müssen. Und die Begründung, die Atomstiftung diene dem Ausbau der erneuerbaren Energien, sei "absurd".

    Auch Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes Windenergie, nennt die Pläne "skandalös": Es könne nicht sein, dass die Konzerne sich, nachdem sie jahrzehntelang satte Gewinne eingefahren haben, "jetzt auf Kosten der Steuerzahler aus dem Staub machen." Wieder einmal werde hinter verschlossenen Türen ausgehandelt, wie die Konzerne zu Lasten der Verbraucher ihren Profit maximieren können.



    Quelle: http://www.taz.de/Bad-Bank-der-Stromkonzerne-/!79525/

    Ich finde das geradezu unverschämt. Aber ein eindeutiger Beweis dafür, dass sich Atomkraft nicht rechnet!!
  • TimTim Oktober 2011
    > Are Regulators And The Nuclear Industry Applying The Valuable Lessons Learned From Fukushima? on Vimeo



    Fairewinds Presentation to the San Clemente City Council

    Fairewinds chief engineer Arnie Gundersen discusses three nuclear safety problems uncovered during the Fukushima accident that nuclear regulators and the nuclear industry wish they could ignore. Why isn't the industry designing nuclear plants to withstand the worst natural events? Why aren't nuclear regulators, governments, and citizens who live and work near a nuclear plant prepared for a nuclear accident? How much does the NRC value human life? Finally, Fairewinds' Gundersen concludes that the NRC is not implementing adequate safety changes because the NRC believes that a serious accident is impossible.


  • TimTim Oktober 2011
    > Post Fukushima: All the King's Horses and All the King's Men



    Fairewinds' Chief Engineer Arnie Gundersen testifies to the NRC Petition Review Board detailing why the 23 BWR Mark 1 nuclear power plants should be shut down following the accidents at Fukushima. True wisdom means knowing when to modify something and knowing when to stop. Sometimes, all the King’s horses and all the King’s men should not try to put Humpty Dumpty together again.


  • TimTim Oktober 2011
    > Interne Dokumente der Atomlobby: Professor Dankeschön - taz.de
    http://egghat.tumblr.com/post/12068707536/interne-dokumente-der-atomlobby-professor-dankeschoen

    Das nehme ich mal als kurzen Verweis für meinen Korruptionsticker auf.

    Dieser Auftrag der Atomlobby war dem Professor, der ansonsten für das “Leitbild des ehrbaren Kaufmanns” eintritt, wohl selbst nicht ganz geheuer und daher hat er die Rechnung sicherheitshalber über die Agentur seiner Frau gestellt …

    Na gut, er hat ja auch nicht vom “ehrbaren Wissenschaftler” geredet …


  • TimTim Oktober 2011
    > Die Geheimpapiere der Atomlobby
    http://www.taz.de/taz-enthuellt/!80743/

    Bezahlte Wissenschaftler, instrumentalisierte Frauen: Interne Papiere zeigen, wie die Atomkonzerne und ihre Lobbyorganisation die Öffentlichkeit beeinflusst haben.


  • TimTim Oktober 2011
    > Das kleine Atomkraftwerk von nebenan | Technology Review
    http://www.heise.de/tr/artikel/Das-kleine-Atomkraftwerk-von-nebenan-1366023.html

    Der US-Bauriese Fluor investiert 30 Millionen Dollar, um ein Start-up zu retten, das an Mini-AKWs arbeitet.


    Mehr Text auf TR.

    Doch es gibt auch zahlreiche Kritiker. Der Forscherverband Union of Concerned Scientists fürchtet, dass eine große Anzahl kleiner Reaktoren in einem Land Unfälle künftig schwerer handhabbar machen. "Hinzu kommt, dass diese Form der Proliferation dazu führen könnte, dass Nuklearmaterial in die Hände von Terroristen gelangen könnte", so die Vereinigung.


    Mit dem Betrag werden sie wohl nicht weit kommen.

  • TimTim November 2011
    Kontext | Betrachtungen einer Welt ohne Öl und Uran | Schweizer Radio DRS
    http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/kontext/5005.sh10199568.html

    30 Minuten Audiobeitrag
  • TimTim November 2011
    > Atomkraftwerke schlüsselfertig - Russlands Geschäfte mit den Schwellenländern
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1599643/

    Russland entdeckt seit zwei Jahren das Geschäft mit schlüsselfertigen Atomkraftwerken. Zu den Kunden gehören Länder wie China, Indien, Bulgarien oder der Iran.


    30 Minuten Audiobeitrag

  • TimTim November 2011
    > Kontext - Das Desaster von Quirra
    http://pod.drs.ch/mp3/kontext/kontext_201111281002_10202224.mp3

    Der grösste Nato-Übungsplatz Europas auf Sardinien sorgt für Schlagzeilen. Es besteht der Verdacht, dass im Südosten der Insel, auf dem Testgelände von Quirra, Waffen gesprengt und getestet wurden, die abgereichertes Uran enthielten und das Gebiet in der Region verseucht haben. Viele der Soldaten, die dort einmal stationiert waren, sind in der Zwischenzeit an Krebs gestorben, und ein grosser Teil der Bevölkerung in der Umgebung ist an Krebs erkrankt. Erstmals ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft.


  • TimTim November 2011
    > German envoy urges Japan to abandon nuclear power - The Mainichi Daily News
    http://mdn.mainichi.jp/mdnnews/news/20111129p2g00m0dm008000c.html

    German Ambassador to Japan Volker Stanzel said Monday that Japan should eliminate its dependence on nuclear power and invest more on renewable energy as a matter of national policy.

    Germany became the first major country to decide to abandon nuclear power in the wake of the crisis at the Fukushima Daiichi power plant, choosing to halt all of its nuclear reactors by the end of 2022.

    "The best thing is to forsake nuclear power," the top German envoy told reporters in Kaminoyama, Yamagata Prefecture, adding that leaving nuclear reactors in operation "entails big risks."

    Stanzel also said pursuing both economic growth and abandoning nuclear power would be "one way to promote cutting-edge technology."

    (...)


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