Willkommen zum Fukushima-Info- und -Diskussions-Forum des physikBlogs.

Die Zahl der Kommentare auf unsere Fukushima-Beiträge ist jenseits der 1000er Marke. Es wird zu unübersichtlich!
Daher gibt's dieses Forum, bei dem ihr über den Unfall von Fukushima kommentieren könnt, was das Zeug hält!

Zu einer kleinen Einführung, hier entlang.

Ihr seid neu hier? Das physikBlog hat in vier Artikeln den Unfall von Fukushima begleitet. Eine Lektüre, zumindest des Aktuellsten, empfiehlt sich vor dem Mitdiskutieren!

Es sei erwähnt, dass wir bei der Moderation der Kommentare hier weniger streng sind, als im Blog. Ihr seid freier in eurer Themenwahl.

Viel Spaß, André & Andi vom physikBlog.

Schlussforgerungen aus Fukushima
  • SileneSilene Mai 2011
    Tja, und zu welchen Schlüssen kommt der UK Chief Inspector of Nuclear Installations denn nun?

    Conclusion 1: In considering the direct causes of the Fukushima accident we see no reason for curtailing the operation of nuclear power plants or other nuclear facilities in the UK. Once further work is completed any proposed improvements will be considered and implemented on a case by case basis, in line with our normal regulatory approach.

    Conclusion 2: In response to the Fukushima accident, the UK nuclear power industry has reacted responsibly and appropriately displaying leadership for safety and a strong safety culture in its response to date.

    Conclusion 3: The Government’s intention to take forward proposals to create the Office for Nuclear Regulation, with the post and responsibilities of the Chief Inspector in statute, should enhance confidence in the UK’s nuclear regulatory regime to more effectively face the challenges of the future.

    Conclusion 4: To date, the consideration of the known circumstances of the Fukushima accident has not revealed any gaps in scope or depth of the Safety Assessment Principles for nuclear facilities in the UK.

    Conclusion 5: Our considerations of the events in Japan, and the possible lessons for the UK, has not revealed any significant weaknesses in the UK nuclear licensing regime.

    Conclusion 6: Flooding risks are unlikely to prevent construction of new nuclear power stations at potential development sites in the UK over the next few years. For sites with a flooding risk, detailed consideration may require changes to plant layout and the provision of particular protection against flooding.

    Conclusion 7: There is no need to change the present siting strategies for new nuclear power stations in the UK.

    Conclusion 8: There is no reason to depart from a multi-plant site concept given the design measures in new reactors being considered for deployment in the UK and adequate demonstration in design and operational safety cases.

    Conclusion 9: The UK’s gas-cooled reactors have lower power densities and larger thermal capacities than water cooled reactors which with natural cooling capabilities give longer timescales for remedial action. Additionally, they have a lesser need for venting on loss of cooling and do not produce concentrations of hydrogen from fuel cladding overheating.

    Conclusion 10: There is no evidence to suggest that the presence of MOX fuel in Reactor Unit 3 significantly contributed to the health impact of the accident on or off the site.

    Conclusion 11: With more information there is likely to be considerable scope for lessons to be learnt about human behaviour in severe accident conditions that will be useful in enhancing contingency arrangements and training in the UK for such events.

    Zusammengefasst sagt der gute Mann also: Wir haben unsere Lehren aus dem Vorfall gezogen und machen genauso weiter, wie bisher.
  • TimTim Mai 2011
    Den Welt Artikel (Spinger Presse..), der die Aussagen der RWE Chefs propagiert, könnte man hier auch rein kopieren, weil es so gut passt.
  • thowabuthowabu Mai 2011
    TepCo scheint hier schon ein paar Maßnahmen ins Auge gegriffen zu haben :
    http://www.tepco.co.jp/en/press/corp-com/release/11052017-e.html
  • SileneSilene Mai 2011
    Arnie Gundersons Meinung:


  • TimTim Mai 2011
    > Welche Konstruktionsfehler haben den GAU in Fukushima Daiichi ausgelöst?
    http://www.gau-japan.de/kommentar/konstruktionsfehler-fukushima.html

    Sehr guter, langer Kommentar zu den Problemen und Schwächen.
  • Der Nutzer und alle zugehörigen Inhalte wurden gelöscht.
  • ungeBILDedungeBILDed Juni 2011
    @Albert

    zum Tehma Messungen in Sonthofen

    Kannst du noch deutlicher bzw. ausführlicher werden?
  • ungeBILDedungeBILDed Juni 2011
    Tim said:

    > Welche Konstruktionsfehler haben den GAU in Fukushima Daiichi ausgelöst?
    http://www.gau-japan.de/kommentar/konstruktionsfehler-fukushima.html



    Daraus einige interessante Punkte:

    zum Abklingbecken 4
    "Riesiges Glück im Unglück ist, dass die Explosion nach Angaben von TEPCO auch ein Schleusentor beschädigt, das den gefluteten offenen Reaktor und das Abklingbecken trennt. Große Massen kalten Wassers stürzen daraufhin in das Lagerbecken, kühlen die Brennelemente und beenden damit die gerade beginnende Kernschmelze unter freiem Himmel"
    "Durch das Glück, dass die Explosion die richtigen Bauteile beschädigt hat, ist Japan gerade noch einmal an einer nuklearen Katastrophe vom Außmaß der in Tschernobyl vorbeigeschrammt, nämlich einer Kernschmelze unter freiem Himmel."

    Zu Brennbare Brennelemente
    "Es reicht, dass Teile des Reaktorkerns durch den radioaktiven Zerfall der Spaltprodukte einige hundert Grad über die normale Betriebstemperatur hinaus erhitzen, um das Zirkoniumfeuer zu zünden. Die dabei freiwerdende Wärme heizt den Reaktorkern schnell weiter auf und bringt damit auch weiter außen liegende, noch nicht ganz so heiße Brennelemente über die Zündtemperatur. Binnen kurzem entwickelt sich ein verhängnisvolles Zirkonium-Feuerwerk im Reaktorkern, das genügend Wärme erzeugt, um auch das Uranoxid schmelzen zu lassen"
    "Zwischen der Temperatur, an dem das Zirkon-Feuer zündet, und der Temperatur, an der der Kern schmilzt, liegen ca. 1 000 °C. Ohne die Zusatz-Energie aus dem Zirkonium-Feuer würde die Kernschmelze erst sehr, sehr viel später beginnen und sehr viel gemächlicher verlaufen"



  • dirkdirk Juni 2011
    Das sind Berichte vom 17.3. Das meiste davon, z.b. Wasserstoffexplosion hervorgerufen durch AB4, ist inzwischen anders dargestellt
  • TimTim Juni 2011
    > Konstruktionsfehler in Fukushima 27.05.2011 20:00

    Will deine letzte Aussage nicht Zweifel ziehen dirk. Ich verstehe jedoch nicht wie du auf
    den 17.3 kommst - dafür die Aufklärung!
  • dirkdirk Juni 2011
    Weil die ersten Kommentare zu dem Artikel vom 17.3.sind.
    Es sieht aber so aus das der Autor den Artikel mehrfach überarbeitet hat,aber eben nicht richtig. (Ausfall Notkühlsystem B1- Das wurde manuel abgeschaltet)
    "Es ist nicht ganz klar, ob die externe Stromversorgung in Fukushima Daiichi schon durch das Erdbeben, oder erst durch den Tsunami zerstört wurde"
    usw usw
  • TimTim Juni 2011
    Danke dirk!

    Wie wärs - schreibt jemand dem Autor eine kurze Mail mit Bitte zur Aktualisierung? :)
  • dirkdirk Juni 2011
    Kann ich leider nicht, ich habe weder FB, Yahoo, HM noch AOL Account
  • ungeBILDedungeBILDed Juni 2011
    http://www.gau-japan.de/#autor
    petzke@gau-japan.de
  • TimTim Juni 2011
    (Ups.. sollte eigentlich "danke für die Aufklärung" werden..)
  • dirkdirk Juni 2011

    Ach Kuck... Kai Petzke der Inhaber von Teltarif.de.

  • SileneSilene Juni 2011
    [Time] Lessons from Fukushima
    In the wake of Fukushima, there have been widespread calls for the safety of nuclear power plants to be enhanced. But how precisely? And, more specifically, what role can the International Atomic Energy Agency (IAEA) play in improving nuclear safety and security?
    [...]
    • Push the international community to adopt higher safety standards [...]
    • Focus on security not just safety [...]
    • Emergency preparedness and response needs to be improved [...]
    • Set up international teams to review the safety and security measures in place at nuclear plants [...]
    • Eventually implement more legally binding safety standards [...]
  • TimTim Juni 2011
    Gibt es überhaupt positive Bespiele der IAEA bisher in "improving nuclear safety and security"?
    Mein Eindruck ist eher die nationalen Behörden, besonders die für Sicherheit zuständigen Institutionen (NRC, GRS, etc), leisten da die Arbeit.
  • vosteivostei Juni 2011
    Tim said:

    Gibt es überhaupt positive Bespiele der IAEA bisher in "improving nuclear safety and security"?
    Mein Eindruck ist eher die nationalen Behörden, besonders die für Sicherheit zuständigen Institutionen (NRC, GRS, etc), leisten da die Arbeit.



    Wenig. Kommt darauf an, ob mans politisch sieht. Stichwort Atomwaffensperrvertrag und die Iranstory...
    Stell dir vor, Fuk wäre in Buschehr passiert und es wäre der Iran, der so agiert... - dann wäre die IAEA (vorgeschoben) nicht ganz so zahnlos.
  • vosteivostei Juni 2011
    Der groteske Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde
    http://www.heise.de/tp/artikel/34/34872/1.html heise.de 3.6.11
    Japan hat Gefahr durch massive Tsunamis unterschätzt
    http://www.focus.de/panorama/videos/pruefbericht-zu-fukushima-japan-hat-gefahr-durch-massive-tsunamis-unterschaetzt_vid_25271.html focus.de 1.6.11
    Fukushima: IAEA rügt NISA rügt Tepco
    http://www.suite101.de/content/fukushima-iaea-ruegt-nisa-ruegt-tepco-a114046 suite101 2.6.11

    3 verschiedene Abstufungen der Wiedergabe des IAEA-Vorabberichts.

    Und:
    23. April 2011
    Grüne outen IAEA als Atom-Lobby-Organisation
    http://www.net-tribune.de/nt/node/39851/news/Gruene-outen-IAEA-als-Atom-Lobby-Organisation netribune
    Zitat; "Insbesondere wandte sie [Höhn] sich dagegen, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO Untersuchungen zu den Folgen nuklearer Strahlung nur in Absprache mit der IAEA machen dürfe. "Das macht deutlich, wie mächtig eigentlich die Atomlobby ist", betonte sie. "Die Gesundheit der Bevölkerung hat Vorrang vor den Interessen der Atomwirtschaft."
  • JorindeJorinde Juni 2011
    Die IAEA hat laut Satzung die Aufgabe, die friedliche Nutzung der Kernenergie zu fördern. Klar betreibt sie Lobbyarbeit pro AKWs!
    Der Deal war ja, dass atomwaffenlose Staaten dies bleiben, aber im Gegenzug von den Atomwaffenstaaten Hilfe und Unterstützung bei der friedlichen Nutzung bekommen.
    Zum Thema Iran: lese grade die Autobiografie von El Baradei - wenn das alles so stimmt, hat er immer enormen Druck von den USA bekommen, obwohl diese die Verhandlungen in die Sackgasse geführt haben. Die USA haben dann versucht, die IAEA zu diskreditieren, sie behandle den Iran bevorzugt. Ich weiß nicht, wie die Politik der IAEA jetzt unter dem Japaner (!) Yukiya Amano aussieht; müsste man mal recherchieren.
  • TimTim Juni 2011
    > Govt. document shows offsite center dysfunctional
    http://www3.nhk.or.jp/daily/english/06_34.html

    An internal document from Japan's nuclear safety agency reveals that an emergency response office was nearly dysfunctional at the time of the nuclear accident at the Fukushima Daiichi power plant on March 11th.

    NHK has obtained a document from the Nuclear and Industrial Safety Agency that shows how the office, called an "off-site center" failed to function properly due to a rise in radiation levels in the wake of a power outage.

    Off-site centers were established at 22 locations near nuclear power plants throughout the country after a criticality accident in 1999 at a nuclear fuel processing plant in Tokai Village in Ibaraki Prefecture.

    Officials of the national and local governments, police and Self-Defense Forces were to gather at these offices in the event of nuclear power plant accidents to formulate plans to evacuate residents.

    A Nuclear Safety and Industrial Agency log shows that an off-site center 5 kilometers from the Fukushima Daiichi plant was barely functional after the March 11th earthquake.

    It reveals that after the power outage, an emergency diesel generator did not work at all, communications were down, and other critical functions were lost.

    The document reveals that officials from only 3 out of more than 20 organizations assembled at the off-site center at around 10:00 PM on March 11th, 7 hours after the earthquake.

    On the following day, the document shows that radiation levels were rising inside the center after an explosion occurred at the Number One Reactor building. It is believed that the off-site center was poorly equipped and unable to prevent radioactive materials from getting in.

    Later, as radiation levels continued to rise, the authorities decided to relocate the functions of the off-site center to the Fukushima Prefectural Government office, 60 kilometers from the nuclear plant, on March 16th.


  • SileneSilene Juni 2011
    [Mainichi News] Nuclear safety agency to become independent according to report on Fukushima crisis
    The government has decided to remove the Nuclear and Industrial Safety Agency (NISA) from under the jurisdiction of the Ministry of Economy, Trade and Industry, turning it into an independent body, a report on the crisis at the Fukushima No. 1 Nuclear Power Plant shows.
  • SileneSilene Juni 2011
    [NHK] Japan's FM seeks nuclear standards review
    Japanese Foreign Minister Takeaki Matsumoto has called for an international review of nuclear safety guidelines and more global support for countries hit by nuclear accidents.
  • TimTim Juni 2011
    > Investigative panel holds 1st session
    http://www.yomiuri.co.jp/dy/national/T110607006119.htm

    An independent panel tasked with investigating the Fukushima No. 1 nuclear power plant crisis established four specialized teams to support its activities in its first meeting Tuesday.

    The Nuclear Incident Investigation and Verification Committee, headed by Yotaro Hatamura, professor emeritus at the University of Tokyo, also decided it would compile an interim report, possibly this year. A final report would be submitted after the nuclear crisis is brought under control.

    The four support teams will conduct comprehensive investigations into the government's past administrative practices related to the nation's nuclear policy and other related subjects, according to government officials.

    Two areas are to be investigated immediately: facts concerning the background of the nuclear crisis and information on the accident itself.

    In looking into the background of the disaster, the panel will investigate the government's basic positions on nuclear safety and related matters under the current and past administrations. The second investigative avenue will be a comprehensive investigation into what led to the accident, including government practices and the corporate culture of Tokyo Electric Power Co., the plant's operator.

    The 10-member panel also decided to inspect the nuclear power plant this month and that its meetings would be open-door in principle.

    Hatamura is known as an expert on "the study of failure," which probes why accidents and scandals took place to prevent similar incidents. He is the author of "Learning from Failure" and leads the nonprofit Association for the Study of Failure.

    Prof. Seiji Abe of Kansai University and Masao Fuchigami, director at Komatsu Ltd., were appointed as technical advisers to provide opinions to the panel.

    The four investigation teams are to "verify social systems," "investigate causes of the accident," "examine measures to prevent further damage" and "study necessary legal controls."

    Prime Minister Naoto Kan, who attended the opening of the meeting, asked the panel to conduct a thorough verification. "Winning international trust through investigations into the causes of the accident has a direct effect on the nation's credibility," he said.

    To secure the panel's independence, neither Kan nor any other lawmakers of the ruling parties will participate in subsequent meetings or be involved in steering the committee, unless requested to do so by the panel
    .


  • SileneSilene Juli 2011
    [Denki Shimbun] China moving toward establishing its first law on nuclear power
    CNEA is currently developing a draft bill in cooperation with the Ministry of Industry and Information Technology, Ministry of Environmental Protection and other relevant Chinese ministries and agencies. While China's nuclear safety regulations are mainly based on ordinances issued by the State Council (equivalent of the Japanese Cabinet), there are currently no laws in China that are comparable to the Atomic Energy Basic Law of Japan.

    In his comment on the draft bill being developed, Zhang stressed, "The leaderships of the Chinese government and political parties are placing a special focus on safety after the Fukushima accident." He indicated that additional laws concerning safeguards against earthquakes, tsunamis and other natural disasters may be developed in the future with increased focus on nuclear safety by learning from Fukushima.
  • SileneSilene Juli 2011
    [Japan Times] Nuclear accident disclosure
    The Atomic Energy Society of Japan, an academic society made up of experts on nuclear power engineering, nuclear reactor physics and radiology, on Monday issued a statement criticizing the government, Tokyo Electric Power Co. and other related institutions for delays and insufficiency in their disclosure of information concerning the accidents at Tepco's Fukushima No. 1 nuclear power plant, which began March 11. [...]

    The society says that the delay in the data disclosure is extremely regrettable and that the information has been insufficient.

    Since the Atomic Energy Society of Japan is regarded as close to Japan's nuclear power establishment, the criticism bears importance all the more.

    The government, Tepco and other related institutions should closely examine their past behavior as to information disclosure and quickly change their attitude.

    The society says that people's worries about the nuclear accidents and the spread of radioactive substances have increased because the process of information disclosure is cloudy and the information that has been provided is conflicting.

    The following point is especially important. The society notes that there is the possibility that the damage to people's health from radiation exposure has increased because the government, Tepco and other related institutions did not properly disclose information on the status of the nuclear accidents and the environmental contamination by radioactive substances.
  • SileneSilene Juli 2011
    [Guardian] Japan PM calls for nuclear-free future
    Prime minister Naoto Kan said on Wednesday the Fukushima nuclear crisis had convinced him that Japan should aim at a society that does not depend on nuclear energy and eventually has no atomic plants.
  • SileneSilene Juli 2011
    [NHK] Edano: Japan discussing a nuclear-free society
    Japan's Chief Cabinet Secretary says Prime Minister Naoto Kan's Wednesday announcement will lead to a national discussion on how to realize a nuclear-free society.

    Yukio Edano told reporters on Thursday that most parties are in line with the view that the nation should reduce its dependency on nuclear energy in the long run while in the meantime enhancing safety standards of current plants. He said he believes the view is a national consensus at this time.


    [NHK] Mixed reaction greets shift from nuclear power
    Prime Minister Naoto Kan's new initiative to reduce Japan's dependence on nuclear power has drawn both support and criticism. [...]

    The announcement drew a positive response from the governing coalition as well as some opposition lawmakers.

    They welcomed the idea of reducing nuclear dependence and promoting renewable energy sources.

    But Economic and Fiscal Policy Minister Kaoru Yosano says the possible economic impact of such a policy shift should be taken into account.

    The Japan Business Federation is also cautious, saying nuclear plants continue to play an important role in the stable supply of electricity.

    Following the prime minister's initiative, the government will begin a review of its basic energy policy, which is based on building more nuclear reactors.

    An energy and environmental panel made up of Cabinet ministers will first make a list of issues to be studied to reduce nuclear dependency.
  • TimTim Juli 2011
    > Transcript of Press Briefing on UCS Nuclear Power Recommendations
    http://allthingsnuclear.org/post/7701385849/transcript-of-press-briefing-on-ucs-nuclear-power#disqus_thread

    On Wednesday, we released our report US.Nuclear Power After Fukushima: Common-Sense Recommendations for Safety and Security, which details our top recommendations for steps the Nuclear Regulatory Commission (NRC) should take to improve safety and security at US reactors.

    An audio recording of the presentations by Dave Lochbaum and Ed Lyman, and a transcript of the full briefing, including Q&A with reporters, are now available.


    70 Minuten Audiodiskussion

    Nach 10-15 Minuten Vortrag, kommt eine sehr gute Q&A Sektion.
    Geht sehr ins Details - besonders im Bezug auf die USA.
  • SileneSilene Juli 2011
    [Asahi Shimbun] NUCLEAR LEVERAGE: Long an advocate of nuclear energy, Nakasone now says Japan should go solar
    When Yasuhiro Nakasone was prime minister, he obtained the backing of the United States to become a nation capable of possessing large amounts of plutonium that can be used in nuclear weapons, notwithstanding the fact that Japan is the only nation on which atomic bombs have been dropped. [...]

    Nakasone used his close personal relationship with U.S. President Ronald Reagan to seek a revision of the accord between Japan and the United States on nuclear energy.

    Because Japan depended on the United States for the technology and resources when it was first installing nuclear power plants, Japan had to obtain the approval of the United States for every occasion when it wanted to remove plutonium from spent nuclear fuel. [...]

    In September 1987, at what would prove to be the last summit meeting between Nakasone and Reagan, Nakasone asked that the nuclear energy agreement be revised. Reagan indicated he would not oppose such a revision.

    Two months later, Japan and the United States signed the revised agreement that gave Tokyo the ability to possess a large volume of plutonium until 2018.

    However, technological problems as well as accidents delayed progress in the nuclear fuel recycling program. As a result, Japan has stockpiled about 10 tons of plutonium, enough to produce 1,250 nuclear weapons.

    According to a report by the International Atomic Energy Agency, that amount of plutonium places Japan behind only the United States, Russia, Britain and France in the amount possessed.

    With such an amount, Japan leaves itself open to suspicions from nations around the world that it was seeking to possess nuclear weapons.

    The accident at the Fukushima No. 1 nuclear power plant occurred amid such circumstances.

    The central government has run into problems cooling the storage pools at the Fukushima reactors that hold spent nuclear fuel.

    An increasing number of government officials have begun to feel that the government will have to abandon the nuclear fuel recycling program.

    That would mean nothing more than also abandoning the latent ability to possess nuclear weapons that has been passed down secretly and believed in by a small group of politicians, bureaucrats and scholars who feel such an ability is necessary for Japan to truly become an independent nation.

    Nakasone was one of those who long held that belief.

    However, in June, about three months after the Fukushima nuclear accident, Nakasone sent a video message to a conference that sought to spread solar power generation in Japan.

    Nakasone admitted in the message that nuclear energy was capable of doing major damage to humanity and said, "I want to make Japan into a solar power nation by skillfully using solar energy."

    That statement by the 93-year-old who had long pushed nuclear energy as a national policy was an expression of a drastic change in energy policy even before any such move was even being considered by the opposition Liberal Democratic Party that he once led.
  • SileneSilene Juli 2011
    [NHK] Hamaoka operator to build 18m-high embankment
    The operator of the Hamaoka nuclear power plant in central Japan plans to build an 18-meter-high embankment by December next year to prevent tsunami damage to the facility.

    Chubu Electric Power Company said on Friday that the breakwater will be higher than the 15-meter waves that hit the Fukushima Daiichi nuclear power plant on March 11th. The barrier would also be 10 meters taller than the highest waves expected in the area in the event of 3 major earthquakes occurring at the same time.

    The utility had been studying plans to build a new embankment 1.5 kilometers along the coast by the plant, in the wake of the Fukushima accident.

    Chubu Electric said it will also extend the height of an embankment now surrounding the plant. The firm also plans to build a waterproof building to house a backup pump for injecting seawater into reactors in case other cooling functions are lost due to tsunami flooding.

    The firm said the measures will cost around 1.3 billion dollars, and plans to complete all construction by December 2012.

    The plant has 3 reactors, excluding 2 that have been stopped for decommissioning. Of the 3, one is undergoing a regular checkup, and the others were stopped in line with a request from Prime Minister Naoto Kan, who cited risks of major earthquakes and tsunamis.

    Chubu Electric is to brief local residents on its new safety measures to gain support for resuming operations at the 3 reactors.</blockquote<
  • SileneSilene Juli 2011
    [NHK] Increased counter-terrorism measures called for
    Japan's Nuclear Safety Commission has called on the government and utilities to increase measures to protect nuclear power plants against terror attacks.

    On Monday, the commission held a meeting with experts to approve a draft report on how to protect nuclear power plants using knowledge gained from the accident at the Fukushima Daiichi nuclear plant.

    The commission has been considering measures to protect nuclear power plants and radioactive materials from terrorist attacks in response to a growing danger of terrorism worldwide.

    The draft report calls for fortification of facilities that were destroyed by the March 11 tsunami at the Fukushima Daiichi nuclear plant.

    It says training should be conducted to prepare for a scenario in which a terrorist attack seriously damages a nuclear facility.

    The report also calls for stricter personnel management at nuclear power plants to prevent terrorist infiltration.

    At Fukushima Daiichi, workers have been hired without sufficient security clearance. Authorities are unable to contact about 200 workers.

    An expert who participated in the meeting said the accident at Fukushima Daiichi has taught terrorists how vulnerable society is to radioactive materials. Another said raising public awareness of security is important.

    The commission will finalize its proposal to the government and electric power companies by September.
  • SileneSilene August 2011
    [SKY-News] Sellafield Plant To Close After Japan Quake
    A fuel plant at the Sellafield nuclear site is to close putting 600 jobs at risk.

    The decision to shut the MOX (mixed oxide) plant in Cumbria is a direct result of the collapse in orders from Japan, following the earthquake and tsunami there in March. [...]

    The Nuclear Decommissioning Authority confirmed to Sky News the decision to close the MOX plant was taken because the Japanese "cannot give a commitment" to future orders,
    The plant produces recycled fuel for the nuclear industry.

  • MatthiasMatthias August 2011
    Ergänzende Info aus dem Guardian:

    The west Cumbrian mixed-oxide fuel plant has cost the taxpayer £1.4bn since it was commissioned in the early 1990s.


  • TimTim August 2011
    Passt hier recht gut:

    > The Situation after the Great East Japan Earthquake (July 25, 2011)



    Das aktuellste Press Briefing für internationale Agenturen.

    Erst ab Minute 50+ wird es mit dem Q&A interessant. Auch wieder eher die Fragen als die Antworten..
    Die Antworten kann man hinsichtlich Gestik und Mimik der staatlichen Vertreter am schönsten betrachten.

    Dazu in Relation ein guter DRadio Zeitfragen Beitrag:

    > Die Kunst, nicht zu lügen, ohne ehrlich zu sein - Der tägliche Seiltanz von Pressesprechern
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/zeitfragen/1524188/

    Alles ist bestens, alles läuft gut, es gibt keine Krise. Solche Sätze werden Pressesprechern meist verziehen, auch wenn jeder weiß, der Politiker, die Firma, die Institution oder die Partei durchläuft gerade den schlimmsten Tag des eigenen Daseins.


    30 Minuten Audiobeitrag
  • SileneSilene August 2011
    [Japan Times] No NISA penalties for now: new head
    The Nuclear and Industrial Safety Agency, as a regulatory body, may be responsible for the meltdowns at the Fukushima No. 1 power plant but the newly appointed agency chief ruled out Thursday taking any penalties, including salary cuts, before an independent panel's investigation is over.

    "We will think about this with careful eyes on how the investigation's results will turn out," said NISA chief Hiroyuki Fukano during his first press conference since he took the position on Aug. 12. [...]

    The government plans to separate NISA from the Ministry of Economy, Trade and Industry, so the nuclear power promoting body and regulatory body no longer live under the same roof.

    But Fukano said, "From my experience, I don't think safety and regulations were distorted because of that coexistance."

    At the same time, he admitted that separating NISA from METI is the right direction in terms of becoming a fairer organization in the eyes of people.
  • TimTim Dezember 2011
    > NRC chief: Nuke industry must heed lesson of Japan - The Mainichi Daily News
    http://mdn.mainichi.jp/mdnnews/international/news/20111207p2g00m0in099000c.html

    Details inside.
  • vosteivostei Dezember 2011
    http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article13766378/Areva-bestraft-Deutschland-fuer-Atomausstieg.html

    "Nuklearkonzern streicht hierzulande mehr als 1000 Jobs. Frankreich wird geschont"

    Das betrifft meinen Wohnort und mein Umfeld. Dabei ist der dt. Ausstieg nur ein Trittbrett für Areva. Die wahren Gründe liegen darin, dass man mit 2 Projekten des EPR in Finnland und Frankreich in Verzug ist und sich diese auf mehr als das doppelte verteuert haben und, dass Areva in überteuerte Uranminen investiert hat, als der vermutete Hype der Kernkraft anstand. Der dt. Ausstieg heißt ja noch lange nicht, dass kein Service mehr notwendig ist - darüber hinaus gilt es Entsorgungs- und Endlagerkonzepte zu verfeinern incl. Abbau alter Anlagen - der Markt wäre also noch jahrelang gegeben.

    Das Ganze läuft für mich unter "beleidigte Leberwurst".
  • TimTim Dezember 2011
    Hm ich packs ma hier rein

    > Medical Journal Article: 14,000 U.S. Deaths Tied to Fukushima Reactor Disaster Fallout - MarketWatch
    http://www.marketwatch.com/story/medical-journal-article-14000-us-deaths-tied-to-fukushima-reactor-disaster-fallout-2011-12-19

    Kann das jemand kommentieren/beurteilen?
  • vosteivostei Dezember 2011
    Bei solchen Betrachtungen statistischer Art, die gewagt erscheinen, sollte man im Hinterkopf behalten, dass alte Atommächte durchaus über die meisten Infos zwecks der "Wirkung" verfügen dürften: USA, Russland, vermtl. die Engländer, Israelis und China.
    Plutoniumdioxid wird technisch produziert und genutzt, dennoch keine R und S-Sätze im Sicherheitsdatenblatt, obwohl man sicher was weiß. Als Beispiel.
  • clancy688clancy688 Dezember 2011
    Tim said:


    Kann das jemand kommentieren/beurteilen?



    Ja.

    Wo sind die Leichenberge in Japan, wenn in den USA schon 14.000 Leute wegen 2 PIKOCURIE pro Liter umfallen? LEUTE! Das sind weniger als 1 Bq pro 10 Liter Wasser. Da strahlt ja eure berühmte Banane heftiger.


    Selbst bei ex-skf zerpflücken die Leser diese These. Und das war eigentlich bis jetzt immer der Versammlungsort für sämtliche Fukushima-Verschwörungstheoretiker.

    http://ex-skf.blogspot.com/2011/12/radiation-in-japan-ministry-of.html
  • vosteivostei Dezember 2011
    http://www.news.de/medien/855255436/yogeshwar-und-toepfer-ueber-die-welt-nach-fukushima/1/
    @clancy: Stimmt. Nur, was genaues weiß die Zivilgesellschaft nicht. Und da darf das statistische Pendel durchaus in beide Richtungen schwingen, weil, mit der Tatsache, dass Mensch inzwischen älter wird als ein Schwein (die bayrischen) und dadurch schlicht mehr Zeit hat krank zu werden, sollte man nicht spielen.
    Zwecks dem Link oben: Yogeshwar, ein Spezialist btw, hat anfangs auch abgewiegelt - und Töpfer gibt sich selbst kritisch, der Erguss auf Papier als Datenträger pünktlich zu X, IT's a Mess, gehört zur gleichen Kategorie.
  • TimTim Dezember 2011
    > Zwischenbericht der unabhängigen Kommission zum havarierten AKW Fukushima 1
    http://www.tagesthemen.de/multimedia/audio/

    4 Minuten Audiobeitrag. Lohnt sich.


    Siehe auch:

    > Fukushima: Zwischenbericht erhebt schwere Vorwürfe
    http://www.moz.de/nachrichten/vermischtes/artikel-ansicht/dg/0/1/1002259/
  • TimTim Dezember 2011
    > TEPCO dissatisfied with panel's view of severe accident measures - The Mainichi Daily News
    http://mdn.mainichi.jp/mdnnews/news/20111227p2g00m0dm114000c.html

    Tokyo Electric Power Co. showed dissatisfaction Tuesday with a view suggested in an investigation report on the nuclear accident at the Fukushima Daiichi power plant that the utility should have taken precautionary measures to deal with severe nuclear accidents triggered by tsunami.

    "It is not exactly right to say that we should have done so before March 11 (when the plant was hit by a huge earthquake and tsunami), although in hindsight the steps we had taken were not sufficient," a TEPCO official told a press conference, a day after a government panel released an interim report on its investigation.

    Although TEPCO came up with a study in 2008 that tsunami over 10 meters high may hit the plant, the company justified its decision not to take immediate action because the figure was based on a "hypothetical calculation which did not have any scientific basis."

    TEPCO also said that, even before the nuclear crisis, the plant operator was taking steps to deal with severe nuclear accidents that could result in serious damage to the reactor core through such measures as ensuring ways to release pressure from reactor containment vessels.

    The report, compiled by the panel led by Yotaro Hatamura, a professor emeritus at the University of Tokyo, said that TEPCO did not take enough precautionary measures in anticipation of a severe accident that could be caused by tsunami like the one that triggered the Fukushima crisis.

    "The Investigation Committee is of the view that specific measures against tsunami should have been in place including measures against severe accidents," the report said.


    Irgendwie klar das TEPCO das nicht gefällt..
  • TimTim Dezember 2011
    > Fukushima-Bericht erhebt schwere Vorwürfe
    http://www.drs.ch/www/de/drs/tagesthema/251185/

    Ein Zwischenbericht zur Reaktorkatastrophe in Fukushima erhebt Vorwürfe gegen die Betreiberfirma Tepco und die japanische Regierung. Diese seien völlig unvorbereitet gewesen und hätten fehlerhaft auf das Unglück reagiert, heisst es.


    Neun Monate nach der Katastrophe von Fukushima erhebt ein Zwischenbericht schwere Vorwürfe gegen den Betreiber Tepco und die japanische Regierung.

    Sowohl Tepco als auch die zuständigen Behörden seien auf eine Katastrophe diesen Ausmasses vollkommen unvorbereitet gewesen, zitierten lokale Medien aus dem in Tokio veröffentlichten 507-Seiten-Bericht.

    Tepco selbst hatte behauptet, keine Fehler im Umgang mit dem Unglück gemacht zu haben. Laut Bericht aber trägt der Atomanlagenbetreiber Verantwortung für die Katastrophe.


    Mangelhafte Kommunikation

    Die Reaktion auf das Unglück sei unkoordiniert gewesen, die Kommunikation mangelhaft. Tepco habe wichtige Informationen nur langsam an die Regierung weitergegeben, diese wiederum habe beim Zusammentragen der Information schlecht abgeschnitten.

    Schon im Vorfeld sei das Risiko unterschätzt worden. Tepco hätte aber angesichts der dramatischen und unumkehrbaren Folgen die nötigen Vorkehrungen treffen müssen. «Selbst wenn es sich hier um ein sehr unwahrscheinliches Phänomen handelt, bedeutet das nicht, dass man es einfach ignorieren kann», heisst es im Bericht.


    Unzureichend ausgebildet

    Tepco hat dem Bericht zufolge seine Arbeiter nicht ausreichend ausgebildet, um das Unglück zu bewältigen. Fälschlicherweise hätten sie zum Beispiel angenommen, dass das Kühlsystem in Reaktor 1 unbeschädigt sei. Dadurch hätten sich die Rettungsarbeiten verzögert.

    In Reaktor 3 hätten die Arbeiter die Notkühlung gestoppt, ohne dies zu melden. Laut Bericht wäre möglicherweise weniger Radioaktivität ausgetreten, wenn sie in beiden Fällen richtig reagiert hätten.

    Der Bericht lässt Chaos bei der Rettungsaktion vermuten: Die Mitarbeiter hätten auf Taschenlampen zurückgreifen müssen, als der Strom im Werk ausfiel. Auch seien damit ihre Handys ausgefallen. Das habe die Kommunikation mit dem Koordinierungsbüro im Werk erschwert.


    Evakuierung in verseuchte Gebiete

    Kritik gab es auch an ungenauen Regierungsvorgaben für die Evakuierung der Bevölkerung aus den betroffenen Region. Einige Bewohner sollen daher in radioaktiv verseuchte Gegenden gebracht worden sein.

    In der Atomanlage war am 11. März durch ein Erdbeben der Stärke 9,0 und einen anschliessenden Tsunami das Kühlsystem so schwer beschädigt worden, dass die Brennstäbe in den Reaktoren 1 bis 3 vollständig schmolzen. Es ist der schwerste Atomunfall seit der Katastrophe in Tschernobyl 1986.


    Unabhängige Kommission

    Die japanische Regierung hatte eine unabhängige Kommission unter der Leitung des Ingenieurwissenschaftlers Yotaro Hatamura beauftragt, die Vorfälle zu untersuchen.

    Der Bericht basiert auf 900 Interviewstunden mit 456 Beteiligten. Im Sommer wird der Abschlussbericht erwartet. Darin sollen auch Interviews mit Regierungsvertretern wie dem damaligen Ministerpräsident Naoto Kan ausgewertet werden.


  • TimTim Dezember 2011
    Den Interim Report gibts hier:

    > Investigation Committee on the Accident at the Fukushima Nuclear Power Stations
    http://icanps.go.jp/eng/meetings/

    Edit:
    Interim Report (The full version is now being translated into English)


    Insofern gibt erstma nur den "Summary of Interim Report".

    Edit2:

    Das Gremium sieht gar nicht schlecht aus:

    Member of the Investigation Committee on the Accident at the Fukushima Nuclear Power Stations of Tokyo Electric Power Company

    Chairperson
    Dr. Yotaro Hatamura, Professor Emeritus of the University of Tokyo, Professor of Kogakuin University

    Members
    Dr. Kazuo Oike, Director, International Institute for Advanced Studies, Former President of Kyoto University
    Dr. Shizuko Kakinuma, Team Leader, Research Center for Radiation Protection, National Institute of Radiological Science
    Mr. Yukio Takasu, Project Professor, Institute for Advanced Global Studies, The University of Tokyo, Former Permanent Representative, Ambassador Extraordinary and Plenipotentiary of Japan to the International Organizations in Vienna, and the United Nations in New York
    Mr. Toshio Takano, Attorney-at-Law, Former Superintending Prosecutor of Nagoya High Public Prosecutors Office
    Mr. Yasuro Tanaka, Professor of Meiji Law School, Former Chief Justice of the Sapporo High Court
    Ms. Yoko Hayashi, Attorney-at-Law
    Mr. Michio Furukawa, Mayor of Kawamata Town, Fukushima Prefecture
    Mr. Kunio Yanagida, Writer, Critic
    Mr. Hitoshi Yoshioka, Vice-President of Kyushu University

    Technical Advisors
    Mr. Seiji Abe, Professor, Kansai University
    Dr. Masao Fuchigami, Advisor, K omatsu Ltd., Ph.D. in Engineering


  • TimTim Dezember 2011
    Fukushima-Flüchtlinge flohen in verstrahlte Gebiete:

    Im aktuellen Zwischenbericht des Untersuchungsausschusses, wird die Einschätzung getroffen, durch Verwendung von SPEEDI (System for Prediction of Environmental Emergency Dose Information), mit dem sich die Ausbreitung der Radioaktivität nach einem Reaktorunglück vorausberechnen lässt, hätte die Evakuierung der Einwohner von Ortschaften in der Nähe des AKW Fukushima Daiichi koordinierter erfolgen können.

    Stattdessen, so der Bericht, hätten die Evakuierungsanordnungen die Flüchtenden teilweise sogar in Gebiete getrieben, in denen sich wenig später hohe Strahlungswerte ausbreiten würden.

    Die Asahi Shimbun berichtet, es habe am 15. März eine Anordnung für Einwohner von Namie gegeben, sich in den Ortsteil Tsushima in Sicherheit zu bringen. Eine Berechnung mit SPEEDI hätte jedoch gezeigt, dass auch dieser Ortsteil von hoher Strahlung aus dem Kraftwerk betroffen sein könnte.

    Am 14. März ereignete sich eine Explosion an Reaktor 3 des Kraftwerks. Am 15. März entschied der Bürgermeister von Namie, die Bürger in nordwestlicher Richtung nach Nihonmatsu zu evakuieren – und damit ebenfalls durch Gebiete, in die sich radioaktives Material ausbreitete.

    In Minamisoma wurden Bürger aus dem 20 Kilometer-Umkreis des Kraftwerks, darunter auch dem Südteil der Stadt, in die Stadtmitte, des Bezirks Haramachi evakuiert. Am 15. März wurde Haramachi ein Teil des Gebiets, in dem die Einwohner angewiesen wurden, ihre Häuser aufgrund der radioaktiven Belastung nicht zu verlassen.

    Bürger, die die Stadt über Iitate und Kawamata verließen, um besonders zerstörte Gebiete und den Bereich um das AKW Fukushima Daiichi zu meiden, begaben sich dabei ohne es zu wissen, in den Weg, den auch das freigesetzte radioaktive Material nahm. Die Einwohner von Iitate erhielten am 22. April eine Evakuierungsaufforderung.

    Die Regierung in Tokyo hatte dem Bericht zufolge bei ihren Evakuierungsaufforderungen nicht auf SPEEDI zurückgegriffen sondern letztlich lediglich den Einwohnern empfohlen zu fliehen.


    Source: http://www.spreadnews.de/japan-aktuell-fukushima-fluchtlinge-wurden-durch-verstrahlte-gebiete-evakuiert/1119240/
  • TimTim Dezember 2011
    Fukushima-Notfallgenerator versagte bereits 1991:

    Einer Meldung der NHK zufolge, die auf Berichten von früheren Angestellten des AKW-Betreibers TEPCO basiert, hat das Unternehmen trotz eines Problems mit dem Notfallgenerator im Oktober 1991 keine weiteren Sicherheitsmaßnahmen getroffen.

    Nach Angabe der ehemaligen Beschäftigten ereignete sich ein Zwischenfall, bei dem Wasser aus einer Rohr austrat und in den Keller des Turbinengebäudes von Reaktor 1 gelangte und zum Ausfall einer der beiden Notfallgeneratoren geführt habe. Auch auf den Hinweis eines Mitarbeiters an seine Vorgesetzten, ein Tsunami könnte aufgrund der räumlichen Nähe der Turbinengebäude zum Meer ebenfalls die Notfallgeneratoren beschädigen, wurde nicht angemessen reagiert.

    Zwar liess TEPCO Türen einbauen, um das Eindringen von Wasser in die Generatorgebäude zu verhindern, verzichtete jedoch darauf, sie in eine erhöhte Position über Bodenniveau zu bringen, was dem Schutz vor Überschwemmungen durch Tsunami gedient hätte.

    Die japanische Atomsicherheitskommission NSC kündigte an, man werde die Sicherheitsrichtlinien zum Aufbau von Atomkraftwerken überarbeiten und die Einrichtung zusätzlicher Energiequellen für den Notfall zur Bedinungen machen.


    Source: http://www.spreadnews.de/japan-aktuell-notfallgenerator-am-akw-fukushima-bereits-in-den-90ern-beschadigt/1119262/

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