Willkommen zum Fukushima-Info- und -Diskussions-Forum des physikBlogs.

Die Zahl der Kommentare auf unsere Fukushima-Beiträge ist jenseits der 1000er Marke. Es wird zu unübersichtlich!
Daher gibt's dieses Forum, bei dem ihr über den Unfall von Fukushima kommentieren könnt, was das Zeug hält!

Zu einer kleinen Einführung, hier entlang.

Ihr seid neu hier? Das physikBlog hat in vier Artikeln den Unfall von Fukushima begleitet. Eine Lektüre, zumindest des Aktuellsten, empfiehlt sich vor dem Mitdiskutieren!

Es sei erwähnt, dass wir bei der Moderation der Kommentare hier weniger streng sind, als im Blog. Ihr seid freier in eurer Themenwahl.

Viel Spaß, André & Andi vom physikBlog.

Wohin mit dem radioaktiv belasteten Kühlwasser?
  • SileneSilene August 2011
    [TEPCO] Situation of storing and treatment of accumulated water including highly concentrated radioactive materials at Fukushima Daiichi Nuclear Power Station (9th Release)

    Die Daten der letzten Berichte im Vergleich:

    Accumulated volume (Unit 1+2+3+4)
    July 05 → 97610 m³
    July 12 → 97100 m³
    July 19 → 95480 m³
    July 26 → 96980 m³
    August 02 → 96920 m³
    August 09 → 96310 m³
    August 16 → 94920 m³
    August 23 → 96030 m³

    Accumulated volume (Process Main Building + High Temperature Incinerator Building)
    July 05 → 21850 m³
    July 12 → 20400 m³
    July 19 → 22080 m³
    July 26 → 23670 m³
    August 02 → 23850 m³
    August 09 → 23930 m³
    August 16 → 23810 m³
    August 23 → 22380 m³

    Total volume of accumulated water
    July 05 → 119460 m³
    July 12 → 117500 m³
    July 19 → 117560 m³
    July 26 → 120650 m³
    August 02 → 120770 m³
    August 09 → 120160 m³
    August 16 → 118730 m³
    August 23 → 118410 m³

    Waste produced
    July 05 → 109 m³ Sludge + 43 vessels [Zeolith]
    July 12 → 158 m³ Sludge + 57 vessels [Zeolith]
    July 19 → 194 m³ Sludge + 71 vessels [Zeolith]
    July 19 → 233 m³ Sludge + 82 vessels [Zeolith]
    August 02 → 282 m³ Sludge + 101 vessels [Zeolith]
    August 09 → 334 m³ Sludge + 114 vessels [Zeolith]
    August 16 → 394 m³ Sludge + 129 vessels [Zeolith]
    August 23 → 434 m³ Sludge + 141 vessels [Zeolith]

    Im 800 Kubikmeter-Tank für hochradioaktiven Schlamm wird es langsam eng. Und auch die Auffangtanks für (leicht? radioaktives) Salzwasser sind mit 30000 m³ gut gefüllt:

    image
    Attachments
    SaltWaterCapacity.png 16K
  • stephan_kstephan_k August 2011
    Ist eigentlich der Desaster Prevention Tank schon installiert? - Das könnte erklären, warum die Wasserstände sinken.
    Also, from the perspective of securing sufficient capacity for receiving high radiation-level accumulated water, we are planning to install disaster prevention tank (for high-level, Approx. 10,000m3) in the basement by mid August, 2011.
    http://www.tepco.co.jp/en/press/corp-com/release/betu11_e/images/110603e12.pdf
  • SileneSilene August 2011
    @ stephan_k: Gute Frage (und guter Hinweis!). Mir ist jedenfalls keine Meldung dazu aufgefallen.
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  • SileneSilene August 2011
    [TEPCO] Plant Status of Fukushima Daiichi Nuclear Power Station (as of 3:00 pm, Aug. 26)
    At 2:21 pm on August 26, cesium adsorption instruments were stopped due to the overload of transfer pump (A) for cesium adsorption treated water. Currently, we are investigating the cause. However, water injection to the reactor is continued.
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  • dirkdirk August 2011
    Wieso abgekoppelt?
  • Der Nutzer und alle zugehörigen Inhalte wurden gelöscht.
  • WalterWalter August 2011
    Nur ein Link zum "Kurion Modular Vitrification System (MVS®)".
    Patent # 5,611,766

    http://www.google.de/patents?hl=de&lr=&vid=USPAT5611766&id=2NAiAAAAEBAJ&oi=fnd&dq=Modular+Vitrification+System&printsec=abstract#v=onepage&q&f=false

    Wieviel Rückstand wird da wohl anfallen?
    Wobei man berücksichtigen sollte, dass man diese "schwach radioaktiven" Abfälle nicht in ein handelsübliches Blechfass abfüllen kann. Diese heizen sich leider auf. Nicht umsonst gibt es Castoren.

    Tepco mag zwar glauben, man verpackt das alles in 100 Fässer und gut ist alles.
    Ich glaube das nicht.
  • JorindeJorinde August 2011
    @Walter
    Nee, auch Tepco glaubt das nicht. Nur können sie den Leuten ja schlecht sagen, wir sammeln den Krempel halt mal, und was wir damit machen, wissen wir noch nicht. Was ist denn auch die Alternative? Offensichtlich hat man in Japan da ohnehin nie wirklich drüber nachgedacht. In jedem der AKWs sind die Abklingbecken und Zwischenlager voll bis "Oberkante Unterlippe", und die Endlagerdiskussion ist nach allem, was ich bisher recherchieren konnte, noch nicht mal in Gang. Man hat mal bei den Russen angefragt, mehr konnte ich nicht rauskriegen.
  • WalterWalter August 2011
    @Jorinde

    Natürlich kann Tepco auch rechnen. Mich stört nur, dass die immer noch versuchen, der Weltöffentlichkeit einen Bären aufzubinden. Warum sie es tun, ist mir auch klar. In der Welt der Globalisierung heißt es: Wir finden für alles eine Lösung. Es ist ja mittlerweile normal, dass jeder ungestraft Lügen verbreiten kann. Neee es ist ein Muß! Wo kämen wir denn dahin wenn plötzlich einer die Wahrheit sagt....

    Die Japaner haben halt einfach das Problem, dass sie keine Rohstoffe, insbesondere Erdöl haben und für ihre Industrie Energie brauchen. Deshalb haben sie nach dem Strohhalm gegriffen und ungeachtet aller Risiken den sauberen und billigen Atomstrom ungefragt übernommen. Wir Deutschen haben ja das ebenfalls, sind keinesfalls besser.

    Man steht momentan in Japan vor den Problem, die Katastrophe abzumildern und auf die nächsten Jahrzente den hochvertrahlten Atommüll irgendwo zu lagern.

    Das werden mehrere 1000 Tonnen sein. Dummerweise ist die Weltöffentlichkeit sensibilisiert, keiner will den Mist haben. Also wohin damit? Nach Afrika? Oder ins Meer versenken?

    Genau das ist die Crux.

    Sei gewiss, die restlichen AKWs in Japan gehen alle wieder ans Netz. Sie müssen.
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  • WalterWalter August 2011
    Letzten Endes gibt es nur 2 Möglichkeiten:

    1. Den Abfall millionenfach verdünnen und großflächig im Meer verklappen.

    2. Den Abfall konzentrieren und möglichst tief in einer geologisch stabilen Formation einleiten.

    Man wird wie immer die billigere Variante wählen. Da Japan nahe des Feuerings an einer Subduktionszone liegt, wird das mit der geologisch stabilen Formation etwas schwierig.

    Hier wäre der Ausweg eine Tiefenbohrung im Pazifik mit mindestens 10km Tiefe 1.000 km östlich der Subduktionszone. Das ist aber sehr teuer und kommt international nicht sehr gut an. Aber vielleicht sind ja die Chinesen oder Australier gegen ein geringes Entgeld bereit, ein Tiefenendlager zu bauen.

    Wesentlich billiger ist leider, Rokkasho als Wiederaufbereitungsanlage auszubauen.
  • TimTim August 2011
    > Kan: Central storage plant planned in Fukushima
    http://www3.nhk.or.jp/daily/english/27_28.html

    Prime Minister Naoto Kan has informed the governor of Fukushima Prefecture of a plan to build a central storage plant to temporarily manage nuclear waste, including contaminated soil.

    At a meeting in Fukushima City on Saturday, Governor Yuhei Sato responded that he was troubled to hear about such a plan so suddenly.

    He asked the government to take responsible action, as the plan would be extremely serious for the prefecture and relevant municipalities that have suffered greatly from the nuclear accident.

    After the meeting, Kan told reporters that the government has no intention of making the plant a final facility.
    He said he needed to make the request in order to pave the way to begin carrying out decontamination.


  • WalterWalter August 2011
    Wie praktisch, dass Nato Kan am Freitag seinen Rücktritt erklärt hat.
  • WalterWalter August 2011
    Also hat ein Nicht-Prime Minister einem amtierenden Gouverneur am Samstag gesagt, es wird keine dauerhafte Lagerstätte in Fukushima geben, aber die verseuchte Erde kommt auch dahin.
  • JorindeJorinde August 2011
    @Walter
    Bzgl. Wiederaufbereitung: Die löst das Problem ja nicht. Wir schicken alles nach La Hague, trennen das schwach strahlende abgereicherte Uran ab, nehmen den hochradioaktiven Müll in Castoren zurück und senden das U-238 nach Russland, wo es unter freiem Himmel lagert.
    Die Castoren stehen in den Zwischenlagern rum oder eben großteils in Gorleben (dort "zu dicht" am Zaun, wie man den Medien entnehmen konnte); eine endgültige Lösung hat noch niemand.
    Die Einzigen, die wirklich bereits mit dem Bau eines (Tiefen-)Endlagers begonnen haben sind meines Wissens die Finnen. Schweiz erkundet, sonst ist mir nichts bekannt.
  • WalterWalter August 2011
    @Jorinde

    Ich bin schon ein "alter Sack", Jorinde, Familienplanung längst erledigt. Mein Sohn ist mit einer Japanerin verheiratet und hat drei Kinder. Deshalb interessiert mich Fukushima, da ich Infos direkt erhalte von den dortigen Nachrichten, direkt übersetzt.
    Und was ich da höre, ist gelinde gesagt "Hahnebüchen"...

    Ein Kollege von mir war bis vor zwei jahren in einem AKW als leitender Ingenieur hier in einem AKW beschäftigt - den Namen werde ich nicht nennen.

    Ich will mich hier nicht profilieren. Aber ich will Euch allen sagen: Hier wird gewaltig gelogen. Schaut euch die Daten an, prüft sie.
  • ProsperoProspero August 2011
    Wo genau liegt das "hier" - im Forum oder in den Medien?
  • WalterWalter August 2011
    @ Prospero
    Dieses Forum ist hervorragend, vielleicht sogar das beste Forum weltweit bezogen auf Fukushima.

    Wo gelogen wird? Überall da, wo mit dem Leid der Menschen Geld verdient werden kann, bzw. dort, wo die Wahrheit Geld kostet. Diese Liste zu erstellen - mit Wichtungen und Kommentaren - wäre ein gutes Thema einer Doktorarbeit.

    Hierzu die üblichen Verdächtigen:

    Medien aller Art, die ihre Auflage steigern wollen
    Konzerne
    Lobbyisten
    Regierungen und Behörden.
  • engeng August 2011
    Da bleiben ja dann nicht mehr viele übrig die nicht lügen ...
  • WalterWalter August 2011
    @jorinde

    Knapp vorbei. Es sind die Schweden.

    The Swedish principal alternative for disposing of SNF is called KBS-3. The method involves encapsulating the fuel in copper canisters and embedding each canister in bentonite clay at a depth of 400–700 m in crystalline bedrock. The principle is based on the use of multiple protective barriers to isolate the fuel.

    Die Kanadier denken noch darüber nach.

    Die Finnen bauen sogar ein neues AKW in Kooperation mit Siemens in Olkiluoto.
  • WalterWalter August 2011
    @ eng

    Es ist eine Pauschalaussage.
    Jeder Mensch ist ein potenziell ein Lügner. Es kommt immer auf die Umstände und den Bedeutungshorizont an.

    Zwei Menschen sagen vor dem Altar "Ja ich will".

    Meine Frau fragt "Bin ich zu dick?".

    Der Chef fragt: "Bis wann ist das fertig?"

    "Liebst Du mich?"

    etc. etc. etc.

    Nur im Falle einer Freisetzung von erheblichen Mengen an Radioaktivität setze ich die Grenzen sehr eng.
  • WalterWalter August 2011
    @Jorinde zum Thema Endlager:

    Die Finnen bauen ein oberflächennahes Endlager für schwach bis mittel radioaktivem Abfall in der Nähe des neuen Akw Olkiluoto. Tiefe: 50 -150 m.

    Das weltweit erste Tiefenendlager für hochreaktivem Abfall wird in Schweden gebaut.
    Standort: AKW Forsmark in der Kommune Östhammar. Die Gemeinden reißen sich darum.

    Hier soll auf 100.000 Jahre der Müll in 500-700 m sicher gelagert werden.
  • %5BDeleted+User%5D[Deleted User] September 2011
    Der Nutzer und alle zugehörigen Inhalte wurden gelöscht.
  • engeng September 2011
    @Walter: Pauschalaussagen haben noch nie weitergeholfen ...

    Aber nun zum Lager in Schweden. Ich habe da einige Planungsunterlagen gesehen. Das ist gigantisch. Aber vor allem: das Lager soll ständig begehbar bleiben und alles kann wieder ausgeräumt werden.
  • WalterWalter September 2011
    Falls es jemanden interessiert, wie das Lager aussehen soll:
    In Google den Suchbegriff "Underground design Forsmark" eingeben.
    Unter www.skb.se/upload/publications....
    gibt es eine Menge .pdf dazu
  • hobbyphysikerhobbyphysiker September 2011
    @ Silene

    Leider habe ich nicht mehr die Zeit, alle Berichte eng zu verfolgen, aber es würde mich sehr interessieren, ob die Pegel nun abnehmen oder nicht.

    Leider sehe ich in der Presse kein Interesse mehr an diesem Thema und die Berichte werden immer dünner......

    Es gibt da eine ähnliche Entwicklung wie in Deutschland nach Tschernobyl, leider. Damals gab es km-lange Zuege mit kontaminerter Milchmolke und plötzlich hörten die Berichte auf....

    Auf der anderen Seite essen die Deutschen heute wieder Pilze, Wildfleisch und Keiner macht sich Gedanken, was er da so zu sich nimmt - und genau das wird auch in Japan passieren, der kleine peak in der Krebsrate, den wird leider niemand interessieren, denn Das, was man nicht will, wird man auch nicht verfolgen.

    Es ist schlimm, dass die Menschheit solche Dinge einfach verdrängt, um so wichtiger ist es, dass dieses Forum weiterlebt und Alles berichtet, was es nur nur zu Berichten gibt.

    Als Naturwissenschaftler ist es für mich das groesste Unglück was jemals auf dieser Erde passiert ist, nur die Folgen werden schleichend kommen und das ist das Schlimme daran und die Folgen für Japan sind leider unabsehbar, mittelfristig und langfristig gesehen.

    Aber das ist halt Politik und geht an den Interessen der Menschheit völlig vorbei, leider!
  • engeng September 2011
    @hobbyphysiker: Im Grunde hast Du natürlich recht - das ist alles wirklich schlimm. Aber man muss selbst im schlimmsten Unglück immer noch im Bewusstsein haben das es irgendwie weitergeht - wie auch immer. Selbst als wirklich Betroffener greift deshalb irgendwann das Verdrängungsprinzip - sonst kann man nicht weiterleben. Aber natürlich muss weiterberichtet und auf mögliche Maßnahmen hingewiesen werden um die Lage auf Dauer zu verbessern.
  • hobbyphysikerhobbyphysiker September 2011
    http://www.tepco.co.jp/en/nu/fukushima-np/images/handouts_110909_02-e.pdf

    Warum wird für I 131 mehrere ND level angegeben?? ND bedeutet für mich not detected also nicht gefunden und die ND Level eine Messgrenze oder verstehe ich da etwas falsch? Die Matrix der Muster sollte keinen so grossen Einfluss darauf haben....

    Die zweite Frage bleibt für mich, warum haben wir überhaupt noch so hohe Werte für I 131 bei einer HWZ von 8d. Wenn es seit März (ca 180d oder ca 200 HWZ!) keine Quelle mehr gibt, dann dürfte es auch nicht mehr gefunden werden, denn die Mutternuklide sind alle kurzlebiger. Es sei denn, es gibt immer mal wieder Spontanspaltungen und das wird auch in den anderen Themen postuliert. Im Verdacht steht hier Reaktor 3, der aufgrund seines Plutoniumgehaltes immer mal wieder Neutronen liefert......

    Gibt es eigentlich noch andere, neutrale Quellen mit belastbaren Messungen?
  • JorindeJorinde September 2011
    Hallo hobbyphysiker,

    ich verstehe Deine Frage nicht. In dem Handout stand doch überall "ND" für Iod-131? Egal, die unterschiedlichen Messgrenzen resultieren 1. aus der Empfindlichkeit des Messgeräts und 2. aus der Größe der Probe. Wenn ich keinen Zerfall in einer Probe von 1 Liter messe, und meine Messgrenze liegt bspw. bei 100 Bq, dann ist ND < 100 Bq/l. Wenn ich aber nur 10 ml Probe habe, ergibt sich eine ND von < 10000 Bq/l.
    Oder hab ich da was missverstanden (Frage an die Profiphysiker)?
  • TimTim September 2011
    > Radioactive water decreases at Fukushima nuke plant - AJW by The Asahi Shimbun
    http://ajw.asahi.com/article/0311disaster/recovery/AJ201108257626

    The amount of highly radioactive water on the premises of the Fukushima No. 1 nuclear power plant decreased 320 tons during the latest seven-day period, Tokyo Electric Power Co. said Aug. 24.

    The new purifying unit, called "Sarry," which is short for Simplified Active Water Retrieve and Recovery System, began operations Aug. 18 and added to the overall treatment capacity. The amount of radioactive water only decreased slightly, though, because the treatment plant had to be suspended temporarily for trial runs.

    TEPCO said the hourly treatment capacity increased from 45 tons to 70 tons. Radioactive water stored in buildings and that was transferred from the buildings to the central waste treatment plant totaled 118,410 tons, down 320 tons from a week earlier. A total 6,780 tons of radioactive water was treated between Aug. 17-23, setting the utilization rate at 80.7 percent of designed capacity.

    TEPCO projects that the radioactive water in the basement of the turbine buildings at the No. 2 and No. 3 reactors will decrease to target water levels in mid- or late September.


  • %5BDeleted+User%5D[Deleted User] September 2011
    Der Nutzer und alle zugehörigen Inhalte wurden gelöscht.
  • JorindeJorinde September 2011
    Bislang wurde meines Wissens von mehreren Millionen bis sogar Milliarden auf wenige Tausend Bq/l dekontaminiert. Also Dekontamination um bis zu Faktor 1000000. Aber gesund ist das Produkt natürlich noch immer nicht...
  • TimTim September 2011
    > Mehrere Tonnen Grundwasser fließen täglich in AKW
    http://www.spreadnews.de/japan-aktuell-akw-fukushima-kampft-mit-grundwasser-millionenevakuierung-vor-taifun/1115812/

    Fukushima: Wie heute bekannt gegeben wurde, fließen täglich zwischen 200 und 500 Tonnen Wasser in die Untergeschosse und Tunnel der Reaktoren 1 bis 4. Ursache für den Wassereintritt sind Risse in den Betonwänden, die durch das Erdbeben entstanden waren. So ist es wenig verwunderlich, dass der Wasserpegel nach Regenfällen steigt.

    Es sei unwahrscheinlich, dass es dadurch zu Problemen komme, da täglich insgesamt 1000 Tonnen an belastetem Wasser dekontaminiert würden. Dennoch habe das Eindringen von Grundwasser einen Einfluss auf die Maßnahmen zur Kontrolle der Lage vor Ort, so dass man dieses bei der Anpassungen von Plänen berücksichtigen müsse. Da der Zufluss von Grundwasser zunimmt, wenn der Pegel an kontaminiertem Wasser durch Abpumpen sinkt, versucht das Unternehmen nun durch gezieltes Vorgehen den Pegel des belasteten Wassers drei Meter über Meereshöhe zu halten. Dies berichten die Nachrichtenagenturen Kyodo und jiji.


  • vosteivostei September 2011
    Jo - und der Taifun Roke ist im direkten Anmarsch.
    http://fukushima.physikblog.eu/discussion/64/das-wetter-vor-ort#Item_18
  • engeng September 2011
    Thema Grundwasser: ist etwas darüber bekannt, wie hoch das Grundwasser dort normalerweise steht?
  • vosteivostei September 2011
    In Daiichi? Die Reaktoren selber stehen auf Tonstein. Der sollte keine Grundwasserhorizonte haben. Umfasst sind sie mit Drainagen für Oberflächenwasser, welches in die Decklage eindringt und hangabwärts auf der beim Bau ausgekofferten Sandsteinschicht Richtung Meer fließt. Das mit dem Begriff Grundwasser sollte man aus dem jap.Englisch heraus nicht ganz so wörtlich nehmen. In die Gebäude gelangt es durch die Erdbebenschäden.
  • stephan_kstephan_k September 2011

    For the prevention of leakage from the building, we will use the underground water pressure. If the water level difference becomes below 90cm, and underground water level is decreasing, we will transfer in a way to decrease water level at the building.
    (…)
    Should the water seal is incomplete, as the outside of the penetrated parts below OP5100 (90 cm below the underground water level plus margin) are surrounded by underground corridors with rise parts and walls, the leaked water will be contained. As such, the risk of leakage to outside of the system is sufficiently low.
    As such, we store water at OP5100 (including margin) that is below OP5610 (the risk of water leakage to outside of the system is sufficiently low at this level).

    http://www.tepco.co.jp/en/press/corp-com/release/betu11_e/images/110608e10.pdf
  • TimTim Oktober 2011
    Wie praktisch:

    TEPCO versprüht dekontaminiertes Wasser zur Brandverhinderung:

    Der Betreiber des AKW Fukushima Daiichi wendet einen Teil des dekontaminierten Wassers zur Kühlung am AKW auf, doch durch das beständige Abpumpen von belastetem Wasser aus den Gebäuden, das im Anschluss dekontaminiert wird, gibt es stetigen Nachschub – den TEPCO nun nutzen will. Tatsächlich lässt der Energiekonzern dieses Wasser jetzt auf dem Gelände versprühen und zwar auf dort gestapelte abgeholzte Bäume um eine mögliche Brandentwicklung durch ein spontanes Entzünden zu verhindern.

    Wie die NHK berichtet will TEPCO nun täglich 100 Tonnen dekontaminiertes Wasser auf einer Fläche von 1,2 Millionen Quadratmeter versprühen.Das Wasser stammt aus den Wassertanks zur vorübergehenden Lagerung von Wasser mit geringem Gehalt an radioaktivem Material, das sich in den Kellern des Turbinengebäudes von Reaktor 2 ansammelt und von dort abgepumpt wird.

    Man könnte durchaus vermuten, dass Brandprävention nicht der einzige Grund für die Maßnahme ist, da die Lagerung von abgepumptem Wasser seit langem ein Problem ist. Nun, da die Wassertanks zu fast 90 Prozenzt gefüllt sind, hat man so eine gute Möglichkeit gefunden, die lästigen Wasservorräte zu entsorgen.

    TEPCO hat das Wasser vor der Sprühaktion entsalzen und dekontaminiert und garantiert nun, dass der Gehalt an Cäsium und anderen radioaktiven Substanzen sogar unter den den behördlichen Richtlinien für öffentliche Strände liegt. Zudem sei die Erlaubnis von Gemeinden und Fischereiverbänden eingeholt worden


    http://www.spreadnews.de/japan-aktuell-tepco-verspruht-schwach-radioaktives-wasser-am-akw-fukushima/1116309/
  • vosteivostei Oktober 2011
    Spontane Selbstentzündung bei 12 bis 18°C Lufttemperatur und Regen. ^^
  • dirkdirk Oktober 2011
    Macht keinen Sinn. Die Aktion versteh ich nicht.
    Wenn das Wasser wirklich den angegebenen Richtlinien entspricht, kann man das doch ins Meer ablassen.
    Oder will man evtl Partikel die sich an Bäumen Blätter etc befinden abspülen?
  • vosteivostei Oktober 2011
    Nun, einfach ins Meer kippen, was scheinbar ok wäre, hätte dann nicht den Effekt, ander Hotspots mitzunehmen....

    Das Abspülen und ab damit in den großen Teich - da kann was dran sein an der Vermutung.
  • nuckelchennuckelchen Oktober 2011
    nach sieben monaten müsste doch auch schon ein teil der partikel mit verwachsen sein.
    und würde nicht das sprühwasser durch den sandboden ins grundwasser sickern, bevor es evtl ins meer gelangt?
    ich glaube, dass das nämlich der gag dahinter ist.stark verstrahltes wasser durch den boden filtern lassen, damit die werte im meer dadurch nicht ansteigen.
    denn auch wenn behauptet wird, dass das wasser "beach-qualität" besitzt,
    reicht doch ein blick auf die workers, die es handlen müssen, um zu erahnen, wie dekontaminiert das wasser ist.
    ich hab da mal was vorbereitet:(bzw das nhk-video mit der meldung "angepasst")
    http://i2h.de/bg989
  • dirkdirk Oktober 2011
    Das die Arbeiter in leichten Schutzanzügen rumlaufen ist kein Zeichen das es sich um kontaminiertes Wasser handelt. Alle in Fuku laufen so rum.
    Dein Video dazu ist jedenfalls, zumindest das editierte, völlig daneben.
  • hobbyphysikerhobbyphysiker Oktober 2011
    @ vostei
    Das sehe ich auch so, Reinemachen im grossen Stil und alles was so auf dem Boden herumliegt wird damit weggespült, hotspots, alpha Stahler etc.

    Gibt es denn exakte Daten zur Zusammensetzung dieses Wassers (beach quality?)? Also ausser Cs und Iod?
  • nuckelchennuckelchen Oktober 2011
    @dirk.inwieweit unterscheiden sich für dich "leichte" schutzanzüge von "unleichten"(?) schutzanzügen?
    und gibt es evtl dazu auch bilder (von unleichten schutzanzügen)?
    den einzigen optischen unterschied konnte ich lediglich zw "getapten" anzügen an stiefel,handschuhen und masken und "ungetapten" papieranzügen feststellen.
  • dirkdirk Oktober 2011
    Leichte Schutzanzüge sind für mich solche wie dort abgebildet sind, sprich bessere Papieranzüge die es für Malerarbeiten gibt.
    ABC Schutzanzüge sind komplette Gummikondome mit externer Sauerstoffzuführung.
    So ein Anzug kostet ab 1500,- aufwärts.
    Kannst ja mal nach Dräger ABC Schutzanzügen den Herrn Google fragen.
  • nuckelchennuckelchen Oktober 2011
    witzig, nur dummerweise spuckt der herr kugel mir dazu kein bild von einem der workers aus japan aus.
    ich wäre um einiges entspannter, wenn du auch ein fotonachweis darüber hättest.
    denn seit märz habe ich kein bild von einem tepco-arbeiter in abc-anzug gesehen.

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