Willkommen zum Fukushima-Info- und -Diskussions-Forum des physikBlogs.

Die Zahl der Kommentare auf unsere Fukushima-Beiträge ist jenseits der 1000er Marke. Es wird zu unübersichtlich!
Daher gibt's dieses Forum, bei dem ihr über den Unfall von Fukushima kommentieren könnt, was das Zeug hält!

Zu einer kleinen Einführung, hier entlang.

Ihr seid neu hier? Das physikBlog hat in vier Artikeln den Unfall von Fukushima begleitet. Eine Lektüre, zumindest des Aktuellsten, empfiehlt sich vor dem Mitdiskutieren!

Es sei erwähnt, dass wir bei der Moderation der Kommentare hier weniger streng sind, als im Blog. Ihr seid freier in eurer Themenwahl.

Viel Spaß, André & Andi vom physikBlog.

Status Reaktorgebäude 4: (ab 13.4.11 inkl. Abklingbecken)
  • vosteivostei September 2011
    Ja, vor zwei Wochen - aber das mit dem Überströmen ist doch schon Monate bekannt. Oder? :o

    Edit: 3. Mai, 12:14 hier im Thread ^^
  • dirkdirk September 2011
    Die Messungen könnte die Vermutungen bestätigen, zumindest ein Indiz dafür.
    Einen endgültigen Beweis wird es wohl nicht geben.
  • vosteivostei Oktober 2011
    http://fukushima-diary.com/2011/09/news-reactor-4-was-settled/

    Der Thread ist Quatsch, das ist NICHT der 4er. Das ist weiter dahinter.
    http://www.tepco.co.jp/nu/f1-np/camera/index-j.html

    Kann das sein, dass die dort Gas abfackeln? image

    Es fackelt - im Gegensatz zu den anderen Lichtern. Wenn die das Gas aus dem 1er dort verbrennen - dann braucht man sich eigtl. über nichts mehr zu wundern.

    Ist irgendwas bekannt, ob da hinten Gaswäscher sind?
    Attachments
    FukFak.jpg 57K
  • vosteivostei Oktober 2011
    Heute flackert es dort hinten nicht.
  • JorindeJorinde November 2011
  • vosteivostei November 2011

    Jorinde said:


    Als Reduktionsmittel. Es ist eine chemische Entgasung und entfernt den Restsauerstoff und hemmt Korrosion.
  • JorindeJorinde November 2011
    @eng:
    Danke...was Hydrazin tut, war mir schon klar...aber wo kommt denn jetzt schon wieder Sauerstoff her? Die haben doch schon tonnenweise Hydrazin ins Becken gekippt?
  • engeng November 2011
    @Jorinde: eng? Ich hab nichts gemacht ... ;)
  • vosteivostei November 2011
    :D
    Vermutung: das Seewasser. Es wird zwar mechanisch gefiltert worden sein, damals, aber nach dem Ablaufen der Tsunami dürfte da alles mögliche drin gewesen sein. Und richtig spülen konnte man den Pool ja nicht. Oder Korrosion. Bei Korrosion entstehen Partikel und die werden durch Abwärme mobil im Wasser. Oder beides.
  • JorindeJorinde November 2011
    sorry, ich blicks immer noch nicht. In den Pool 4 hat man doch schon mehrfach Hydrazin reingeleitet. Und der Pool ist nicht undicht, muss also nicht im Durchlauf gekühlt werden (bzw., inzwischen hat man da doch sogar ein geschlossenes System, wenn ich mich recht entsinne?). Woher kommt also so viel Sauerstoff, dass man wieder Hydrazin zugibt? Macht man doch nicht "normalerweise immer" oder?
  • vosteivostei November 2011
    Dazu müsste man wissen, ob in Pool 4 die normalen Stahlgestelle verwandt sind oder die aus dem Verbundmaterial. Letzteres ist sehr empfindlich, hat aber für den Betreiber den Vorteil enger einlagern zu können.
    Hinzu kommt, dass man auch bei regulären Temperaturen eine Verdunstungsrate hat. Und ist der Wurm erstmal drinne, kriegt man ihn nicht so einfach raus.
  • TimTim November 2011
    Störung bei Entsalzungsanlage des Abklingbeckens von Reaktor 4:

    Am gestrigen Dienstag stoppte die Umkehrosmose-Membraneinheit der Entsalzungsanlage im Abklingbecken für abgebrannte Kühlstäbe von Reaktor 4 aufgrund eines Alarms, der auf ein Leck hinwies. Als Reaktion auf den Alarm stellte TEPCO nach eigenen Angaben sicher, dass alle Sicherheitsabsperrventile der einzelnen Einheiten durch die Verriegelung geschlossen waren. Aufgrund der Tatsache, dass alle Stellen mit potentiellem Leckrisiko mit Auffangbehältern ausgestattet sind, in denen die gesamte Flüssigkeit der jeweiligen Einheit aufgefangen werden könnte, schätze TEPCO die Wahrscheinlichkeit einer Freisetzung außerhalb der Entsalzungseinheiten als gering ein. Der Betrieb des Zirkulationskühlsystems sei nicht betroffen gewesen und laufe weiterhin.

    Im Anschluss habe man sich davon überzeugt, dass der Austritt stoppte. Die gesamte aufgefangene Menge belaufe sich auf etwa fünf Liter. Zudem sei noch eine Spur vom Pumpengehäuse der Umkehr-Osmose Einheit vorhanden gewesen. Mittlerweile wurde die ausgetretene Flüssigkeit entfernt und der Alarm wieder zurückgestellt. Die genauen Hintergründe würden nun Untersucht, heisst es im Bericht des Betreibers TEPCO .

    Angaben über die Höhe der dabei freigesetzten Strahlung gab es jedoch nicht.


    Source; http://www.spreadnews.de/japan-aktuell-leck-in-entsalzungseinheit-eines-abklingbeckens-im-akw-fukushima/1117180/
  • dirkdirk November 2011
    Könnte man den Titel mal anpassen? Von AB4 auf Reaktorgebäude 4. Macht inzwischen Sinn.
  • dirkdirk November 2011
    Neue Erkenntnisse von Tepco. Die Explosion wurde in der 4.Etage ausgelöst. Der Fußboden von Etage 4 wurde nach unten und die Decke nach oben gedrückt, bzw das Dach weggepustet. Weitere details im PDF
    http://www.tepco.co.jp/en/nu/fukushima-np/images/handouts_111110_01-e.pdf

    Da sich Beschädigungen in der Nähe des AB befinden, ist jetzt auch erklärlich warum Tepco von einer Beschädigung des AB ausging und deswegen eine Betonwand darunter gesetzt hat.
  • dirkdirk November 2011
    Das muss aber ein grosser Druck gewesen sein, so wie der Fussboden aussieht.
    Ist das im oberen Bereich der Reaktordeckel?
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    111110_02.jpg 98K
  • JorindeJorinde November 2011
    Genau wie der Admin von ex-skf frage ich mich angesichts der Erklärungen von TEPCO, wieso der Wasserstoff zwischen den Explosionen eine Pause eingelegt haben soll:


    The sequence of the explosive events in Reactors 3 and 4 is this, then:

    TEPCO did the vent of Reactor 3 at 9:20AM on March 13. The hydrogen gas supposed to have flowed into Reactor 4 through the air duct, to the 4th floor.

    Reactor 3 blew up at 11:01AM on March 14. The duct connecting Reactor 3 to the exhaust stack (shared by Reactors 3 and 4) was destroyed in the explosion and disconnected from the stack.

    After nearly 2 days after the hydrogen gas from Reactor 3, as the result of the vent, had filled the air duct on the 4th floor of Reactor 4, Reactor 4 had a hydrogen explosion at 6:12AM on March 15.

    The problems I have are these:

    Why did the hydrogen gas from Reactor 3 go to Reactor 4 to begin with, instead of out to the stack and into the atmosphere?

    Why didn't Reactor 4 blow up when Reactor 3 did, if it was filled with hydrogen gas? Instead, it waited another day till it finally blew.

    It does look like a hydrogen explosion, as I don't see any evidence of high temperature. The Spent Fuel Pool of Reactor 4 looks pretty much intact.

    Any insight, readers?



    Quelle: http://ex-skf.blogspot.com/2011/11/fukushima-i-nuke-plant-reactor-4-tepco.html
  • vosteivostei November 2011
    dirk said:

    Das muss aber ein grosser Druck gewesen sein, so wie der Fussboden aussieht.
    Ist das im oberen Bereich der Reaktordeckel?



    Hm. ^^ Wenn Knallgas explodiert ist das so ne Sache. Das Ausgangsprodukt - das Knallgas - hat ein großes Volumen. Wird es gezündet hat die Reaktion eine enorme Detonationsgeschwindigkeit - fast 3000m/s und sie ist exotherm, kurzeitig können dabei mehr als 2000°C entstehen. Ok.

    Was dabei rum kommt, entsteht, ist Wasser.
    Pi mal Daumen + Mondwechsel des Marses entsteht also aus einem großen Volumen ein kleinvolumigeres Produkt. OK. Im Freien no Prob.

    Jorinde said:

    Genau wie der Admin von ex-skf frage ich mich angesichts der Erklärungen von TEPCO, wieso der Wasserstoff zwischen den Explosionen eine Pause eingelegt haben soll[..]



    Fieser und schwerer kalkulierbar wird diese Reaktion, wenn zum einen eine Wärmequelle in der Nähe ist, die das typische Kondensieren des Wasserdampfs bei einer Knallgasexplosion verlangsamt oder verhindert UND, wo das Knallgas explodiert - ob in einer großen Halle, oder in einem engen Rohr UND ob das Knallgas gestaut unter Druck steht oder eben nicht.

    Das Ganze kann auch implodieren, bzw im - und explodieren. Es kann dabei aber auch Wasserstoffperoxid entstehen, der ist wiederum brennbar, ein Oxidator und kann seine eigenen Spielchen treiben.

    Worauf ich hinaus will, ich halte es für möglich, dass die Brände und Explosionen in Block3 und 4 auf Basis von Wasserstoff / Sauerstoff, je nachdem, wo es denn hinströmte und wie lang es dauerte, bis eine Zündquelle enstand, ob Druck im Spiel war oder nicht, verschiedene Auswirkungen haben kann und auch chemisch mindestens zwei Produkte dabei herauskommen können. Da kann in einem solch komplexen Gebilde, wie die beiden Reaktoren und ihre Peripherie durchaus eine Kette entstehen, zeitlich gesehen.
  • vosteivostei November 2011
    Und nochwas: Die Explosion vom 1er - das war definitiv eine Knallgasreaktion, man sah "schön" die starke Druckwelle, das Kondensat, kein Feuer. (Trotzdem heiß)

    Die vom 3er war anders.
  • ReinhardReinhard November 2011
    Aktuell 13.11.: Woher kam der Wasserstoff in Block 4

    Diese Frage wird wieder aktuell diskutiert. TEPCO hat Unterlagen veröffentlicht, in der die Aussage untermauert wird, dass in Block 4 auf der 5. Etage eine starke Explosion stattgefunden hat. Gleichzeitig zeigt TEPCO Bilder von den Zerstörungen an den Lüftungskanälen (http://www.tepco.co.jp/en/nu/fukushima-np/images/handouts_111110_01-e.pdf). TEPCO vermeidet in dieser Unterlage aber - genau wie in dem Bericht an die IAEA (http://www.iaea.org/newscenter/focus/fukushima/japan-report/) die klare Aussage, dass der Wasserstoff aus dem Block 3 stammt sondern präsentiert dies nur als eine mögliche Hypothese. Die Presse hat aber nicht so sorgfältig gelesen und macht daraus die Schlagzeile: Wasserstoff stammt aus Block 3.
    Das INPO (Institut of Nuclear Power Generation), eine Organistion der Atomkraftwerkbetreiber in den USA hat einen Bericht ins Internet gestellt über den Ablauf der Schweren Störfälle in Fukushima "Special Report on the Nuclear Accident at the Fukushima Daiichi Nuclear Power Station, INPO 11-005, November 2011
    (http://www.power-eng.com/content/dam/pe/online-articles/documents/2011/november/fukushima%20report.pdf)", der im wesentlichen den IAEA Bericht wiederholt, aber eine interessante Zeichnung zeigt, die aus einem anderen Bericht stammt.

    Hier ist das Bild:
    image

    Es zeigt drei Dinge:
    1) Die Ablaseleitung des System zur kontrollierten Druckentlastung benutzte die Filter des Containment-Lüftungssystems (Stand-by Gas Treatment System) mit. Es gibt also Filter in der Abblasestrecke.
    2) Die radioaktive Belastung der Filter nimmt von außen nach innen ab. Daraus folgert INPO dass das Wasserstoffgas rückwärts durch das Containment-Lüftungssystem bis in den 5. Stock geflossen.
    3) Das Bild zeigt, dass zwischen der 5. Etage und den Filtern sich 2 Rückschlagklappen befinden und zwischen den Filtern und dem Ablaufkamin noch einmal 3 Rückschlagklappen.
    Kommentar des Admin: Wenn man die Hypothese aufstellt, dass der Wasserstoff in Block 4 aus Block 3 stammt - wie INPO -, dann muss man unterstellen, dass alle 5 Rückschlagklappen versagt haben und dass der Wasserstoff aus Block 3 nicht den kürzeren und einfacheren Weg über den Kamin ins Freie genommen hat, sondern statt dessen gegen alle Strömungswiderstände durch die fünf Rückschlagklappen gegen den Druckaufbau in die 5. Etage des Block 4 geströmt ist. Da die Rückschlagklappen ausfallsicher konstruiert sind und nur bei innerem Überdruck öffnen, ist die Annahme, dass die Rückschlagklappen offen standen, bemerkenswert. Solche Statements sollte der Beteiber tunlichst vermeiden, denn dann müßte man in alle Sicherheitsanalysen einen neuen Störfall "Versagen der Rückschlagklappen" einführen.
    Natürlich vermeidet INPO die einzig richtige Schlußfolgerung: Wenn dies so passiert ist, dann muss man alle Doppelblöcke vom Typ GE Mark I mit einem einzigen gemeinsamen Kamin in den USA sofort abschalten und mit getrennten Abluftkaminen nachrüsten! INPO berät doch die Beteiber. Worauf wartet INPO denn noch?

    http://www.tec-sim.de/
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    block4-filter2.jpg 104K
  • dirkdirk November 2011
    Wenn das aus der Tec-Sim I-Net Seite stammt, sollte man so langsam an seinen Kompetenzen zweifeln. Laut Tepco, wie oben schon berichtet, hat die Explosion nicht in der 5.Etage sondern in der 4.Etage stattgefunden. Dies ist, wie ebenfalls oben, durch Fotos belegt. Zu anderen ist die Theorie von Tepco nicht neu und schon vor Wochen vermutet worden und mit den gleichen Zeichnungen ilustriert. Nur das jetzt die Fotos von den Fußböden hinzu gekommen ist.
  • dirkdirk November 2011
    Ich habe mir gerade nochmal die Tec-sim Seite durchgelesen.... geht ja gar nicht.
    z.b.
    "Dies ist rätselhaft, da in Block 2 definitv keine Explosion sondern nur ein Druckanstieg ("pressure surge") sich ereignet hat, der die Fassaden-Platte, die zur Begrenzung des Druckanstiegs vorgesehen war ("blow-out panel"), herausgedrückt hat" = Schwachsinn.

    Das INPO (Institut of Nuclear Power Generation), eine Organistion der Atomkraftwerkbetreiber in den USA hat einen Bericht ins Internet gestellt über den Ablauf der Schweren Störfälle in Fukushima "Special Report on the Nuclear Accident at the Fukushima Daiichi Nuclear Power Station, INPO 11-005, November 2011
    (http://www.power-eng.com/content/dam/pe/online-articles/documents/2011/november/fukushima%20report.pdf)", der im wesentlichen den IAEA Bericht wiederholt, aber eine interessante Zeichnung zeigt, die aus einem anderen Bericht stammt. = wurde von Tepco selbst in 09/11 veröffentlicht
    Es stellt sich zusätzlich die Frage, wo das viele Wasser in den Kellerräumen von Block 4 herkommt, da dort nicht in das Reaktordruckgefäß eingespeist wird sondern nur das Abklingbecken mit einem Fassungsvermögen von ca 1000 m3 nachgefüllt bei Bedarf nachgefüllt wurde und jetzt wegen der Kreislaufkühlung ders Abklingbeckens kein neues Wasser mehr dazukommt. = es wurde z.b. am 12.11. zuletzt 10T Frischwasser nachgefüllt.

    Neue Bilder zu den Zerstörungen in Block 3 und Block 4
    TEPCO zeigt neue Bilder von den Zerstörungen in Block 3 und Block 4 = NÖ. Nur Block 4 wurde gezeigt.

    Ich weiss nicht was der Kerl da schreibt. Note 6, setzen.

    Ich bitte alle Foris sich zu überlegen ob weiterer Mist von der Seite weiterhin zitiert werden sollte.

  • engeng November 2011
    @Reinhard: Die Aussage zu den angeblichen Rückschlagklappen in dem Schema hat außerdem einige Probleme: erstens wird zumindest in Deutschland eine Rückschlagklappe in einem Schemabild anders dargestellt. Und zweitens, selbst wenn es sich durchweg um Rückschlagklappen handeln sollte, was allerdings auf Grund der Anordnung stark bezweifelt werden darf, ist überhaupt nicht ersichtlich in welche Richtung sie jeweils wirksam sein sollen.
    In amerikanischen Schemazeichnungen ist dies ein Symbol für ein Disch (Discharge) Valve das mehrere Bedeutungen haben kann wenn es dazu keine Zusatzinformationen gibt.
    Wenn es Schieber mit Elektro-, Hydraulik oder Druckluftantrieb sind, müsste man wissen in welcher Stellung (auf oder zu) diese vor dem Stromausfall waren. Und das dürfte dann bestenfalls Tepco wissen, wenn überhaupt.
  • vosteivostei November 2011
    eng said:

    @Reinhard: [..]ist überhaupt nicht ersichtlich in welche Richtung sie jeweils wirksam sein sollen.



    Genau - upstream oder downstream...
    und wie gesagt, je nachdem wie, wo und wann, Knallgas kann auch Unterdruck erzeugen, wenn's hochgeht.
  • JorindeJorinde November 2011
    Auch wenn ich selber von tec-sims Seite zitiert habe:
    Schon dass er im April (!) geschrieben hat, der Störfall (!) sei vorbei, und jetzt müsse man ja nur noch ein bisschen kühlen, alles unter Kontrolle...hat mich damals erzürnt - andererseits bin ich kerntechnisch absolute Laiin und auf Infos von Profis angewiesen.
  • dirkdirk November 2011
    Es ist ja nicht von euch geschrieben, sondern von dem sogenannten Admin.
    Mir ist gestern die Hutschnur hoch gegangen als ich mir die Seite durch geschaut habe. Das reichte dann.
    Falls sich jemand hier aus dem Forum auf die Füße getreten fühlt, sorry das war nicht an eure Adresse gemeint.
  • vosteivostei November 2011
    Das ist doch der, der gerne 'ne Mauer um AKW bauen würde, weil Flugzeuge “nie und nimmer senkrecht “ abstürzen - oder? ^^
  • dirkdirk November 2011
    jepp
  • engeng November 2011
    Wer ist überhaupt auf die Idee gekommen das tec-sim eine seriöse Quelle sein soll?

    Wir haben doch hier schon reichlich oft feststellem müssen dass die Kommentare des tec-sim Admins falsche Schlussfolgerungen enthalten und manchmal auch völligen Unsinn.
  • ProsperoProspero November 2011
    dirk said:

    Es ist ja nicht von euch geschrieben, sondern von dem sogenannten Admin.
    Mir ist gestern die Hutschnur hoch gegangen als ich mir die Seite durch geschaut habe. Das reichte dann.
    Falls sich jemand hier aus dem Forum auf die Füße getreten fühlt, sorry das war nicht
    an eure Adresse gemeint.



    Der verzapft übrigens als "tangarra" seine Ungereimtheiten auch in den SPON-Foren, um Aufträge herein zu holen.... ;)
  • dirkdirk November 2011
    dirk said:

    Das muss aber ein grosser Druck gewesen sein, so wie der Fussboden aussieht.
    Ist das im oberen Bereich der Reaktordeckel?


    Back to Topic...
    ist das im Bild das gleiche Teil?


    Attachments
    44b410800509.jpg 30K
  • vosteivostei November 2011
    ääh, bei Bildausschnitten komm ich am besten mit Himmelsrichtung klar (?) ^^
  • dirkdirk November 2011
    westseite, links daneben die yellow cab
  • engeng November 2011
    @dirk: deine Frage habe ich jetzt nicht verstanden, in Zusammenhang mit "Reaktordeckel" und das "gleiche Teil".
    (In der roten Markierung ist jedenfalls nicht der Reaktordeckel zu sehen).
  • dirkdirk November 2011
    Sorry die rote Markierung ist nicht von mir.
    Wenn man das Bild zoomt ist unter diesem Gestell?? auch noch etwas dunkles erkennbar. Das dürfte der Deckel sein.
  • vosteivostei November 2011
    Das hier müsste der Zustand vor der Katastrophe sein:
    http://www.houseoffoust.com/fukushima/reactor4_inside.jpg
    Man beachte: es gibt zwei Vorrichtungen, um die beiden Kappen abzumontieren - die gelbe äußere ist ja größer, als die graue innere mit rotem Rand.

    http://www.houseoffoust.com/fukushima/overhead1.jpg
    Ich weiß nicht von wann das Videobild (erster link) war, in natura denke ich, dass die gelbe Kappe und die innere genau umgekehrt gelagert wurden, nebst ihrer Montagevorrichtungen.

    http://www.houseoffoust.com/fukushima/hires1.jpg
    diesem Bild (schlechte Quali) müsste die innere Kappe eigtl. am nordöstlichen Ecke zu finden sein.

    Variante2: die Vorrichtung wurde noch nicht von der inneren Kappe entfernt. Dann könnte es mit Dirks Bild hinhauen. Man hatte ja mehr vor, als nur Brennstoff zu wechseln. Das wäre platzsparender auf dem Servicedeck.


  • dirkdirk November 2011
    Bei ~3.00 kann man die yellow Cap und den vermeintlichen Reaktordeckel sehen.
    http://astrosoccer.blog.de/2011/03/27/akw-fukushima-brandaktuelles-video-heute-2011-03-10899694/
    Laut den Oestercreek Zeichnungen liegen die beiden nebeneinander, also wie auf dem Video. Ich denke auch das die Hebevorrichtungen noch drauf sind.
  • vosteivostei November 2011
    Ja, das ist der Deckel und die Hebe Vorrichtung liegt schräg drauf.
  • hobbyphysikerhobbyphysiker November 2011
    Kurze Frage an dieser Stelle zu der Theorie der Wasserstoff kommt aus Reaktor 3.
    Wäre es nicht wahrscheinlicher anzunehmen, das der aus dem Abklingbecken von Reaktor 4 kommt? Gibt es Daten zur gebildeten Wärmemenge/Zeit für diese Stäbe, die ja wohl erst kurz vor der Havarie gezogen wurden und diese Wärmemenge entsprechend hoch sein musste zum Zeitpunkt der Havarie?

    Eine partielle Schmelze würde schon ausreichen, um eine geringe Menge von Wasserstoff zu erzeugen und die Explosionsgrenzen für eine Knallgasreaktion sind ja bekanntlicherweise sehr weit (ca 4 - 77%) ......

    Das wiederholte Einleiten von Hydrazin verwundert mich auch und an die Entfernung von Sauerstoff glaube ich nur bedingt, da man Kontakt hat zur Atmosphäre und sich im Gleichgewicht immer wieder Sauerstoff einfängt. Hydrazin wird sich katalytisch zersetzen in Ammoniak und Stickstoff (Disproportionierung) in Gegenwart von Metallen. Ammoniak/Hydrazin treibt dann den pH Wert hoch, und das hat nichts mit Betonteilen zu tun in dem Becken.
    Die Wirkung als Reduktionsmittel sehe ich da schon eher im Vordergrund, da ich vermute, dass mehrere Stäbe stark beschädigt sind und man mit Hydrazin die Oxidationsstufen von Metallen reduziert, was einen direkten Einfluß auf deren Löslichkeit nimmt. Dass man den Teufel mit dem berühmten Belzebub austreibt ist auch klar, denn Hydrazin ist krebserregend im Tierversuch und seine TRK entsprechend gering.
  • vosteivostei November 2011
    @hobbyphysiker
    Zwecks dem Wasserstoff - das wird man erst erfahren, wenn überhaupt, wenn angefangen wird die SFPs zu räumen - dem Zeitplan nach will man damit in ca 3 Monaten beginnen.
    Und das mit dem Hydrazin kann auch mit den Gestellen zu tun haben, in denen die BE lagern. Zumindest teilweise scheinen welche im Einsatz zu sein, die aus einem Verbundmaterial mit Bor bestehen und dünnwandiger sind. Dadurch kriegt man mehr BE ins Becken. In Europa hat man die wieder abgeschafft, weil die Partikel produzierten.
  • hobbyphysikerhobbyphysiker November 2011
    @ vostei

    Was hat das Bor mit dem Hydrazin zu tun?
  • vosteivostei November 2011
    Das ist ein Verbundwerkstoff - eine Art metallischer Kunststoff mit Zirkonium und Bor. Wenn ich @home bin kann ich mal den Link suchen ^^...- es ist spröde, aber nicht so zerbrechlich wie Keramiken.
  • dirkdirk November 2011
    In den neu veröffentlichen Videos gibt es eins wo mindestens für 10Minuten das AB4 unter Wasser gezeigt wird.
    Die Explosion fand in der 4.Etage und nicht in der 5.Etage statt. Nach der AB4/Wasserstofftheorie hätte demnach der W.Stoff von oben nach unten strömen müssen.
  • hobbyphysikerhobbyphysiker November 2011
    @dirk

    Mal eine dumme frage, die Etagen sind ja nicht getrennt daher breitet sich der Druckstoss in alle Richtungen aus und richtet den groessten Schaden an der schwachsten Stelle an. Woher wissen wir das die Explosion in der 4 Etage war?
  • hobbyphysikerhobbyphysiker November 2011
    @vostei
    Glaube ich ja alles gerne, aber was hat dsa mit dem Hydrazin zu tun?
  • dirkdirk November 2011
    weil der Fußboden der 5.Etage nach oben gedrückt wurde und der Fußboden der 4.nach unten.
    Siehe auch weiter oben 10.11.
    http://www.tepco.co.jp/en/nu/fukushima-np/images/handouts_111110_01-e.pdf
    http://cryptome.org/eyeball/daiichi-111011/daiichi-111011.htm
  • hobbyphysikerhobbyphysiker November 2011
    @ dirk
    Ok durchschlagendes Argument, aber alle Leitungen der Klimaanlage sind zerstört, so dass der Ort der Enstehung des Wasserstoffs ungeklärt ist ausser der Tatsache, dass er sich dort durch ein Zündquelle in der 4. Etage entzündet hat. Denn Knallgas geht nur durch eine Zündquelle hoch, oder durch Pt Katalsye nach meinem Wissen. Da eine Klimaanlage normalerweise Zuluft- und Abluftkanäle hat und in einem AKW gehe ich von einem geschlossenen System mit Filteranalgen aus, kann die Enstehung des Wasserstoffs durchaus im gesamten Gebäude 4 gewesen sein inkl der 5 Etage und der Wasserstoff sich in den pipes einfach angereichert hat. Wie oft die Luft zirkuliert hat, wie hoch die Verweilzeit ist - keine Ahnung. Vielleicht hat es auch nur einen Durchlauf benötigt durch eine massive Wasserstoffblase und schon sind alle Theorien wieder offen.....

  • dirkdirk November 2011
    Wenn demnach das AB4 die Ursache ist, müssten die BS massiv beschädigt sein. Dadurch also auch das Wasser hochgradig kontaminiert.
    Aber weder das eine noch das andere ist der Fall.
    siehe auch dieses Video. bis über der Mitte vorspulen.
    http://www.tepco.co.jp/en/news/110311/movie_1111/1111_21-e.html
  • hobbyphysikerhobbyphysiker November 2011
    Ok überzeugt, der Wasserstoff hat mit dem Becken 4 nichts zu tun. Dann bleibt nur noch die Frage wo kommt er her und was das Knallgas zu Explosion gebracht.

    Sind AKWS eigentlich ExSchutz ausgerüstet? Sind die Steuerungen der Ventile elektrisch oder pneumatisch ausgeführt?
  • dirkdirk November 2011
    Laut Tepco Theorie über die Abluftleitungen, 2x3stufige Filter in B4...
    In bestimmten Bereichen wird bestimmt mit Ex Material gearbeitet.
    Nur zu dem zeiptpunkt war keine Stromversorgung vorhanden. Ausser evtl Batteriestrom.

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