Die Zahl der Kommentare auf unsere Fukushima-Beiträge ist jenseits der 1000er Marke. Es wird zu unübersichtlich!
Daher gibt's dieses Forum, bei dem ihr über den Unfall von Fukushima kommentieren könnt, was das Zeug hält!
Zu einer kleinen Einführung, hier entlang.
Ihr seid neu hier? Das physikBlog hat in vier Artikeln den Unfall von Fukushima begleitet. Eine Lektüre, zumindest des Aktuellsten, empfiehlt sich vor dem Mitdiskutieren!
Es sei erwähnt, dass wir bei der Moderation der Kommentare hier weniger streng sind, als im Blog. Ihr seid freier in eurer Themenwahl.
Viel Spaß, André & Andi vom physikBlog.
Zumindest bis heute.
Dieser Skandal fliegt seltsamerweise weitgehend unterhalb der Aufmerksamkeitsschwelle der überregionalen Presse. Und wenn ich nicht zufällig in der Region wohnen würde, wahrscheinlich auch an mir. Dabei ist es einer der größten Umweltverschmutzungsskandale der Nachkriegszeit in Deutschland und dazu noch einer, der einen Haufen Mitarbeiter mit extrem hohen PCB-Dosen verseucht hat, was am Ende auch nicht viel lustiger ist als eine Überdosis Radioaktivität (die aber, da bin ich mir sicher - mit Riesentamtam durch die Presse gejagt würde). Immerhin 6 Mitarbeiter sind bereits an Krebs erkrankt.
Das interessanteste an dem Skandal ist dabei nicht die kriminelle Energie von Envio. In ihren Unternehmensbroschüren wurde immer von patentierten Verfahren zur Entsorgung der PCB-belasteten Transformatoren gesprochen, am Ende konnte Envio (aus Kundensicht) besser sein, weil sie auf die Gesundheit der Mitarbeiter gesch****en haben.
Der eigentlichen Skandal aber: Die Überwachung, der Envio als potenziell umweltgefährdendes Unternehmen ausgesetzt war, hat komplett versagt. Und dabei nicht nur passiv (also gepennt), sondern aktiv. In der Kommunikation zwischen der Aufsichtsbehörde in Arnsberg (jaja, aus diesem Kaff tief im Sauerland heraus wird die 600.000 Einwohner-Stadt Dortmund regiert … ) wurde besprochen, welche Informationen denn an die Grünen weitergegeben werden dürfen und welche nicht. Alles was möglicherweise kritisch war, wurde als Geschäftsgeheimnis klassifiziert und war damit nicht öffentlich zugänglich.
Das ist so skandalös, dass kleinere Details wie die Tatsache, dass Überprüfungen immer frühzeitig angekündigt wurden, schon fast keine Rolle mehr spielen.
Irgendwie erinnert diese Art der Überwachung doch stark an die Kontrolle des Finanzsektors, bei der auch so gut wie keine Transparenz herrscht und wo man als Außenstehender eigentlich permanent das Gefühl hat, dass einem die wirklich wichtigen Informationen vorenthalten werden.
Man kann den Piraten viel vorwerfen, eines aber sicherlich nicht: Dass die Idee der Piraten, Transparenz in die öffentliche Verwaltung zu bringen, eine dumme ist. Nein, das ist es nicht und es ist auch keine Spinner-Idee. Man kann nach Skandinavien schauen und sehen, wie eine transparente Verwaltung zu weniger Fehlern und viel weniger Korruption führt. Und damit zu einer Verwaltung, die den Bürgern dient. Die die Nummer ja am Ende immerhin bezahlen ….
Abstract
The major tobacco manufacturers discovered that polonium was part of tobacco and tobacco smoke more than 40 years ago and attempted, but failed, to remove this radioactive substance from their products. Internal tobacco industry documents reveal that the companies suppressed publication of their own internal research to avoid heightening the public’s awareness of radioactivity in cigarettes. Tobacco companies continue to minimize their knowledge about polonium-210 in cigarettes in smoking and health litigation. Cigarette packs should carry a radiation-exposure warning label.
Im Norden der Volksrepublik, in der Inneren Mongolei, betreibt China mit den begehrten Rohstoffen der Seltenen Erden internationale Handelspolitik. Die Spezialmetalle sind zwar nicht wirklich selten, aber schwierig abzubauen. Die Umweltschäden vor Ort sind unübersehbar.
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