Willkommen zum Fukushima-Info- und -Diskussions-Forum des physikBlogs.

Die Zahl der Kommentare auf unsere Fukushima-Beiträge ist jenseits der 1000er Marke. Es wird zu unübersichtlich!
Daher gibt's dieses Forum, bei dem ihr über den Unfall von Fukushima kommentieren könnt, was das Zeug hält!

Zu einer kleinen Einführung, hier entlang.

Ihr seid neu hier? Das physikBlog hat in vier Artikeln den Unfall von Fukushima begleitet. Eine Lektüre, zumindest des Aktuellsten, empfiehlt sich vor dem Mitdiskutieren!

Es sei erwähnt, dass wir bei der Moderation der Kommentare hier weniger streng sind, als im Blog. Ihr seid freier in eurer Themenwahl.

Viel Spaß, André & Andi vom physikBlog.

Übersicht Anlagensituation
  • vosteivostei Oktober 2011
    http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsww/Quakes/usb0006cxr.php
    http://www.net-tribune.de/nt/node/68673/news/Erdbeben-der-Staerke-52-erschuettert-Fukushima
    Ein Beben mal wieder, aber nicht 120, sondern 34,1 km südlich des AKW, wie sich unschwer mit google-earth zB ausmessen lässt.
  • vosteivostei Oktober 2011
    http://hydrogenbiofuel.com/remix-fukushima-underwater-video-heat-pumps-reactor-units-5-and-6-tepco-102411/
    Ein Unterwasservideo vom Heat Removal Sea Water System RHRS, dem Wärmetauscher des 5er Blocks, ich parke das hier mal, falls es schon wo verlinkt sein sollte - Bescheid plz ;)
  • TimTim Oktober 2011
    dirk hat im Forum an anderer Stelle (http://fukushima.physikblog.eu/discussion/comment/5724#Comment_5724) ein interessantes PDF mit vielen Infos und Bildern gepostet:

    > Progress Status Classified by Issues (Photos and Figures) by TEPCO - 18th Oct.
    http://www.tepco.co.jp/en/press/corp-com/release/betu11_e/images/111017e6.pdf

    ---

    An der Stelle auch nochma der Hinweis auf den Thread im Phsyicsforum:

    > Japan Earthquake: nuclear plants
    http://www.physicsforums.com/showthread.php?t=480200

    Finden sich oft interessante Infos und Diskussionen.
  • TimTim Oktober 2011
    > Report from Fukushima Daiichi (second installment) October 21, 2011



    TEPCO press video. Video tour of Fukushima Daiichi site including views of reactor and turbine buildings as well as some of the water treatment facilities. Good views of the size of the temporary breakwaters. Part of TEPCO's attempt to maintain transparency about site conditions and operations. This is the second video tour - the other with a similar title is also on this channel.


    Schon ein paar Tage alt das Video der Tour.

    Eine Frage habe ich:
    Was bringt der "temporary seawall" wenn er nicht durchgehend ist / an den Seiten offen ist?

  • TimTim Oktober 2011
    > #Fukushima I Nuke Plant: Crack Found on Spent Fuel Pool Crane | EX-SKF
    http://ex-skf.blogspot.com/2011/10/fukushima-i-nuke-plant-crack-found-on.html

    A crack was found in the casing of the axle junction of the ceiling crane in the Spent Fuel Pool at Fukushima I Nuke Plant. I don't remember ever hearing about this facility, other than "everything is normal".

    The crack, which wasn't found out until October 27, is about 5-millimeter wide, and goes all around the circumference of the casing.

    From TEPCO's handout for the press (10/28/2011):

    image

    image

    The Spent Fuel Pool currently contains 6,375 spent fuel rods, according to Asahi Shinbun (10/29/2011). The newspaper also says the crack is considered to have formed after the March 11 earthquake.


    Bilder in groß und interessante Comments bei EX-SKF.
  • engeng Oktober 2011
    Nun ja, ein Riss im Gehäuse der Antriebswelle ist zwar nicht alltäglich, aber auch nichts wirklich außergewöhnliches. Dafür kann es unterschiedliche Ursachen geben.
  • TimTim November 2011
    Wenn das Teil in den Fuel Pool darunter stürzen sollte, wäre das natürlich sehr ungünstig.
  • TimTim November 2011
    Siehe zB:

    > All Things Nuclear • Fission Stores #64: Nuclear-Sized Sink Stopper
    http://allthingsnuclear.org/post/12192304348/fission-stores-64-nuclear-sized-sink-stopper
  • vosteivostei November 2011
    Spent Fuel Pool Building btw - das ist das extra Gebäude.
    Das ist ein Gehäuse, welches sich eigtl problemlos tauschen lässt. Was mir nicht gefällt ist das braune rechts und links und in der Mitte. Da drückst schon ewig lange die Fettfüllung raus.
    Das schlimmste was beim Einsatz des Krans passieren kann, wäre, dass die Welle festgeht. Deswegen fällt er aber nicht in den Pool.
    Wozu dient es? Bei einer axialen Anordnung braucht man, was die Lagerung und die Welle betrifft einen Längenausgleich, also sowohl Fest, als auch Loslager. Bei der Welle ist es das gleiche - unter dem Gehäuse sitzt vermtl. eine ineinandergesteckte Verzahnung als Längenausgleich. Variante 2: ein kleines Getriebe. Rechts ist übrigens der Lagerbock zu sehen. Daran ist eine Leitung angeflanscht. Da diese übermalt ist dient sie vermtl. zur Schmierung. Eine Hydraulikleitung wiederum würde normal nicht angemalt werden.
  • TimTim November 2011
    Von dirk ein interessantes PDF zum Stand der SFPs:
    http://www.tepco.co.jp/en/nu/fukushima-np/images/handouts_111106_01-e.pdf

    Ref: http://fukushima.physikblog.eu/discussion/comment/5815#Comment_5815

    image

    Sie wollen die Strahlungsbelastung im Poolwasser reduzieren. Sie fangen bei R2 an.
    R1 und R3 haben auch sehr hohe Werte - im Vergleich zu R4.

    Mag jemand bitte die alten Messergebnisse heraus suchen?
    Wieso ist der Pool in R2 am Stärksten belastetet - durch die Verdunstung aus dem Suppression Pool?

    Die niedrigen Werte in R4 sind auch bemerkenswert. Hier könnte mehr Wasseraustausch/Verdunstung durch den erhöhten Kühlbedarf gewesen sein - aber lassen sich damit die Unterschiede erklären und die mögliche starke Beschädigung?
  • engeng November 2011
    Das Problem mit den Messwerten: wir wissen nicht wie belastet das entsprechende Wasser im Kühlkreislauf war bzw. noch ist. Kommt die Belastung also aus dem Pool selber oder, zumindest ein Teil davon, aus dem Kühlwasser?
  • TimTim November 2011
    > Japan: Roboteranzug für Atom-Arbeiter in Fukushima - Gesellschaft - FAZ
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/japan-roboteranzug-fuer-atom-arbeiter-in-fukushima-11521916.html

    Um den Arbeitern im atomar verseuchten Fukushima wenigstens einen Teil ihrer Bürde abzunehmen, hat ein findiger Hersteller einen Roboteranzug entworfen.


    1 Minute Videobeitrag
  • TimTim November 2011
    Roboteranzug soll Fukushima-Arbeitern helfen:

    Eine Technologie die ursprünglich dazu entwickelt wurde, körperbehinderten Menschen zu helfen, könnte nun auch die Tätigkeit der Arbeiter vor Ort erleichtern. Die Schutzanzüge, welche die Angestellten im AKW Fukushima Daiichi tragen müssen, haben ein Gewicht von 15 Kilo plus eventuell benötigter Ausrüstung. Trotz Maßnahmen wie Kühleinrichtungen in den Anzügen, sind etwa das Verbinden von Leitungen und das Öffnen großer Ventile gleich in doppelter Weise “schwere Arbeit”.

    Der Roboter-Anzug der auf den englischen Namen “Robot Suit HAL” hört, wurde von der in der Präfektur Ibaraki ansäßigen Firma Cyberdyne Inc. entwickelt. Er unterstützt Bewegungen der Muskeln, etwa beim Heben von Gegenständen durch seine eigene Energie und entlastet diese dadurch. Möglich wird dies durch eine Übertragung der vom Gehirn ausgehenden Nervenreize, welche die Muskeln in Bewegung versetzen sollen auf Sensoren innerhalb des Anzugs. So wird dann etwa die Kraftaufwendung bei der Hebebewegung des Arms durch den Motor des Geräts unterstützt.

    Noch ist nicht entschieden, ob diese “Cyborg-Einheit” bei Arbeitern in Fukushima tatsächlich Anwendung finden wird. Das System von HAL (Hybrid Assistive Limb) könnte jedoch in der Zukunft körperlich anstrengende Arbeiten wie jene im Atomkraftwerk durchaus vereinfachen. Ein Professor der Universität von Tsukuba (Präf. Ibaraki) ist der Ansicht, durch den Einsatz könne möglicherweise sogar die vollständige Kontrolle über die Anlage schneller erreicht werden, als bislang vermutet. Über die entsprechenden Tests und Pläne berichteten NHK und Mainichi Shimbun.


    Source: http://www.spreadnews.de/japan-aktuell-kinder-in-fukushima-mit-niedriger-gewichtszunahme/1117137/
  • clancy688clancy688 November 2011
    Tim said:


    Wieso ist der Pool in R2 am Stärksten belastetet - durch die Verdunstung aus dem Suppression Pool?



    Bin da gerade eben rein zufällig, fünf Minuten bevor ich deinen Post gelesen hab, auf was gestoßen:

    nytimes said:


    The threat is considered so severe that at the start of the crisis Friday, immediately after the shattering earthquake, Fukushima plant officials focused their attention on a damaged storage pool for spent nuclear fuel at the No. 2 reactor at Daiichi, said a nuclear executive who requested anonymity because his company is not involved in the emergency response at the reactors and is wary of antagonizing other companies in the industry.

    The damage prompted the plant’s management to divert much of the attention and pumping capacity to that pool, the executive added. The shutdown of the other reactors then proceeded badly, and problems began to cascade.



    http://www.nytimes.com/2011/03/15/world/asia/15fuel.html?ref=asia

    Also direkt nach dem Erdbeben hatte SFP2 irgendwelche Probleme die zumindest so groß waren, dass alle Augen auf dem Ding lagen UND Pumpen benutzt werden mussten. Erinnert sich noch wer an den offiziellen Unfallbericht in welchem Unit 2 ein Großteil der Radioaktivitätsfreisetzungen zugeschrieben wurden?


    Tim said:


    Die niedrigen Werte in R4 sind auch bemerkenswert. Hier könnte mehr Wasseraustausch/Verdunstung durch den erhöhten Kühlbedarf gewesen sein - aber lassen sich damit die Unterschiede erklären und die mögliche starke Beschädigung?



    Was für mögliche starke Beschädigungen? Die Videoaufnahmen des Pools zeigen doch, dass die ganzen Brennelemente noch ganz zu sein scheinen.
    Es redet zwar die ganze Welt immer von SFP4 als ob er für den Großteil des Fallouts verantwortlich war, aber meiner Meinung nach beweisen die Wasserproben (schon im April waren die Werte sensationell niedrig... bei unter 100 Bq/cm³ C137), dass zumindest in diesem Pool sehr wenig passiert ist.
  • dirkdirk November 2011
    Tim said:

    Roboteranzug soll Fukushima-Arbeitern helfen:

    Eine Technologie die ursprünglich dazu entwickelt wurde, körperbehinderten Menschen zu helfen, könnte nun auch die Tätigkeit der Arbeiter vor Ort erleichtern. Die Schutzanzüge, welche die Angestellten im AKW Fukushima Daiichi tragen müssen, haben ein Gewicht von 15 Kilo plus eventuell benötigter Ausrüstung. Trotz Maßnahmen wie Kühleinrichtungen in den Anzügen, sind etwa das Verbinden von Leitungen und das Öffnen großer Ventile gleich in doppelter Weise “schwere Arbeit”.

    Der Roboter-Anzug der auf den englischen Namen “Robot Suit HAL” hört, wurde von der in der Präfektur Ibaraki ansäßigen Firma Cyberdyne Inc. entwickelt. Er unterstützt Bewegungen der Muskeln, etwa beim Heben von Gegenständen durch seine eigene Energie und entlastet diese dadurch. Möglich wird dies durch eine Übertragung der vom Gehirn ausgehenden Nervenreize, welche die Muskeln in Bewegung versetzen sollen auf Sensoren innerhalb des Anzugs. So wird dann etwa die Kraftaufwendung bei der Hebebewegung des Arms durch den Motor des Geräts unterstützt.

    Noch ist nicht entschieden, ob diese “Cyborg-Einheit” bei Arbeitern in Fukushima tatsächlich Anwendung finden wird. Das System von HAL (Hybrid Assistive Limb) könnte jedoch in der Zukunft körperlich anstrengende Arbeiten wie jene im Atomkraftwerk durchaus vereinfachen. Ein Professor der Universität von Tsukuba (Präf. Ibaraki) ist der Ansicht, durch den Einsatz könne möglicherweise sogar die vollständige Kontrolle über die Anlage schneller erreicht werden, als bislang vermutet. Über die entsprechenden Tests und Pläne berichteten NHK und Mainichi Shimbun.


    Source: http://www.spreadnews.de/japan-aktuell-kinder-in-fukushima-mit-niedriger-gewichtszunahme/1117137/


    Ganz neu ist das nicht, Amerikanische Soldaten soll es auch helfen. Auch in abgewandelter Form Behinderten
    http://www.gmx.net/themen/gesundheit/krankheiten/088cku8-rollstuhlfahrer-laufen-wieder
  • dirkdirk November 2011
    Jede Menge bis jetzt nicht gezeigter Videos/Fotos
    http://www.tepco.co.jp/en/news/110311/111111-e.html
  • JorindeJorinde November 2011
    Laufen die Videos bei Euch? bei mir nämlich nicht...
  • vosteivostei November 2011
    Jorinde said:

    Laufen die Videos bei Euch? bei mir nämlich nicht...


    Jo, im Windoof Mediaplayer. Ansonsten mal den link koperen und mit dem VLC ausprobieren. Den gibbets auch für Linux und Co.

  • dirkdirk November 2011
    In Japan setzt man immer noch auf Windoof... Man sollte dehnen mal sagen das es besseres gibt. Siehe auch die Webcam.
    Für Firefox/Aurora gibt es ein PlugIn, dann geht es.
  • TimTim November 2011
    Hab die ersten Dreizehn bisher angeschaut. Sind einige interessante Einsichten. Besonders wenn man die Kraftwerke kennt/einschätzen kann.
  • dirkdirk November 2011
    Man kann z.b sehen das die Lademaschine von Unit 1 nicht eingebrochen ist
  • TimTim November 2011
    > Press gain access to Fukushima plant / Media get firsthand look at devastation caused by tsunami, hydrogen blasts : National : DAILY YOMIURI ONLINE (The Daily Yomiuri)
    http://www.yomiuri.co.jp/dy/national/T111114005778.htm

    Reactor buildings ripped apart by explosions at the Fukushima No. 1 nuclear power plant. Facilities severely damaged by the March 11 tsumani. As a member of the press, I saw the crippled facilities firsthand on Saturday while battling my own fears of high radiation exposure.

    Joining the first press tour to the power plant, eight months after the Great East Japan Earthquake, I headed to the site aboard a bus from J-Village about 20 kilometers south. Originally a sports facility, J-Village is currently used as the base for workers at the crippled plant.

    Wearing protective gear along with cotton and rubber gloves on each hand, I began to sweat even before being told to put on a full-face mask about three kilometers from the plant.

    We had to wear the masks to prevent internal radiation exposure, but I had difficulty breathing because the mask stuck to my face every time I inhaled. I imagined it would be quite hard to work in this clothing.

    Guards in the same outfits stood at the main gate of the plant, keeping an eye on comings and goings.

    Aboard the bus was a worker tasked with checking radiation, who constantly read out radiation levels. Tension on the bus spiked when he said, "It's 20 microsieverts per hour."

    I realized how devastating the accident was when we arrived on a hill about 34 meters above sea level to take in a wider view of the site.

    From the hill, we could see the 45-meter-high No. 4 reactor building in the foreground, which had been severely damaged with only its steel framework remaining. I also spotted a large green crane used to pull nuclear fuel from the pressure vessel--it should not have been visible as it is supposed to be inside the building.

    Behind the No. 4 reactor building was the No. 3 building, which showed much more severe damage with bent steel beams clearly visible.

    The No. 3 reactor building was hit by hydrogen explosions on March 14, and it is believed that hydrogen from the site also caused an explosion at the No. 4 reactor building.

    The reactor buildings, which are the last line of defense to prevent radioactive materials from leaking, have one-meter-thick concrete walls. I was overwhelmed to see the devastating power of the explosions that destroyed such solid walls. I also thought it was lucky nobody was killed in the explosions.

    "It's 40 microsieverts [per hour]," we were told when the bus arrived near the coast, about 10 meters above sea level, almost the same height as the reactor buildings.

    This area, where the turbine buildings are located, was submerged by the tsunami. I was able to see a lot of debris still left from the explosions there, suggesting work has not progressed as much as in areas further inland.

    At that time, the dosimeter in the bus suddenly showed high readings. It measured 800 microsieverts per hour in front of the No. 4 turbine building and 1 millisieverts--or 1,000 microsieverts--per hour in front of the No. 3 building.

    "[The high radiation] is caused by radiation-contaminated debris scattered by the hydrogen explosions," said an official of Tokyo Electric Power Co., the plant's operator. "It's also because radiation has been leaking from the damaged buildings."

    The high readings prompted the bus driver to quickly accelerate out of the area to minimize the radiation exposure.


    There were several large trailers stuck in the ground near the No. 3 and No. 4 turbine buildings, and a nearby cafeteria building's first floor was destroyed.

    The lower part of the turbine buildings, on the other hand, showed almost no damage as they were sturdy enough to withstand the power of the tsunami, but could not prevent the water from leaking in through small openings.

    Had the emergency generators not been in the basements of the turbine buildings, they would not have been submerged and could have prevented the nuclear crisis from developing.

    The tour ended with a visit to the main building of the Fukushima No. 1 nuclear power plant, where a task force of about 100 officials has been set up on the second floor to manage about 3,000 workers at the power plant.

    Goshi Hosono, state minister in charge of the nuclear crisis, was on the press tour. "We've made it to this stage thanks to the great efforts the workers have made," he said to officials at the main building. "Let's achieve Step 2 by the end of the year," he added, referring to the stage stipulated in the road map TEPCO and the government compiled, whose targets include the cold shutdown of reactors.

    The members on the press tour remained aboard the bus while moving around the plant. After about three hours there, the dosimeter I was carrying recorded 75 microsieverts of accumulated radiation exposure, about 1.25 times higher than the dose received during a chest X-ray.

    When I returned to J-Village, I felt ill from the heat and fatigue.


  • TimTim November 2011
    > Video of J-Village, Fukushima I Nuke Plant by the Press, 11/12/2011 | EX-SKF
    http://ex-skf.blogspot.com/2011/11/video-of-j-village-fukushima-i-nuke.html

    The video is from the November 12, 2011 press tour of J-Village and Fukushima I Nuclear Power Plant, first since the accident. The members of the press were limited to those who belong to the press club and the foreign correspondent club.

    However, Shingetsu News Agency is distributing the video free of charge to independent journalists and the net based media as the protest against Japan's "media cartel", and here it is, with occasional English captioning by Tokyo Brown Tabby. (For more about Shingetsu News Agency, read Tokyo Brown Tabby's explanation of the video on Youtube.)



  • dirkdirk November 2011
    Measurement result of radioactivity concentration of water treatment
    http://www.tepco.co.jp/en/nu/fukushima-np/images/handouts_111118_01-e.pdf
  • TimTim November 2011
    - New pictures of the infrared units 1 and 3:
    Tepco source: http://www.tepco.co.jp/en/nu/fukushima-np/images/handouts_111015_04-e.pdf

    New photos of dating Tepco 13 and October 14, 2011, to allow comparisons with an aerial photo of the plant to determine the elements or areas visible hottest.

    Source: http://fukushima.over-blog.fr/article-voir-fukushima-24-88136573.html

    Englisch: http://translate.googleusercontent.com/translate_c?rurl=translate.google.de&sl=fr&tl=en&u=http://fukushima.over-blog.fr/article-voir-fukushima-24-88136573.html&usg=ALkJrhg0Hlo-BK-WF5_VHk_A6_C1MlhvNg

    Dort gibt es noch ein paar Fotomontagen mit den zwei TEPCO Bildern.


    Wäre natürlich super, die für die ganze Gebäudefläche, alle Gebäude und die gesamte Anlage zu Gesicht zu bekommen..
  • TimTim November 2011
    > The Geology of Fukushima - Le blog de Fukushima
    http://fukushima.over-blog.fr/article-the-geology-of-fukushima-88575278.html

    Hatten wir schon ma; jetzt aber ins Englische übersetzt.
  • JorindeJorinde November 2011
    Was ist von dem hier

    http://www.economic-undertow.com/2011/11/07/non-battle-of-fukushima/

    beschriebenen Szenario zu halten?
    Nach Ansicht dieses Autors ist das Corium schon unterwegs Richtung Grundwasser (ich war ja so blauäugig zu meinen, dass es noch größtenteils im Containment rumhängt).

    Was meinen die Fachleute?
  • dirkdirk November 2011
    Bleib bei deiner Meinung!! Ich stimme dir zu.
  • clancy688clancy688 November 2011
    Im physicsforums wurde so eine Sache oftmals als unwahrscheinlich abgetan. Wenn der Kern in Richtung Grundwasser unterwegs ist, muss der Reaktordruckbehälter schon größere Löcher haben.
    Nur sind die ganzen Thermocouples noch am Daten senden. Und die Dinger hängen unten am Druckbehälter. Wär da was durch marschiert, wären die Dinger weg.
    Das spricht jetzt nicht gegen kleinere Massen an Corium, die z.B. durch die Fassungen der Steuerstäbe abgeflossen sind. Aber größere Löcher lassen sich nicht mit dem Überleben der Temperaturmessgeräte in Einklang bringen.

    Hab mal schnell gesucht:
    http://physicsforums.com/showthread.php?p=3399040#post3399040 ab hier geht's um die Thermocouples (ist aber ein bisschen unübersichtlich)
  • hobbyphysikerhobbyphysiker November 2011
    @alle

    Einfach mal schräg bohren und nachsehen damit wäre auch das Problem des Wassers in den Kellern gelöst, sorry für den unsachlichen Kommentar.

    Aber was man machen kann ist senkrecht bohren und in unterschiedlichen Tiefen einfach messen und Bodenproben ziehen - aber es wird dabei bleiben - nach was man nicht sucht gibt es auch nicht.

    Wir gehen immer wieder bei unseren Annahmen von schwarz-weiss-Annahmen aus, die Realität ist wahrscheinlich grau. Mein Bild ist etwas anders, das Corium ist zum grössten Teil noch im Druckbehälter/Reaktor und bedarf Kühlung, sonst hätte man damit schon längst aufgehört.

    Kleine Mengen Corium haben sich in den Beton gefressen und haben sich mineralisiert und verdünnt. Was nun davon den Weg durch den Beton gefunden hat ist fraglich, und wie gesagt einfach mal bohren.......
  • TimTim November 2011
    Evtl von Interesse:

    # Status der Gegenmaßnahmen in Fukushima Daiichi (Stand: 04.11.2011)
    # Zustand Fukushima Daiichi am 02.11.2011 um 06:00 Uhr (MEZ)
    # Umweltauswirkungen am Standort Fukushima Daiichi (Stand: 02.11.2011)

    http://fukushima.grs.de/
  • vosteivostei November 2011

    @alle

    Einfach mal schräg bohren und nachsehen damit wäre auch das Problem des Wassers in den Kellern gelöst, sorry für den unsachlichen Kommentar.

    Aber was man machen kann ist senkrecht bohren und in unterschiedlichen Tiefen einfach messen und Bodenproben ziehen - aber es wird dabei bleiben - nach was man nicht sucht gibt es auch nicht.

    Wir gehen immer wieder bei unseren Annahmen von schwarz-weiss-Annahmen aus, die Realität ist wahrscheinlich grau. Mein Bild ist etwas anders, das Corium ist zum grössten Teil noch im Druckbehälter/Reaktor und bedarf Kühlung, sonst hätte man damit schon längst aufgehört.

    Kleine Mengen Corium haben sich in den Beton gefressen und haben sich mineralisiert und verdünnt. Was nun davon den Weg durch den Beton gefunden hat ist fraglich, und wie gesagt einfach mal bohren.......



    Das geht auch mit Schallwellen wunderbar. Als Quelle LKW mit Vibratoren landseitig und seeseitig mit Sprengladungen - weit weg. Auf dem Gelände und um das Gelände herum dann Geophone verteilt und gut ists. Aber das oder auch Bohrungen - das würde man mitkriegen und dann kämen Fragen wegen der Ergebnisse.
  • engeng November 2011
    Zum Szenario im Beitrag von Jorinde:
    Auf der Grafik ist unter dem Reaktor nur eine relativ dünne Betonplatte zu sehen.

    Deshalb hier als Anlage der Bauplan von Reaktor 1.
    Man sieht dort unter dem Reaktor ein mehrere Meter dickes Betonfundament.
    Das dürfte schon etwas schwieriger für das Corium sein.
    Attachments
    jky8Kc.jpg 105K
  • TimTim November 2011
    > J-Village Report from Fukushima Daiichi Nuclear Power Station

  • TimTim November 2011
    > #Fukushima I Nuke Plant: TEPCO to RAISE Temperature of RPVs | EX-SKF
    http://ex-skf.blogspot.com/2011/11/fukushima-i-nuke-plant-tepco-to-raise.html
  • TimTim November 2011
    image

    > #Fukushima I Nuke Plant: Head of the Plant Yoshida Is Hospitalized, Will Resign as of December 1st | EX-SKF
    http://ex-skf.blogspot.com/2011/11/fukushima-i-nuke-plant-head-of-plant.html

    > #Fukushima I Nuke Plant: Yoshida's Message to Plant Workers | EX-SKF
    http://ex-skf.blogspot.com/2011/11/fukushima-i-nuke-plant-yoshidas-message.html

    > Fukushima nuclear plant boss Masao Yoshida in hospital but it's NOT to do with radiation | Mail Online
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2067166/Fukushima-nuclear-plant-boss-Masao-Yoshida-hospital-NOT-radiation.html?ito=feeds-newsxml

    Keine guten Nachrichten.
  • TimTim November 2011
    > #Fukushima I Nuke Plant: Yoshida's Last Day on the Plant Was November 14 | EX-SKF
    http://ex-skf.blogspot.com/2011/11/fukushima-i-nuke-plant-yoshidas-last.html

    And TEPCO/Government kept silent for 2 full weeks until November 28.


  • OlorinOlorin November 2011
    "Keine guten Nachrichten"

    Nein. Aber vielleicht auch kein Drama.
    Bei DEM Druck, dem er unterliegt und latent immer vorhandenem Streß...

    Ich tippe ganz blind auf Herzinfarkt oder Burnout im allerschlimmsten Ausmaß.
    Wer mag es verübeln?
  • TimTim November 2011
    Wie kommst du auf "Drama"?

    Schön ist es sicher nicht für ihn und seine Familie.
    Ebenso verliert TEPCO einen sehr erfahrenen Mann.

    Was wir alle ihm verdanken haben, sollte man sich klar machen.
    Es soll ja gegen die Weisung des TEPCO Managements und der Regierung veranlasst haben die Reaktoren mit Meerwasser kühlen zu lassen..
  • vosteivostei November 2011
    Egal was mit ihm ist - alles Gute ist ihm zu wünschen.
  • TimTim November 2011
    > Melted nuclear fuel eroded reactor container by up to 65 cm: TEPCO - The Mainichi Daily News
    http://mdn.mainichi.jp/mdnnews/news/20111130p2g00m0dm147000c.html

    The operator of the crippled Fukushima Daiichi nuclear power plant said Wednesday that the concrete base of the No. 1 reactor container had been eroded by up to 65 centimeters when the fuel inside melted, although the steel container itself was left intact.

    According to Tokyo Electric Power Co.'s analysis, all of the fuel inside the No. 1 reactor melted after cooling functions failed in the wake of the March 11 earthquake and tsunami, with a substantial amount of the fuel melting through the base of the reactor pressure vessel and dropping into the outer primary container.

    If the erosion had expanded another 37 cm, the damage would have reached the steel wall, according to the utility known as TEPCO.

    As for the Nos. 2 and 3 reactors, which also experienced meltdowns, the amount of fuel that dropped to the bottom of the pressure vessel is estimated to be around 60 percent.

    The bottom of the two reactors' pressure vessels is unlikely to have been damaged on a large scale. But if the fuel had melted through the vessels, the primary container of the No. 2 reactor could have been eroded by 12 cm and that of the No. 3 reactor by 20 cm, TEPCO said.

    Currently, the melted fuel inside the Nos. 1 to 3 reactors is believed to be cooled by water injection and no further erosion is occurring, it said.


  • TimTim November 2011
    Geschmolzene Brennelemente gruben sich durch Druckbehälter:

    TEPCO veröffentlicht nun Forschungsberichte die letztlich all das bestätigen, was sowohl Fachleute als auch besorgte Bürger bereits seit langem als Fakten hinter einer Verschleierungstaktik angesehen haben.

    Die Analyse zum Umfang der Kernschmelze in den Reaktoren 1 bis 3 wurde von TEPCO sowie mehreren Forschungsinstituten im Rahmen eines von der Regierung unterstützten Treffens am heutigen Mittwoch vorgestellt. Die Analyse beruht dabei auf der Auswertung und den Rückschlüssen der Informationen über Temperaturen, die Menge des genutzten Kühlwassers sowie weiterer Daten.

    Demnach seien nach dem Ausfall der Kühlung in Reaktor 1 alle Brennelemente geschmolzen. Das aus den Substanzen der geschmolzenen Brennstäbe gebildete Corium habe sich dann am Boden des Reaktordruckbehälters gesammelt und durch den Boden geschmolzen, so dass es in den umgebenden äußeren Sicherheitsbehälter gelangt sei.

    Der Boden des Behälters der aus Beton mit einer Stahldecke besteht sei, mittlerweile angegriffen und durch das Material der Brennelemente wahrscheinlich bis zu einer Tiefe von 65 Zentimetern erodiert, Bei weiteren 37 Zentimetern wäre, Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo zufolge, die Stahlplatte erreicht worden.

    Dennoch wird natürlich weiterhin beschwichtigt. Die Aushöhlung bzw der Verschleiss, sei durch die Einspeisung von Wasser gestoppt worden. Auch sei eine Beschädigung im großen Maßstab unwahrscheinlich.

    Im Bezug auf die Reaktoren 2 und 3 könnten nach Ergebnissen von Tepco 57 Prozent der Brennelemente in Reaktor 2 und insgesamt 63 Prozent der Brennelemente in Reaktor 3 geschmolzen sein und möglicherweise dabei auch etwas davon durch den Druckbehälter gelangt. Auch in diesen Fällen sei die Wasserkühlung jedoch ausreichend um eine weitere Zersetzung durch das Corium zu verhindern.


    Source: http://www.spreadnews.de/japan-aktuell-studie-zu-schaden-in-reaktoren-durch-kernschmelze-im-akw-fukushima/1117768/
  • dirkdirk November 2011
    Wie kann man solche Daten errechnen??? Oder wissen die etwa mehr?
  • vosteivostei Dezember 2011
    @Dirk: ich vermute einfach mal, dass sie über die Einspeisemenge des Wassers und die Temperaturmessungen hinaus auch die genauere Zusammensetzung der Gase analysiert haben. Daraus lässt sich ablesen, ob Beton, Stahl oder beides angegriffen ist. Darüber hinaus basiert die Schlussfolgerung Tepcos, dass der Prozess wohl zur Ruhe gekommen sein muss auf das Fehlen bestimmter Elemente in den Gasen aktuell.

    Doof dabei: die Temperaturmessungen am Reaktorkern selber sind jetzt im Prinzip für die Katz - das bzw die Corien (selbst dies ist unklar) sind an Stellen, wo man nicht messen kann.

    Was mich noch beunruhigt ist auch folgendes: Wenn es die Betonbasis von der hier die Rede ist langsam zerfrisst besteht ja auch die Möglichkeit, dass irgendwann einmal der gesamte innere Reaktorkern instabil wird - ob die seitlichen metallenen Stützstreben das Ding halten würden, weiß ich nicht.
  • TimTim Dezember 2011
    Bei EX-SKF gibt es einiges mehr an Infos und die Nachrichten lesen sich auch etwas anders (das hier is laut TEPCO der mögliche Bad/Worst Case).

    > "Now They Tell Us" Series: TEPCO Admits Reactor 1 Corium May Be 65 Centimeters into the Concrete Pedestal of Containment Vessel | EX-SKF
    http://ex-skf.blogspot.com/2011/11/now-they-tell-us-series-tepco-admits.html
  • TimTim Dezember 2011
    More:

    > TEPCO Says Corium Would Stop at 70 Centimeters into CV Pedestal, So No Worry | EX-SKF
    http://ex-skf.blogspot.com/2011/11/tepco-says-corium-would-stop-at-70.html

    > Institute of Applied Energy: Corium Could Be 2 Meters Deep into Concrete | EX-SKF
    http://ex-skf.blogspot.com/2011/11/institute-of-applied-energy-corium.html
  • vosteivostei Dezember 2011
    *soifz* ich lern noch japanisch auf meine alten tage, wenn das so weiter geht :D (die beigefügten Docs)
  • TimTim Dezember 2011
    image

    > #Fukushima I Nuke Plant Reactor 1: TEPCO and NHK's Obfuscation on Corium in the Concrete | EX-SKF
    http://ex-skf.blogspot.com/2011/11/fukushima-i-nuke-plant-reactor-1-tepco.html

    Hat jemand genauer Daten zu dem Aufbau in dieser Gegend. Es scheint etwas Konfusion zur herrschen.
  • dirkdirk Dezember 2011
    Dann geh ich mal von anderen Seiten klauen.. allerdings noch in Japanisch
    http://www.tepco.co.jp/nu/fukushima-np/images/handouts_111130_07-j.pdf
    http://www.tepco.co.jp/nu/fukushima-np/images/handouts_111130_09-j.pdf
    http://www.tepco.co.jp/nu/fukushima-np/images/handouts_111130_03-j.pdf
    http://www.tepco.co.jp/nu/fukushima-np/images/handouts_111130_04-j.pdf
    http://www.tepco.co.jp/nu/fukushima-np/images/handouts_111130_05-j.pdf
    http://www.tepco.co.jp/nu/fukushima-np/images/handouts_111130_06-j.pdf

    Interessant das z.b. das Bild von dem hochradioaktiven Dampf )da gabs mal ein Video)
    wieder auftaucht.
    Tepco hat sich scheinbar bei einigen Photos die malveröffentlich wurden, was bei gedacht, wo wir nun nicht unbedingt was mit anfangen konnten

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